Schweden-Blog

Malmöhus – die einstige Münze des dänischen Reiches

Moderne Strukturen und ein pulsierendes Flair machen Malmö heute zu einer der bekanntesten Städte Schwedens. Nicht zuletzt deswegen genießen die zahlreichen Sehenswürdigkeiten, die sich in den Straßen befinden, ein großes nationales und auch internationales Ansehen. Eines der Wahrzeichen von Malmö ist das bekannte Malmöhus. Das Schloss war einst die Münze des dänischen Reiches und hat über Jahrzehnte hinweg ein wenig an Bedeutung verloren. Heute gehört es zu den wichtigsten architektonischen Schätzen des Landes. Zum Malmöhus gelangt man über den Adelgatan, den Västergatan und schließlich über den Malmöhusvägen. Markant gestaltet sich die Geschichte des Bauwerkes, die abwechslungsreich, jedoch nicht immer rühmlich war.

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Nationaldagen – unaufgeregt und herzlich

Der 6. Juni ist unverkennbar „Flaggentag“

Der 6. Juni hat in Schweden seit langer Zeit eine besondere Bedeutung. Seit 1523 ist er dem Gedenken an Gustav Vasa, seiner Krönung und der damit verbundenen Auflösung der Union mit Dänemark gewidmet. Auch wenn damals noch der julianische Kalendar galt, steht der 6. Juni bis heute für den Tag, an dem Schweden geeint und eigenständig wurde.

Ein wichtiges Datum im Geschichtsunterricht, doch im öffentlichen Leben wurde der 6. Juni in Schweden – bis in die neueste Zeit – kaum „gefeiert“. Erst 1916 gab man dem Datum einen offiziellen  Anstrich als „Tag der schwedischen Flagge“. Am 6. Juni 1974 erkannte der „Riksdagen“, das schwedische Parlament, die heutige „Riksdags“-Ordnung an. Aber erst 1983 wurde das Datum zum offiziellen Nationalfeiertag = „nationaldagen“.

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Wo Schweden zu Ende ist – Smygehuk und Symgehamn

Trelleborg

Trelleborg

Nur rund 15 km von Trelleborg entfernt trifft man auf einen Ort, wo man sich sicher sein kann, dass Schweden zu Ende ist. Das südliche Ende von Schweden wird durch den Leuchtturm Smygehuk markiert. Er befindet sich auf der bekannten Südspitze Schweden und war noch bis zum Jahr 1975 in Betrieb. Heute wird das noch sehr gut erhaltene Leuchtturmwärterhaus als Jugendherberge genutzt, wobei dieses Übernachtungsangebot bei den Menschen überaus beliebt ist. Übernachtungen sind im Smygehuk von Februar bis November möglich. Allerdings sollten Gäste ein Zimmer im Voraus buchen. Für eine Nacht im Doppelzimmer müssen rund 280 SEK eingeplant werden. Übermäßigen Komfort sollten die Übernachtungsgäste jedoch nicht erwarten, denn bis heute sind die Zimmer vom Smygehuk einfach eingerichtet.

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Trolle-Ljungby slott – wo die Sagen bis heute zuhause sind

Trolle

Trolle

Viele Sagen und Legenden schweben noch heute so über Schweden als gehören sie zu den festen Bestandteilen des Alltages. Eindrucksvoll füllen sie die zahlreichen Märchenbücher und sorgen bei Groß und Klein für aufregende Träume. Es gibt Orte in Schweden, die einen solch magischen Charme haben, dass sie international bekannt sind. Ein solcher Ort ist das Trolle-Ljungby  slott in Schweden. Es befindet sich in der Nähe von Kristianstad und wurde in den Jahren von 1629 bis 1633 erbaut. Der Stil des imposanten Gebäudes erinnert an den Renaissancestil Dänemarks, der zu seiner Zeit markant die Straßen dänischer Städte zierte. Bekannt ist das Trolle-Ljungby  slott aber weniger aufgrund der architektonischen Schönheit als vielmehr wegen einer alten Sage.

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Entspannen im Seebadflair – der schwedische Ort Mölle

Yachthafen

Yachthafen

Schweden ist ein Land der Kontraste. Es ist ein Land, das zum einen durch Lieblichkeit und Dramatik und zum anderen durch Moderne und Historie geprägt wird. Abseits der kleinen schwedischen Dörfer präsentiert sich mit Mölle ein Ort, der außergewöhnlicher für das Land kaum sein könnte. Immerhin besticht Mölle bis heute durch ein unverwechselbares Seebadflair, das in dieser Form kein zweites Mal in Schweden zu finden ist. Markant gestaltet sich der weiße Yachthafen des Ortes, der zu den Markenzeichen Mölles gehört. Er wirkt luxuriös, gediegen und in gewisser Form mondän. Aber auch das Grandhotel von Mölle unterscheidet sich deutlich von zahlreichen anderen Orten. So präsentiert es sich mit einem britischen Charme.

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Kivik – im Zentrum des Apfelanbaus

Schweden gehört seit Jahrzehnten zu den Ländern, die facettenreicher kaum sein könnten. Doch zwischen all den historischen Bauwerken und den kleinen roten Holzhäusern präsentiert sich mit Kivik ein Ort besonderer Art. Kivik ist das Zentrum des Apfelanbaus in Schweden und hat sich bis heute den Charme einer typisch schwedischen Kleinstadt bewahren können. Besonders empfehlenswert ist eine Reise nach Kivik im Frühjahr. In dieser Zeit sind die Hügel vor der Kleinstadt mit blühenden Apfelbäumen übersät und so vermitteln sie den Charme eines nie enden wollenden Blütemeeres. Rund 50 Prozent aller Äpfel, die in Schweden angeboten und verarbeitet werden, stammen aus Österlen und somit aus der Umgebung von Kivik.

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Zauberhaftes Idyll – das bekannte Eriksberg Vildreservat

Schweden ist für seine atemberaubende und zugleich eindrucksvolle Natur bekannt. Heute trifft man in allen Regionen auf Orte, die die Schönheit der schwedischen Landschaft in den Fokus stellen. Einer dieser Orte ist Eriksberg Vildreservat, das sich in der Nähe von Karlshamn befindet. Von Mitte Juni bis August hat das Reservat täglich ab 12 Uhr geöffnet. Der letzte Einlass ist 19 Uhr. Das Eriksberg Vildreservat erstreckt sich über eine Fläche, die an landschaftlicher Schönheit kaum zu übertreffen ist. Insgesamt 1000 ha laden zu ausgedehnten Spaziergängen und zu Entdeckungen mit Groß und Klein ein. Im Eriksberg Vildreservat leben heute zahlreiche einheimische Tiere Schwedens, die aufgrund ihrer Scheu in freier Wildbahn nur selten zu entdecken sind.

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Auf den Spuren von Alfred Nobel – das Nobelmuseet in Karlskoga

Alfred Nobel gilt als einer der bekanntesten Söhne Schwedens. In Karlskoga kann man sich bis heute auf die Spuren des bekannten Nobelpreisstifters begeben. Im Norden der bekannten schwedischen Stadt treffen Urlauber auf die Björkholms herrgard. In dieser arbeitete und forschte Alfred Nobel, der sich als Industrieller, Chemiker und vor allem als Stifter des heute bekannten Nobelpreises einen Namen machen konnte. Bereits im Jahr 1893 übernahm Nobel die bekannten Bofors Werke in Karlskoga. Bis heute ist das Gelände erhalten geblieben, doch die Funktion der Gebäude hat sich einem deutlichen Wandel unterzogen. So trifft man in der bekannten Fabrikantenvilla auf das interessante Nobelmuseet.

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Eine Entdeckung wert – Glimmingehus

Schwedenidyll

Schwedenidyll

Schweden beheimatet zahlreiche interessante Bauwerke, die oftmals unterschiedlicher kaum sein könnten. Einer der bekanntesten Profanbauten ist die Burg Glimmingehus. Sie befindet sich rund 10 km von Simrishamn entfernt und zeichnet durch ein ansprechendes architektonisches Gesicht aus. Bis heute ist die Burg gut erhalten und offenbart sich den zahlreichen Gästen mit vielen Besonderheiten. Glimmingehus wurde eins von Adam von Düren errichtet. Von Düren war auch an zahlreichen anderen Bauwerken beteiligt. In den Jahren von 1499 bis 1505 errichtete er das sogenannte Feste Haus. Bis heute ziert dieses im Originalzustand das Anwesen von Glimmingehus.

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