Natur

Elchjagd in Schweden

Smålandet Elchsafari 044

Die Elchjagd beginnt in Schweden – je nach Region – irgendwann im Herbst.

Jagen ist in Schweden beinahe ein Volkssport. Immerhin kommen auf 9,5 Millionen Einwohner rund 300.000 Jäger, wie der er Schwedische Jagdverband mitteilt. Zum Abschuss sind Rehbock, Rentier, Rotwild, Dammhirsch, Wildschwein, Bison und Biber freigegeben. Und natürlich: der Elch. Die wichtigsten Infos zur Elchjagd in Kürze.

Elche sind die größte heute vorkommende Art der Hirsche. Ihr Lebensraum sind die borealen Wälder und Taigagebiete der Nordhalbkugel, also Europa, Asien und Nordamerika. Mit Ausnahme der Insel Gotland sind sie auch in ganz Schweden zu finden. Der dichteste Bestand findet sich in Småland.

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Hjortron – das süße Gold des Nordens

Hjortron (Wikipedia)

Hjortron (Wikipedia)

Die schwedischen Wälder sind reich an Beeren. Weniger bekannt als Heidelbeeren und Preiselbeeren sind Hjortron (lat. rubus chamaemorus), auf Deutsch auch Moltebeeren oder Multebeeren genannt. Die goldgelbe Beere kommt in Mitteleuropa so gut wie gar nicht vor, die wenigen in Norddeutschland zu findenden Exemplare stehen unter Naturschutz.

In Schweden findet man die schmackhafte Beere von Småland an und weiter nördlich, viele Hjortron gibt es in den Bergen in Nordschweden. Die Beeren reifen im Juli oder August, nach dem schwedischen Allemansrätten dürfen sie gepflückt werden.

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Stora Karlsö – Zur „Esche des Linné“

Tordalken auf Stora Karlsö

Bevölkern Stora Karlsö zu Tausenden: Tordalken, auch Pinguine des Nordens genannt. Foto: neekoh.fi/ flickr.com (CC BY 2.0)

Stora Karlsö begrüßt Besucher mit mächtigen, steilen Felswänden. Teils ragen sie bis zu 45 Meter aus dem Wasser. Entstanden aus Korallenriffen. Zu einer Zeit als Gotland noch am Äquator lag. 400 Millionen Jahre später ist diese zu Stein gewordene Unterwasserwelt ein „Naturkleinod des Nordens“.

Die Insel Stora Karlsö liegt etwa 6,5 Kilometer westlich von Gotland. Gerade zweieinhalb Quadratkilometer groß, zählt das aus zwei Korallenriffen des Urmeeres entstandene Kalksteingebilde zu den herausragenden Naturschutzgebieten Schwedens. Dass die Insel zu einem solchen wurde, ist einer Pionierleistung zu verdanken.

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Das Ungeheuer vom Storsjön

Bild: Abbild des Storsjöodjuret auf dem Runenstein von Frösön. Bild aus Wikipedia. Fotograf: Andreaze

Bild: Abbild des Storsjöodjuret auf dem Runenstein von Frösön. Bild aus Wikipedia. Fotograf: Andreaze

Jeder kennt das Ungeheuer von Loch Ness. Aber wer kennt das Ungeheuer vom Storsjön?

Es ist tatsächlich so, auch Schweden hat sein Ungeheuer, das in einem See sein Unwesen treibt.

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Das Abenteuer „Skåneleden“

Altes Bauerngebäude in Skåne. Foto: Hannes Hofer

Altes Bauerngebäude in Skåne. Foto: Hannes Hofer

Schweden, das Land der vielen Seen und Wälder, ist für viele Naturfreunde ein wahres Paradies. Also warum nicht einfach mal den Alltag hinter sich lassen und ab in die grüne Wildnis. Wenn der Arbeitsstress zu viel wird oder einen das Sofa nicht mehr loslässt und das tägliche Fernsehprogramm zum Gefängnis wird, dann wird es Zeit für ein bisschen Abenteuer!

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Warten auf den Fisch

Quelle: Wikipedia

Quelle: Wikipedia

Eisangeln ist ein ganz besonderes Erlebnis. An einem stillen Wintertag raus aufs Eis wandern, auf einem zugefrorenen See sitzen, auf den Fisch warten und dabei den Geräuschen des Eises lauschen: Es knarrt, grollt, brummt und singt, manchmal knallt es dumpf. Rundum nichts als weiße Weite. Und plötzlich ein Ruck an der Angel.

Das Prinzip des Eisangelns ist einfach: Mit einem speziellen Eisbohrer wird ein Loch ins Eis gebohrt, durch das Loch lässt man Angelschnur und Köder hinab (als Angel wird meist das sog. pimpelspö verwendet) und dann heißt es warten…

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Gammalsby, das Naturreservat an der Ostküste von Öland

IMG_4621An der Ostküste von Öland liegt ein Landstreifen, der seit langer Zeit nur beweidet und gemäht wird. Die Weiden liegen direkt an der Küste und sind nur durch Steinplatten vom Meer getrennt, willkommen im Naturreservat Gammalsby.

Von früheren Zeiten findet man immer noch parallel angelegte Steinmauern, die die Grenzen zwischen den einstigen Höfen anzeigen. Auch prähistorische Hausfundamente, Steinstreifen und Steingräber sind zu sehen. Durch das Gebiet führt ein Fahrradweg und auf Wanderwegen kann man vorbei an Pflanzen und Blumen wunderschöne Spaziergänge durch fast unberührte Natur machen. Die Chance, dass man einigen Vögel begegnet, ist riesig. Um diese noch besser und in aller Ruhe beobachten zu können, gibt es zwei erhöhte Plattformen, von denen aus man einen wunderbaren Blick über das Naturreservat hat.

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Rentiere – in Lappland zu Hause

Fast wie Santa mit seinem Rentier-Gespann... Foto: Staffan Widstrand/ imagebank.sweden.se

Fast wie Santa mit seinem Rentier-Gespann… Foto: Staffan Widstrand/ imagebank.sweden.se

Rentiere bringt man automatisch mit Lappland in Verbindung. Zu einem Urlaub in Lappland gehört es dazu, dass man auch Rentiere sehen möchte. Und das ist gar nicht so schwer.

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Geht der Luchs-Bestand in Schweden zurück?

Luchs, Lynx

Ein höchst seltener Anblick – Luchse sind scheu. Foto: Martin Mecnarowski

Luchse benötigen ausgedehnte Wälder in denen sie Beute finde wie Rehe oder Rentiere. Beides finden sie in Schweden in Hülle und Fülle. Vor allem die männlichen Tiere wandern mitunter weite Strecken in ihrem Revier und sind daher in ganz Schweden außer auf Gotland und Öland anzutreffen. Nun vermutet man, dass sich der Luchsbestand in den letzten 5 Jahren halbiert hat.

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