Schweden-Blog

Pataholm – Auf einen Kaffee ins 19. Jahrhundert

Pataholm

Pataholm: Wie im 19.Jahrhundert. Foto: Udo Schröter /https://commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 2.5)

Etwas abgelegen ist Pataholm einer jener verträumten Orte, die entdeckt werden wollen. Wer sich in das Küstenörtchen „verirrt“, dem weht nicht nur Seeluft um die Nase. Pataholm versprüht eine ordentliche Prise Nostalgie. Der Flecken hat sich das Antlitz des 19. Jahrhunderts bewahrt.

Fast scheint es, die Zeit sei stehen geblieben in Pataholm. Dem idyllischen Örtchen am Kalmarsund mit seinen gepflasterten Straßen und schmucken Holzhäusern. Von Wiesen, Feldern und Wald umgeben. Wobei die Stattlichkeit der Häuser doch überrascht.

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Neues Ikea-Museum

Wer noch nach interessanten Ausflugszielen für den kommenden Schwedenurlaub sucht, hat bald eine Attraktion mehr zur Auswahl. Ende Juni eröffnet im schwedischen Älmhult das weltweit erste Ikea-Museum. Begeben Sie sich mit Ikea auf eine Reise durch die Zeit.

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Schloss Gripsholm, die Perle am Mälaren

Das wunderschöne Schloss Gripsholm

Das wunderschöne, romantische Schloss Gripsholm liegt am Mälarensee in Mariefred in der Gemeinde Strängnäs. Spätestens seit 1931 kennt man das Märchenschloss auch in Deutschland, denn in diesem Jahr schrieb Kurt Tucholsky die gleichnamige Liebesgeschichte. Schloss Gripsholm gehört zu den besondersten Sehenswürdigkeiten Skandinaviens. Malerisch erhebt es sich aus dem Wasser und leuchtet mit seinen Backsteintürmen in der Sonne. Das Schloss ist ein grosser Teil der schwedischen Geschichte. Schliesslich galt es ca. 500 Jahre als die königliche Residenz.

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Das Glück der Erde – Reitsport in Schweden

Reiterhof in Schweden Foto:privat

Reiterhof in Schweden Foto:privat

Nach Irland ist Schweden das Land mit der höchsten Pferdedichte in Europa, in den letzten 40 Jahren hat sich die Anzahl der Pferde in Schweden verfünffacht. Während Reiten in Deutschland oft als elitärer Sport für die „bessere Gesellschaft“ gilt, ist der Pferdesport in Schweden ein Breitensport. Zu reiten oder gar ein eigenes Pferd zu haben ist hier nichts Besonderes. Mehr als eine halbe Million Schweden reiten, eine weitere halbe Million hat regelmäßig Kontakt mit Pferden. Tendenz steigend.

Doch Reiten ist mehr als nur ein beliebter Freizeitsport. Die große Nachfrage bringt neue Ausbildungsberufe, Dienstleistungen und Produkte hervor und schafft eine Vielzahl von Arbeitsplätzen auf dem Land. Der Reitsport trägt zur Erhaltung und Entwicklung des ländlichen Raumes bei, wenn leerstehende Höfe als Reiterhöfe zu neuem Leben erweckt werden. Und so mancher Landwirt kommt wegen des angegliederten Ponyhofes endlich gut über die Runden.

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Malmö Live

Malmö Live

Malmö Live oder „Malmhattan“. Foto: Maria Eklind /flickr.com (CC BY-SA 2.0)

Malmö Live ist ein weiterer Ausdruck des Wandels von Schwedens drittgrößter Stadt: Wo einst Fisch verkauft wurde, entstand ein neues Quartier mit der Herausforderung Altes und Neues zu verbinden. Malmö Live ist wie eine kleine Stadt in der Stadt. Ein neues Wahrzeichen in der „modernen skandinavischen Architekturtradition“.

Sie bildet – laut der Planer, dem Kopenhagener Architekturbüro Schmidt Hammer Lassen – den Ausgangspunkt für das Herzstück des neuen Ensembles: dem Hotel-, Kongress- und Konzertkomplex. Der neuen Heimstatt der Malmöer Sinfonieorchesters.

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Stenshuvud Nationalpark

Der wunderschöne Nationalpark Stenshuvud liegt nördlich von Simrishamn im Gebiet Schonen in Kivik. 1986 wurde er gegründet. Der Name Stenshuvud stammt vom 97 Meter hohen Berg der sich im Park befindet und bedeutet:“ steinernes Haupt“. Der grosse Granitfelsen diente schon zu früheren Zeiten als Anhaltspunkt für die Seefahrer und ist schon von weitem zu sehen. Von diesem wunderschön gelegenen höchsten Punkt hat man eine fabelhafte Aussicht auf die Ostsee, und die Hanöbucht mit ihren weissen Sandstränden. Bei gutem Wetter kann man sogar bis zur Insel Bornholm in Dänemark sehen. Ein kurzer Wanderweg führt einem 800 Meter runter ans Meer wo man baden oder einfach die Seele baumeln lassen kann. Der Nationalpark Stenshuvud ist archäologisch und kulturgeschichtlich sehr wertvoll

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„Zornsamlingar“ – die Kunstsammlungen von Anders Zorn

Anders Zorn 1908. Bild aus Wikipedia

Anders Zorn 1908. Bild aus Wikipedia

Anders Zorn war ein berühmter, schwedischer Maler, Grafiker und Bildhauer aus der schwedischen Kleinstadt Mora am Siljansee. Hier hat man ihm ein Andenken gesetzt. Seine Sammlungen und Kunstobjekte, Alltagsgegenstände und Häuser, die „Zornsamlingar“, sind hier der Allgemeinheit zugänglich.

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Hammarkullekarnevalen – Göteborg kunterbunt

Hammarkullekarnevalen

Tänzerin beim Hammaerkullekarnevalen, 2010. Foto: Dank Durbic /flickr.com (CC BY 2.0)

Der Hammarkullekarnevalen begann als ein Stadtteilprojekt unter vielen. Eines, das verfing und sich als feste Größe in Göteborg etablierte. Heute ist der Hammarkullekarnevalen die größte Karnevalsveranstaltung in Schweden. Und eines der buntesten Volksfeste des Landes.

Drei Tage lang herrscht ein bemerkenswert buntes Treiben in Hammarkullen. Traditionell am letzten Maiwochenende findet der Hammarkullekarnevalen statt. Steigen die Gerüche von gegrillten Maiskolben, Falafeln oder Churros und anderen Leckerbissen aus den verschiedenen Ecken der Welt empor. Erklingen die Rhythmen von Samba und Salsa, werden Tänze, die dem Amerika vor Kolumbus entspringen ebenso dargeboten wie kurdische Volkstänze. Eine Parade voll farbenfroher Kostüme erhellt das mitunter sehr triste Grau im Nordosten von Göteborg.

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Räuberwald mit Schärengarten

„Junker Jäger“-Stein im Räuberwald Tiveden. Bild: Zejo, wikimedia.commons

Es gibt sie noch, die Orte, die der Mensch der Natur einfach überlassen hat. Zwischen den großen schwedischen Seen Vänern und Vättern liegt so ein Naturreich – der heutige Nationalpark Tiveden. Schon in alten Zeiten wuchs hier ein Wald, in dem nur wilde Tiere und die sprichwörtlichen Räuber lebten. Tiveden, oder auch „Trolltiven“ genannt, war damals „Grenzwald“ und bildete die natürliche Barriere zwischen Götaland und Svealand. Ein unzugängliches Gebiet voller Gefahren. Und wer es dennoch durchqueren musste, war nicht zu beneiden…

Heute ist es umgekehrt: Wer Zeit hat, Tiveden zu erkunden, ist wirklich zu beneiden. Nach wie vor an vielen Stellen  im „Urzustand“, ist das Waldgebiet eines der Schönsten, das Schweden zu bieten hat. Durch den schroffen Untergrund mit bis zu 50 Meter tiefen Risstälern hat sich eine urtümliche Landschaft erhalten, auf der nicht einmal die Forstwirtschaft Fuß fassen konnte. Felsblöcke, Grotten, Gesteinsrücken und moosgefüllte Täler inspirierten vielmehr zu Märchen und Legenden. Noch in moderner Zeit galt der Wald als verwunschen.

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