Lappland

„En röd stuga med vita knutar“: Ferienhausvermietung in Schweden

rotes Häuschen mit weißen Kanten

Die klassisch "falun-rot" gestrichenen Häuser sind begehrte Feriendomizile. Foto: e-domizil.de

Jetzt beginnt sie wieder – oder ist bereits im vollen Gange: die Reiseplanung für das neue Jahr 2012. Für Schwedenliebhaber steht die grobe Richtung natürlich schon fest; Die Frage ist nur noch, welche der zahlreichen Regionen des weitläufigen Landes man besuchen will. Beim Urlaubsdomizil ist das Ferienhaus oft die erste Wahl: Ein fester familienfreundlicher Standort in ruhiger Lage, von dem aus man eine Gegend kennen lernen und erkunden kann. Nicht nur für Auswärtige ist es der Inbegriff des schwedischen Ferien-Idylls: „Ein rotes Häuschen mit weißen Kanten“.

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Der Wintermarkt in Jokkmokk – der kälteste Markt der Welt

Jedes Jahr am ersten Februar-Wochenende strömen die Besucher nach Jokkmokk, einem kleinen Ort in Schweden nördlich des Polarkreises. Der Jokkmokk Wintermarkt findet statt. Das kulturelle Ereignis in Lappland! Der Markt von Jokkmokk ist weit über die Grenzen von Schweden hinaus bekannt und von überall aus Skandinavien reisen die Händler und Besucher an. Inzwischen gesellen sich auch einige Touristen aus anderen Ländern dazu.

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Der Kungsleden – der königliche Wanderweg (Teil 2)

Zunächst etwas zur Geschichte des Kungsleden:
Als gegen Ende des 19. Jahrhunderts die Eisenbahnstrecke zwischen Kiruna und Narvik geplant wurde, sah der STF, die Schwedische Touristenvereinigung, die Gelegenheit, das lappländische Fjäll für Besucher zugänglicher zu machen. Zunächst plante man die Strecke von Abisko am Torneträsk zum Kebnekaise und weiter nach Nikkaluokta. Auch über die Weiterführung der Strecke bis Kvikkjokk hatte man sich schon Gedanken gemacht.
In den zwanziger Jahren wurde der Pfad dann allmählich mit zunächst einfachen Hütten ausgestattet. In der Anfangszeit konnten sich nur reiche Leute leisten, diese Gegend zu besuchen, nur sie konnten die recht teure Bahnreise nach Lappland bezahlen.
Die Strecke von Abisko bis Vakkotavare legte man 1926-1927 an.
1928 sprach der schwedischen Tourismusverein zum ersten Mal offiziell vom Kungsleden.
In den dreißiger Jahren entstanden dann die großen Fjällstationen wie Abisko, Kepnekaise, Kvikkjokk und Grövelsjön. Auch begann man Zweizimmerhütten entlang des Kungsleden zu bauen, die aber heute nicht mehr existieren. Irgendwann waren die Besucherzahlen derart angestiegen, dass man weit mehr Übernachtungsplätze benötigte. Es entstanden die heutigen „Stugor“.
Im Jahre 1950 endete der Kungsleden in Ammarnäs, 1975 wurde er bis Hemavan verlängert.

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Der Kungsleden – der königliche Wanderweg (Teil 1)

Der Kungsleden, oder der Königspfad, wie er auf Deutsch genannt wird, erstreckt sich von Lappland bis Mittelschweden, genau genommen von Abisko bis nach Sälen in Dalarna. Wandern in der schwedischen Natur! Vor allem der nördliche Teil ist bei Wanderern sehr beliebt und entsprechend frequentiert. Die Strecke ist in verschiedene Abschnitte unterteilt, die man als Tagesetappen erwandern kann. Übernachtet wird in den Fjällstugor (Hütten) des STF (Svenska Touristföreningen, der schwedische Wanderverein) oder in den Fjällstationen.

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Auf dem Silvervägen von Meer zu Meer

Entlang des Silvervägen. Foto: Juho Holmi /flickr.com (CC BY 2.0)

Entlang des Silvervägen. Foto: Juho Holmi /flickr.com (CC BY 2.0)

Der Silvervägen, die Silberstraße, wie der Riksväg 95 genannt wird, führt von Skellefteå  zur norwegischen Grenze und weiter bis nach Bodø. Die touristische Route folgt den Spuren des Silbers zwischen Bottnischem Meerbusen und Nordmeer – vorbei an wilden Flüssen, großen und kleinen Seen, durch samisches Kulturland, beeindruckende Landschaften.

Auf seinem Weg durch Nordschweden passiert der Silvervägen  Arvidsjaur und Arjeplog, Jäckvik und den Polarkreis. Auf einer Höhe von rund 740 Metern quert die Route die Grenze zu Norwegen. Hier trägt die Straße die Nummer 77, führt über die E6 nach Fauske und weiter auf der Reichstraße 80 bis nach Bodø.

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Arctic Glas

Wenn man von schwedischem Glas spricht, dann denkt man in erster Linie an Småland, das sogenannte „Glasriket“, das schwedische Glasreich. Hier befinden sich die großen schwedischen Glashütten. Aber es gibt noch mehr Glas in Schweden. Hoch oben im Norden können in einem kleinen Laden ganz in der Nähe von Arvidsjaur wunderschöne Gegenstände aus Glas erworben werden, hergestellt von Uta Fransson. Die lappländische Natur verewigt auf zeitlosen Glasobjekten. Auch Arctic Glas hat sich so langsam einen Namen gemacht.

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Winterreise nach Kiruna, Lappland

Zu einem der eindrucksvollsten Erlebnisse in Schweden gehört für mich die Reise nach Kiruna, Lappland. Mit einer Gruppe von Mitstudenten war ich dort für ein paar Tage, ungefähr eine Woche vor Weihnachten. Wir hatten den direkten Flug von Stockholm aus genommen, die Fluglinie hieß bezeichnenderweise „Snowflake“. Wer sich dazu entscheidet, in den Wintermonaten nach Lappland zu reisen, weiß worauf er sich einlässt: Kälte, Schnee und Dunkelheit. Wenn ich jedoch eines in meiner Zeit dort gelernt habe, dann dass selbst diese Begriffe relativ sind. Dick eingemummelt in gefütterter Winterjacke, Moonboots, Fleece-Handschuhen und mehreren Lagen von Socken und Pullis habe ich dort in der trockenen Kälte letzten Endes weniger gefroren, als an so manchen feuchtkalten, windigen Herbsttagen an der Küste. Hinzu kam, dass es in Kiruna zur Zeit unseres Aufenthaltes aufgrund einer Wärmeperiode „nur“ minus 15 Grad Celsius waren. Bekannte, die ein paar Wochen vorher dort gewesen waren, berichteten von Temperaturen von minus 30 Grad Celsius.

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Die Moltebeere – das Gold Lapplands

„Våfflor med Hjortron“ – jeder Lapplandreisende hat das sicher schon mal probiert. Die schwedischen Waffeln mit der Moltebeermarmelade sind einfach köstlich. In Deutschland kann man die Marmelade aus den lappländischen Moltebeeren im Ikea-Shop erwerben, aber natürlich sind die Produkte aus Schweden und vor allem aus Lappland doch noch etwas geschmackvoller.
Was sind nun genau Moltebeeren?

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„Ö-vik“ – ein Zentrum für Ångermanland

Mit Platz für Luxusliner. Die "M/S Silver Shadow" im Hafen von Örnsköldsvik. Foto: wikimedia.commons, public domain.

Eine Europa-Straße, ein Hafen, ein Eisenbahnkreuz. In Örnsköldsvik am Bottnischen Meerbusen wird deutlich, welche Anstrengungen unternommen werden, um das weite Norrland mit dem Rest von Schweden zu verbinden. Schon die Gründung der Stadt 1842 diente vor allem dem Zweck, ein Handelszentrum an der langen Küste im Zentrum Ångermanlands zu bilden. Ab 1885 plante und baute die Provinzregierung die Siedlung konsequent aus und ernannte sie zur „weißen Stadt“. Örnsköldsviks neugewachsene Bedeutung wurde mit einer großen regionalen Messe („Länsutställning“) 1916 demonstriert, zu der 130.000 Besucher kamen. Eine für damalige (Kriegs-)Zeiten unglaubliche Zahl! Damit hatte die Stadt aus der Retorte ihren Platz neben den Nachbarn Sundsvall und Umeå eingenommen.

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