Schweden-Blog

Anja Pärson – ein schwedischer Superstar

Wer kennt sie nicht? Anja Pärson, die schwedische Skiläuferin. Seit vielen Jahren auf der Piste, immer mal wieder hat sie ihren Rücktritt angekündigt, aber sie kann es nicht lassen, immer wieder hört man von ihren Siegen. Und dabei hat man immer wieder das Bild vor Augen, wenn sie sich nach einem Sieg auf den Boden wirft und mit ausgestreckten Armen und Beinen vor Freude auf dem Boden entlang rutscht.

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Carl von Linné

Carl von Linné (1707 – 1778)

So wie jedes Kind in Deutschland Goethe und Schiller namentlich kennt, ist in Schweden der Name Carl von Linné für jedermann ein Begriff. Man sagt, er gab den Pflanzen und Tieren seine Namen und genau genommen, ist das auch so, denn er katalogisierte in seinem System die meisten Tier- und Pflanzennamen in ein lateinisches Ordnungssystem, das erste (nach seinen Prinzipien) geordnete Pflanzenverzeichnis.

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Der Kungsleden – der königliche Wanderweg (Teil 2)

Zunächst etwas zur Geschichte des Kungsleden:
Als gegen Ende des 19. Jahrhunderts die Eisenbahnstrecke zwischen Kiruna und Narvik geplant wurde, sah der STF, die Schwedische Touristenvereinigung, die Gelegenheit, das lappländische Fjäll für Besucher zugänglicher zu machen. Zunächst plante man die Strecke von Abisko am Torneträsk zum Kebnekaise und weiter nach Nikkaluokta. Auch über die Weiterführung der Strecke bis Kvikkjokk hatte man sich schon Gedanken gemacht.
In den zwanziger Jahren wurde der Pfad dann allmählich mit zunächst einfachen Hütten ausgestattet. In der Anfangszeit konnten sich nur reiche Leute leisten, diese Gegend zu besuchen, nur sie konnten die recht teure Bahnreise nach Lappland bezahlen.
Die Strecke von Abisko bis Vakkotavare legte man 1926-1927 an.
1928 sprach der schwedischen Tourismusverein zum ersten Mal offiziell vom Kungsleden.
In den dreißiger Jahren entstanden dann die großen Fjällstationen wie Abisko, Kepnekaise, Kvikkjokk und Grövelsjön. Auch begann man Zweizimmerhütten entlang des Kungsleden zu bauen, die aber heute nicht mehr existieren. Irgendwann waren die Besucherzahlen derart angestiegen, dass man weit mehr Übernachtungsplätze benötigte. Es entstanden die heutigen „Stugor“.
Im Jahre 1950 endete der Kungsleden in Ammarnäs, 1975 wurde er bis Hemavan verlängert.

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Skigebiete in Schweden: Åre

Wolkenmeer über Åre. Blicj vom Åreskutan. Foto: andersc77 (Anders Carlsson) /flickr.com (CC BY 2.0) l

Wolkenmeer über Åre. Blicj vom Åreskutan. Foto: andersc77 (Anders Carlsson) /flickr.com (CC BY 2.0)

Åre hat Klang weit über die Landesgrenzen hinaus. Das liegt weniger an der Sehenswürdigkeit des mittelschwedischen Ortes am Fuße des Åreskutan. Es ist das Skigebiet, das Åre zu Rang und Namen verholfen hat – bei Spitzensportlern wie Winterurlaubern. Das bekannteste ist auch eines der ältesten Skigebiete in Schweden und eines der größten in Skandinavien.

Åre liegt, rund 350 Kilometer südlich vom Polarkreis, im Westen der historischen Provinz Jämtland, auf der E14 keine 100 Kilometer nordwestlich von Östersund. Vom internationalen Flughafen Östersund ist es ein Leichtes per Bus oder Bahn in das traditionsreiche Skigebiet, wo „Ski und Rodel (traumhaft) gut“ sind, zu kommen.

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Schwedische Weihnacht

Auch in Schweden ist Weihnachten ein wichtiges Fest im jährlichen Kalender und wird auch in Schweden nicht so ganz anders gefeiert wie in Deutschland. Es gibt viele Gemeinsamkeiten, aber viele Dinge sind auch unterschiedlich. Was ist nun typisch für das schwedische Weihnachtsfest?

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Julklapp – was ist das eigentlich?

Foto: Carolina Romare, imagebank.sweden.se

Foto: Carolina Romare, imagebank.sweden.se

Wer kennt nicht das nette „Julklapp“-Spiel in der Vorweihnachtszeit? Es gibt unzählige Varianten: In den Schulen, Vereinen, Firmen und innerhalb der Familie ist es eine gute Gelegenheit, kleine Geschenke vor oder zu Weihnachten zu überreichen. Aber vielen ist es inzwischen auch schon ein Gräuel: „Schon wieder Julklapp“, „Schrott-Julklapp…“, „Bitte nicht schon wieder..“

Aber woher stammt „Julklapp“ eigentlich?

In Schweden nennt man das Weihnachtsgeschenk allgemein Julklapp. Der Begriff „Klapp“ kommt von „Klopfen“ und kommt von dem Brauch her, ein Geschenk vor die Tür zu legen, laut zu klopfen und dann wegzurennen, so dass man nicht erkannt wurde. Dies ist unserem in Deutschland zelebriertem „Julklapp“- Geschenkspiel ähnlich, da der Geber ein Rätsel bleibt.

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Madeleine hat die Haare schön

 

Nanu, was ist denn mit Prinzessin Madeleine  passiert? Die Nummer drei der schwedischen Thronfolge ist seit einiger Zeit auf diversen Medienfotos mit brünetten Haaren zu sehen. Sieht super aus! Doch was mag die Schwedin dazu bewogen haben, ihre engelsblonden Locken gegen eine kastanienfarbene Haarpracht einzutauschen?

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Risgrynsgröt – der beliebte schwedische Reisbrei

Das Risgrynsgröt ist in Schweden Bestandteil des typischen Weihnachtsessens. Aber inzwischen ist
dieses Milchreisgericht so beliebt, dass es gerne auch zu anderen Jahreszeiten gegessen wird.
Was ist nun genau ein Risgrynsgröt, woher stammt dieses Gericht und wie wird es zubereitet?

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Kloster Alvastra

Klosterruine Alvastra. Foto: Numerius (Anders) /flickr.com (CC BY-ND 2.0)

Klosterruine Alvastra. Foto: Numerius (Anders) /flickr.com (CC BY-ND 2.0)

Der Glanz von Alvastra lässt sich nur noch erahnen. Von dem einst mächtigen Kloster am Ostufer des Vättern sind lediglich Ruinen erhalten und das Wissen um die frühere Bedeutung. Fast 400 Jahre blühte eines der ersten Klöster des Landes und beeinflusste die Kultur des mittelalterlichen Schwedens.

In der historischen Provinz Östergötland, im Westen der Gemeinde Ödeshög, rund 25 Kilometer südlich von Vadstena sind die Überreste vom Kloster Alvastra zu finden. Es war die erste Gründung des Zisterzienserordens in Schweden und neben Nydala in Småland eine der ersten Klostergründungen überhaupt – in dem bislang wenig christianisiertem Land.

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