Örebro HK det är vi som är Örebro

Foto (00B) (2)Der Eishockeyclub Örebro HK wurde 1990 als HC Örebro 90 gegründet. Im damaligen Klub Örebro Ik gab es für weitere Spieler keinen Platz mehr, somit musste ein zweiter gegründet werden. Als Örebro Ik 1999 Bankrott ging, wechselten die meisten Spieler zum HC Örebro 90. Darunter auch der damalige Kapitän der Mannschaft Henrik Lövdahl, der bis heute dem Verein treu geblieben ist.

Gleich im Jahre 1999 gelang dem Club der Aufstieg in die dritthöchste Liga des Landes, die Division 1, später sogar der Aufstieg in die Allsvenskann. Doch nach drei Saisons ging es wieder zurück in die Division 1. 2005 wurde der Club dann in den bis heute bestehenden Örebro HK umgetauft. 2009 gelang wieder der Aufstieg. Dieses Mal konnten sie sich sogar bis 2013 in der gleichen Liga halten. 2013 gelang dem Verein sein bisher grösster Triumpf, der Aufstieg in die höchste schwedische Liga, die svenska hockeyligan. Diese besteht Anfang Saison aus 14 Mannschaften. Später spielen 8 Mannschaften in den Playoffs und der Sieger wird schlussendlich schwedischer Meister und erhält den Le Mat Pokal. Dies ist der älteste Pokal des schwedischen Profisports.

Örebro HK spielt bis heute in der höchsten schwedischen Liga, der svenska hockeyligan. Das Stadion mit 5200 Plätzen heisst Behrn Arena und der Zuschauerdurchschnitt liegt aktuell bei etwa 5100 Zuschauern. Momentan liegt Örebro auf Platz 10 der Meisterschaft. Die Vereinsfarben sind rot und weiss.

Seit November 2013 ist Kent Johansson Trainer der ersten Mannschaft. Dieser ist ein ehemaliger, schwedischer Nationalspieler. Er spielte bei der Weltmeisterschaft 1983, bei der Schweden Vierte und bei der WM 1985, bei der sie Sechste wurden. 2008 wurde er in Schweden zum Trainer des Jahres gekürt.Foto (39)

Wie bei allen grossen Eishockeymannschaften gibt es auch bei Örebro gesperrte Rückennummern. Dies ist die Nummer 13 von Björn Johansson der es als erster Spieler von Örebro in die NHL schaffte. Dort spielte er 15 Jahre. Danach noch weitere 10 Jahre wieder in seinem Anfangsverein, dem Örebro HK. Die zweite Nummer ist die 3. Sie gehörte Lars Andersson, der lange Spieler und auch Trainer bei Örebro war.

Momentan hat es im Team auch Spieler, die in der AHL (American Hockey Ligue) und sogar in der NHL (National Hockey Ligue) gespielt haben. Im Mannschaftskader sind verschiedene Nationen vertreten, unter anderem sind das Tschechien, Kanada, Amerika, Finnland und natürlich Schweden.

Eishockey gilt in Schweden als eine der populärsten Sportarten. Organisiert werden die Vereine vom Svenska Ishockeyförbundet. Der Besuch eines Spiels ist ein Riesenerlebnis und man kann Show, Feuerwerk und gute Stimmung erleben. Auch fürs leibliche Wohl wird vor allem mit Korv med bröd gut gesorgt.

Wir haben das Spiel des Örebro HK in der Behrn Arena sehr genossen und freuen uns schon aufs nächste Mal.

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Iron-Maiden-Bier: Verkaufsstart in Schweden

Trooper-Etikett für Schweden

Für den schwedischen Markt wurde das Etikett mit Maskottchen Eddie entschärft (Foto: www.ironmaidenbeer.com).

Von Ende Juni an soll das neue Iron-Maiden-Bier „Trooper“ endlich auch in Schweden erhältlich sein. Dort wird es – wie alle anderen alkoholischen Getränke auch – über die staatlichen Verkaufsstellen „Systembolaget“ verkauft. Außerdem soll es in Restaurants und Kneipen ausgeschenkt werden. Exklusiv für Schweden aber mit entschärftem Etikett.

Im Gegensatz zum ursprünglichen Design ist dort nur das Gesicht des Band-Maskottchens Eddie zu sehen. Auf die zerrissene Union-Jack-Flagge und den Säbel des toten Soldaten wurde verzichtet. Der Grund: Die skandinavischen Behörden hatten dem Verkauf einen Riegel vorgeschoben, da ihnen die Abbildung zu kriegerisch und waffenlastig war. Die schwedischen Gesetze verbieten nämlich solche Elemente im Zusammenhang mit der Werbung für alkoholische Produkte.

„Trooper“ ist ein traditionelles Ale, benannt nach der gleichnamigen Iron-Maiden-Single von 1983. Für die Herstellung hat sich die Heavy-Metall-Legende mit der britischen Familienbrauerei „Robinsons“ zusammengetan. „Ich bin schon mein Leben lang Fan von traditionellem, englischem Ale. Deshalb dachte ich, ich wäre gestorben und im Himmel gelandet, als sie uns baten, unser eigenes Bier zu kreieren“, freut sich Iron-Maiden-Frontmann Bruce Dickinson.

Das Bier ist seit Mai 2013 auf dem Markt und online über die offizielle Homepage www.ironmaidenbeer.com erhältlich.

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