Klippenküste am Vättern wurde Schwedens fünftes UNESCO-Biosphärenreservat

Die jahrzehntelange Arbeit hat sich gelohnt: Im Juli 2012 wurde die Ostküste des Vättern zum fünften und jüngsten schwedischen UNESCO-Biosphärenreservat ernannt. Die Klippenküste mit dem Namen „Östra Vätterbranterna“ hat jetzt denselben Status wie in Deutschland z. B. die Schwäbische Alb, der Spreewald und das Wattenmeer. Die offizielle Einweihung fand in der zweiten Septemberwoche statt.

Im Rahmen des Programms „Der Mensch und die Biosphäre“ erkennt die UNESCO regelmäßig neue Biosphärenreservate an. Mittlerweile gibt es weltweit mehr als 600. In den betreffenden Gebieten geht es darum, ein Miteinander von Mensch und Natur zu entwickeln, Kulturlandschaften weiterzuentwickeln und Einkommensmöglichkeiten für die dort lebenden Menschen zu schaffen bei gleichzeitigem Schutz der ökologischen Vielfalt.

An der Ostküste des Vättern wurden Projekte zur nachhaltigen Entwicklung der Region bereits in den 1990er Jahren ins Leben gerufen. Beteiligt waren neben Landwirtschafts- und Forstverbänden auch der WWF und Verwaltungen Jönköpings. Diese Projekte sollen jetzt noch intensiver weitergeführt werden. Mit einem langfristigen Entwicklungsplan will die Region zum Vorzeigemodell nachhaltiger Entwicklung in Schweden werden. Darüber hinaus ist der Aufbau mehrerer Biosphäre-Informationszentren geplant.

Die abwechslungsreiche Landschaft bietet Platz für viele unterschiedliche Biotope mit großem Artenreichtum. Insbesondere die Wälder sind sehr vielfältig. Auerhahn, Haselmaus und die in ganz Skandinavien nur hier lebende Berg-Vielfraßschnecke, aber auch zahlreiche Pflanzen- und Pilzarten, kommen im Biosphärenreservat vor.

Weitere Informationen im Internet gibt es unter dem folgenden Link: http://www.ostravatterbranterna.se

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Iron-Maiden-Bier: Verkaufsstart in Schweden

Trooper-Etikett für Schweden

Für den schwedischen Markt wurde das Etikett mit Maskottchen Eddie entschärft (Foto: www.ironmaidenbeer.com).

Von Ende Juni an soll das neue Iron-Maiden-Bier „Trooper“ endlich auch in Schweden erhältlich sein. Dort wird es – wie alle anderen alkoholischen Getränke auch – über die staatlichen Verkaufsstellen „Systembolaget“ verkauft. Außerdem soll es in Restaurants und Kneipen ausgeschenkt werden. Exklusiv für Schweden aber mit entschärftem Etikett.

Im Gegensatz zum ursprünglichen Design ist dort nur das Gesicht des Band-Maskottchens Eddie zu sehen. Auf die zerrissene Union-Jack-Flagge und den Säbel des toten Soldaten wurde verzichtet. Der Grund: Die skandinavischen Behörden hatten dem Verkauf einen Riegel vorgeschoben, da ihnen die Abbildung zu kriegerisch und waffenlastig war. Die schwedischen Gesetze verbieten nämlich solche Elemente im Zusammenhang mit der Werbung für alkoholische Produkte.

„Trooper“ ist ein traditionelles Ale, benannt nach der gleichnamigen Iron-Maiden-Single von 1983. Für die Herstellung hat sich die Heavy-Metall-Legende mit der britischen Familienbrauerei „Robinsons“ zusammengetan. „Ich bin schon mein Leben lang Fan von traditionellem, englischem Ale. Deshalb dachte ich, ich wäre gestorben und im Himmel gelandet, als sie uns baten, unser eigenes Bier zu kreieren“, freut sich Iron-Maiden-Frontmann Bruce Dickinson.

Das Bier ist seit Mai 2013 auf dem Markt und online über die offizielle Homepage www.ironmaidenbeer.com erhältlich.

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