Land und Leute

Pallaskatzen im Parken-Zoo von Eskilstuna

 

Oj, vad söt!“

wird wohl jeder ausrufen, der ein neugeborenes Pallaskätzchen zu sehen bekommt…
„Frida und Benny“, die Katzeneltern, bescherten dem Parken-Zoo in Eskilstuna, Ende April, gleich sechs süße Nachkommen ihrer Katzenart.

Es ist das erste Mal das diese kleine Wildkatze Jungtiere in einem Zoo zur Welt bringt.
Die Pallaskatze hat ihren Namen nach Peter Simon Pallas. Sie ist eine kleine wildlebende Katze in Zentralasien. Wird in etwa genau so groß wie ihre deutsche Verwandte, die Hauskatze. Langhaariges Fell, eine kleine Gestalt, ein ca. 25 cm langer Schwanz und ein Gewicht bis zu 5 kg, machen sie zu etwas Besonderem.  Diese optische Erscheinung lässt jedem Katzenfan das Herz höher schlagen und gibt den Katzen ein sehr kunddeliges Aussehen!

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Stefan Edberg

 

Stefan Edberg Foto: OnCourtAdvantage.com / flickr.com (CC BY 2.0)

 

Wer kann sich nicht an den früheren Tennisprofi Stefan Edberg erinnern ?

Er wurde am 19.Januar 1966 in Västervik geboren. Als er 7 Jahre war, begann er mit dem Tennissport. Im Alter von 14 Jahren wurde er schon Junioren-Europameister, und mit 16 verließ er die Schule, um Tennisprofi zu werden. Als bis jetzt einziger Spieler konnte er 1983 den Junioren Grand Slam gewinnen. Unter anderen traf er schon in diesem Jahr auf Boris Becker, den er in Wimbledon in der 1. Runde besiegen konnte. In seiner Profizeit konnte er 41 Einzel- und 8 Doppel ATP-Turniere gewinnen. Von 1990-1992 war er 72 Wochen der Erste der ATP- Weltrangliste.

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Göteborg zu Wasser: Der südliche Schärengarten

 

Reger Fährverkehr rund um Göteborg, Foto: Katja Singer

Für die Küstenbewohner im schären-zerklüfteten Bohuslän ist es ganz selbstverständlich, auch für alltägliche Reisewege und Transporte ein Boot oder Schiff zu besteigen. Während viele der bewohnten Inseln an Schwedens Westküste autofrei sind, müssen doch regelmäßig Waren und Güter vom Festland rübergebracht und verteilt werden. Und wie holt man wohl sonst den Hausmüll von Eilanden wie Styrsö oder Bränno ab?

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Friskvardsbidrag – bezahltes Sporteln

Hab ich mich gestern gefreut, als meine Gehaltsabrechnung kam! So viele Posten, für die ich Geld bekomme: normale Arbeitszeit, Überstunden, Wochenendzulage, Klettern.

Klettern? Ihr lest richtig. Das Zauberwort heißt „Friskvardsbidrag“, frei übersetzt „Beitrag zu deiner Gesundheit“. Viele schwedische Firmen gewähren diesen Sonderbonus. Die Idee dahinter ist, dass sich alle Bürger um Ihre Fitness kümmern sollen, und hierbei finanziell vom Arbeitgeber unterstützt werden, der seinerseits großzügige Ausgleiche und steuerliche Vergünstigungen vom Staat erhält. Irgendwohin müssen die opulenten Steuern ja verschwinden.

Anrechnen lassen kann man sich alle Arten von Sport, und das meint, alle. Ich hab meine Zehnerkarte von der Kletterhalle eingereicht. Und sie ist anstandslos anerkannt worden. Außerdem anrechenbar sind therapeutische Maßnahmen, wie zum Beispiel Massagen. Vielleicht sollte ich versuchen, die Tickets fürs Faluner Metalfestival anerkennen zu lassen. Headbangen ist Sport. Und gut für die Entspannung ist das auf jeden Fall.

 

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Arriba Arriba Zeit für Siesta! auf Schwedisch – Festival in der Provinzstadt Hässleholm

Noch immer ist Hässleholm am ehesten bekannt als Verkehrsknotenpunkt der schwedische Bahn. Wer ist nicht schon mal in der nichts sagenden, mittelgroßen schwedischen Stadt Hässleholm umgestiegen und hat sich gefragt, was diese Stadt nur zu bieten hat, so dass sich doch so viele Menschen angesiedelt haben.

Was zwischen Donnerstag dem 2. und Samstag dem 4. Juni in dieser sonst so verschlafen wirkenden Stadt vor sich geht mag ein guter Grund dafür sein. Plötzlich ziehen mit Zelt und Kühltasche ausgestattet bis zu 10.000 musikhungrige Festivalbesucher in die Stadt ein und nehme diese im Namen von Indie Pop, Dance und Rock Musik in Beschlag. Wie jedes Jahr zu dieser Zeit hat die Stunde wieder Siesta! geschlagen.

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Schweden – Land und Leute

Im europäischen Vergleich ist Schweden ein kleines Land, das zu 80 % aus grandiosen Naturlandschaften, Wäldern, Seen, Flüssen, Mooren und einsamer Wildnis besteht. Die großen Städte wie Stockholm, Göteborg, Malmö und Uppsala sind harmonisch in diese Landschaften eingebettet worden. Es ist diese fantastische Natur, die die Schweden geprägt hat und bis heute hat jeder Schwede Respekt vor diesen Naturschönheiten. Die Schweden gelten als freundliche und auch ein wenig schüchterne Menschen, die es verstehen zu feiern. Sie sind ordentlich und immer rechtschaffen und das Prinzip des gleichen Rechts für alle hat in Schweden einen sehr hohen Stellenwert. In Schweden werden übrigens alle geduzt, mit nur einer Ausnahme, denn der König hat ein Anrecht darauf, mit Sie angesprochen zu werden.

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Göteborg zu Wasser: Paddan und Lotsen

Startklar: die Touristenboote in Göteborg. Foto: Katja Singer

Ein sicheres Zeichen für den Frühling in Göteborg ist die erste Fahrt des Sightseeing-Bootes „Paddan“. Mit der „Schildkröte“ des Schiffahrtsunternehmens Strömma AB ist wohl die überwiegende Zahl der Göteborg-Touristen schon einmal gefahren – denn vom Wasser aus läßt sich die Stadt nun einmal am besten entdecken. Unter 20 Brücken hindurch geht es über das ausgedehnte Kanalsystem hinaus in den Hafen am Fluss Götaälv. Begleitet von charmanten Touristenführern, die längs des Weges Fakten vermitteln und Anekdoten erzählen. Auf schwedisch, englisch und deutsch.

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Betrüger auf dem Wohnungsmarkt

Bisher hatten wir noch keinen Erfolg bei unserer Wohnungssuche, und so langsam machen sich Hilflosigkeit und Panikgefühle breit. An die 80 Bewerbungen haben wir schon geschrieben, bisher ist ein einziges Mal eine Besichtigung dabei heraus gesprungen.

Heute rief ich bei einer der wenigen Wohnungsanzeige an. Und erreichte jemanden! Wohnung frei, er wollte sich mit uns treffen, und eventuell gleich einen Vertrag klarmachen. das klang zu schön, um wahr zu sein. Überglücklich wollte ich eine Zeit vereinbaren. Er winkte ab, das könnten wir ja später machen. Ich wollte mich gerade verabschieden, als er meinte: Soll ich dann meine Kontodaten per sms schicken? Mit einem plötzlichen flauen Gefühl im Magen erwiderte ich, die könnte er uns doch bei Vertragsabschluss geben. Nein, er wolle im Voraus Geld haben, „um die Wohnung für uns reservieren zu können“. Als ich ihm klarmachte, dass ich ohne etwas Schriftliches in der Hand zu haben bestimmt nichts überweisen würde, meinte er lapidar, dann hätte er einen anderen Interessenten. „Klar, und der Interessent ist genauso real wie deine Wohnung“ wollte ich antworten, aber erstens ließ mich mein Schwedisch im Stich und zweitens fielen mir in dem Moment nur noch Schimpfworte ein, und da man auf schwedisch nicht anständig schimpfen kann, legte ich einfach auf.

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Mit Kompass und Karte durch Wald und Wiesen – Volkssport Orientierungslauf

Schon in der Schule werden die jungen Schweden an den Orientierungslauf herangeführt. Ziel dieser beliebten Sportart ist es, sich so schnell wie möglich in unbekanntem Terrain mit Hilfe von Kompass und Karte zu orientieren und den schnellsten Weg zu in der Karte markierten Kontrollpunkten zu finden.

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