Land und Leute

Der tragische Fall des Ronnie Peterson

Peterson - 1978 Dutch Grand Prix

Ronnie Peterson 1978 Dutch Grand Prix. Foto: Suyk, Koen / Anefo

Im Jahr 1978, als Björn Borgs Wimbledon-Höhenflug seinen Anfang nahm, erschütterte ein anderer Schwede auf ganz andere, tragische Art und Weise die Welt. Der damals 34 Jahre alte Bengt Ronald „Ronnie“ Peterson verstarb als einer der schnellsten Formel-1-Rennfahrer überhaupt bei einem Rennen in Monza, Italien.

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Donnerstag: Erbsensuppe – Eine Spezialität mit eigenem Wochentag

Foto: Susanne Walström, imagebank.sweden.se

Foto: Susanne Walström, imagebank.sweden.se

Schwedische Hausmannskost hat vor allem im Winterhalbjahr Hochkonjunktur. Und wenn es ein Gericht gibt, das sich dabei besonders nach dem Kalender richtet, dann ist es die Erbsensuppe. Denn die schwedische „ärtsoppa“ gibt es von September bis Mai immer donnerstags: in den Lunch-Restaurants, in Schulen, in Altersheimen und in der Armee.

Wirte und Großküchen sind auf diese Tradition eingestellt. Und die Gäste sind es auch! Die Erbsensuppe muss mit ins Angebot an einem Donnerstag, – selbst wenn zahlreiche Alternativen auf der Speisekarte stehen. Dabei fragt man kaum noch nach den Hintergründen. Warum gerade Donnerstag? Die deftige Spezialität hat ihre Wurzeln in frühen Zeiten, vielleicht sogar bei Thor – dem Donnergott, nach dem der Donnerstag benannt wurde.

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Alle Jahre wieder am 10. Dezember – die Nobelpreisverleihung

Nobelpreisverleihung im Stockholmer Konzerthaus. Bild aus Wikipedia. Fotograf unbekannt

Nobelpreisverleihung im Stockholmer Konzerthaus. Bild aus Wikipedia. Fotograf unbekannt

Jedes Jahr am 10. Dezember werden in Stockholm die Nobelpreise verliehen. Dieser Tag wird im schwedischen Kalender fast schon wie ein Feiertag eingetragen. Viele wissen jedoch gar nicht genau, was dahinter steckt, warum dieser Preis Nobelpreis heißt, warum er vergeben wird und warum genau am 10. Dezember.

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Das Luciafest und die Lussekatter

Der wichtigste Tag in der Vorweihnachtszeit ist in Schweden der 13. Dezember, der Luciatag. Dieser alte Brauch wird aber erst seit ca. 100 Jahren wieder gefeiert. Das Freilichttheater Skansen in Stockholm liess zu dieser Zeit den westschwedischen Brauch neu aufleben und mit der Zeit war er in ganz Schweden wieder verbreitet. Auch in Norwegen, Dänemark und Finnland erfreut er sich immer grösserer Beliebtheit.

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Schwedisches Vörtbröd: Eine Stulle in Weihnachtsstimmung

"Vörtbröd" im Brotkorb gleich neben dem Knäcke. Foto: wikimedia.commons (CC BY-SA 2.0)

„Vörtbröd“ im Brotkorb gleich neben dem Knäcke. Foto: wikimedia.commons (CC BY-SA 2.0)

Das ganze Jahr verschwendet man keinen Gedanken daran, – und plötzlich ist es wieder da: Das „Vörtbröd“, eine herrlich saftige, schwedische Brotsorte zu Weihnachten. Das Vörtbröd ist Grundnahrungsmittel und Spezialität zugleich: Es ist im Advent in jedem Supermarkt, in Bäckereien und Markthallen zu kaufen wie ein ganz alltägliches Brot. Doch zugleich ist das „Würzbrot“ der Vorbote für Weihnachts-Schlemmerei und erste Wahl für viele Schweden, die den kraftig-malzigen Geschmack mit Rosinen und winterlichen Gewürzen nur zu dieser Zeit genießen können.

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Die Schweden – ein sangesfrohes Volk

In Schweden singt man gerne. Egal, ob in Chören, bei Familienfesten, vor dem Fernseher oder beim „Allsång“ im Stadtpark, gemeinsam mit anderen zu singen ist hier eine außerordentlich beliebte Freizeitbeschäftigung.

Über 600 000 Schweden sind in Chören aktiv, das ist ein doppelt so großer Anteil an der Bevölkerung wie in Deutschland. Es gibt Chöre für jeden Geschmack, vom Kirchenchor über den Studentenchor bis zum Musical-Chor, das Niveau ist dabei oft recht hoch.

sv.wikipedia.org

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Wenn die Schweden gerade nicht selbst singen, schauen und hören sie sich gerne Gesang im Fernsehen an: Sendungen wie z.B. „Körslaget“, in der Chöre in einer Art Talentshow gegeneinander antreten, sind beliebt; das jährliche „Melodifestival“, bei dem die Teilnehmer am Eurovision Song Contest ermittelt werden, ist Kult.

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Schwedische Weihnachtsgeschichten

Die Tage werden kürzer und kälter, der Winter hält Einzug und damit auch die Vorweihnachtszeit, die Zeit für schwedische Weihnachtsgeschichten.

In der Weihnachtszeit ist Schweden ein besonderes Land. Die Fenster sind hell erleuchtet, es riecht nach Pepparkakor,Glögg und Zimt und in den Fenstern sieht man überall kleine rote Tomte stehen. Weihnachten in Schweden ist auch die Zeit der Trolle und anderer Fabelwesen, wie z.B. die Nissen. Und es gibt auch verschiedene Gebräuche in dieser Zeit, wie am 13. Dezember den Luciatag. Mit Kerzen und einem Kranz auf dem Kopf betritt die Lucia  mit ihrem Gefolge die dunklen Räume und bringt so Licht in die Vorweihnachtszeit.

Auch der Julbock ist ein Fabelwesen der Weihnachtszeit. Man findet ihn in allen Variationen auf den Straßen Schwedens und in den Fenstern. Mal mit Lichtern oder auch nur schön dekoriert. Der Julbock ist das älteste Weihnachtssymbol in Schweden. Ursprünglich war er böse, übernahm jedoch dann im 18. Jahrhundert die Geschenkeübergabe am Heiligen Abend. Dies geschah bis zum 19. Jahrhundert, als der Julbock dann vom Tomte abgelöst wurde.

Auch die kleinen Wichtelmänner spielen in der Weihnachtzeit in Schweden eine große Rolle. Die kleinen Tomte sind fest im schwedischen Volksglauben verankert. Sie sind eher launisch und sollten daher mit Respekt behandelt werden, denn verläßt ein Tomte z.B. den Hof oder das Haus, geht auch das Glück. Daher stellt man dem Tomte in der Weihnachtsnacht eine Schüssel mit Weihnachtsgrütze  (Risgrynsgröt)vor die Tür. Die Trolle hingegen sind bösartig und leben in der Natur.

Über all diese kleinen Weihnachtswesen und auch noch jede Menge leckere Rezepte für die Weihnachtszeit gibt es ein kleines Buch “ Schwedische Weihnacht – Wichtel,Glögg und Lichterglanz “  (Herder Spectrum). Hier findet man lauter kleine weihnachtliche Kurzgeschichten und kann sich so auf eine besinnliche Weihnachtzeit einstellen. Das kleine Buch kostet bei Amazon ungefähr 6,00 Euro.

 

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Insel Visingsö

DSC05847Visingsö ist die grösste Insel im schwedischen See Vättern. Sie liegt ca. 30 Kilometer nördlich von Jönköping und 6 Kilometer westlich von Gränna. Die Insel Visingsö misst ca. 25 km Quadratkilometer, ist 14 km lang und an der breitesten Stelle 3 km breit.

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Artur Hazelius – Der Gründer von Skansen

Artur Hazelius. Bild aus Wikipedia. Fotograf: Emil Hildebrand.

Artur Hazelius.
Bild aus Wikipedia. Fotograf: Emil Hildebrand.

Artur Immanuel Hazelius, ein schwedischer Philologe wurde bekannt als Gründer des bekannten schwedischen Freiluftmuseums Skansen.

Artur Immanuel Hazelius wurde am 30. November 1833 in Stockholm geboren. Seine Mutter entstammte einem Adelsgeschlecht und sein Vater, Johann August Hazelius war Offizier, Politiker und Schriftsteller. Schon im 15. Jahrhundert war die Familie Hazelius in der Gemeinde Hassela in Hälsingland ansässig, damals noch unter einem anderen Namen. Der Stammvater Jonae nahm im 17. Jahrhundert den Namen Hazelius, passend zur Herkunft der Familie an.

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