Höga Kusten – eine faszinierende Küstenlandschaft

Blick auf die Höga Kusten. Fotograf: Heide

Blick auf die Höga Kusten. Fotograf: Heide

Die Höga Kusten, der Abschnitt an der schwedischen Küste zwischen Härnösand und Örnsköldsvik, wurde im Jahr 2000 zum Weltnaturerbe erklärt. Hier findet man wunderschöne Landschaften, Wanderwege und Sehenswürdigkeiten.

Als nach der letzten Eiszeit die Gletscher schmolzen, hat sich hier das Land um ca. 800 m angehoben, wodurch diese sehenswerte Landschaft entstand. Früher hieß das Gebiet „Ångermanlands brantkust“ (die Steilküste von Ångermanland). Doch 1970 hat man der Region den Namen „Höga Kusten“ gegeben.

Die Beliebtheit der Höga Kusten hat in der letzten Zeit stark zugenommen. Besucher aus der ganzen Welt reisen hierher, um diese schöne Region zu erkunden. Besonders beliebt ist die Gegend bei Wanderern, man findet schöne Wanderwege im Skuleskogen Nationalpark, auf dem Höga Kustenleden oder dem Skuleberg. Der längste Wanderweg ist der 127 km lange Höga Kustenleden, der sich über die ganze Küste erstreckt und immer wieder schöne Ausblicke auf das Meer bietet. Er verläuft zwischen Hornöberget bei der Mündung des Ångermanälv und Örsköldsvik. Die Wanderung auf diesem Küstenweg lässt sich in 13 Etappen einteilen. Unterwegs findet man Übernachtungsmöglichkeiten in Hütten, Jugendherbergen oder auch Hotels.

Der Nationalpark Skulleskugen wurde 1984 eingerichtet. Der Park ist geprägt von Bergkuppen, eingegrabenen Tälern, Kiefernwäldern und kleinen Seen. Mit etwas Glück kann man hier Rehe, Luchse oder sogar Bären zu sehen bekommen. Die größte Sehenswürdigkeit des Parks ist die Slåtterdalskrevan, eine 200 m lange Schlucht mit 40 m hohen senkrechten Wänden. Einer der Wanderwege führt durch sie hindurch.

Der Skulleberg befindet sich nahe der E4 bei Docksta. Der Berg erhebt sich 295 m über die Küste, zur E4 hin fällt er fast senkrecht ab. Das Informationszentrum Naturum am Fuße des Berges stellt viele Informationen über die Region bereit, hier kann man sich auch über Wandermöglichkeiten informieren. Im Skulleberg versteckt liegt die Rövergrottan (Räuberhöhle), eine Höhle, in der sich angeblich im 17. Jahrhundert eine Bande Räuber versteckt hielten, die von hier ihre Überfälle planten. Neben Rövergrottan trägt die Höhle auch noch den Namen Kungsgrottan und Skullegrottan. Der Berg ist einerseits ein beliebtes Wandergebiet im Sommer, andererseits kann man hier im Winter auch Skifahren. Es gibt drei Skilifte und ein paar Skipisten.

Nette Fischerdörfchen entlang der Küste lohnen einen Besuch, wie z.B. Bönhamn, Barsta oder Norrfällsviken. In Norrfällsviken befindet sich zudem ein schöner großer Campingplatz.

Sehenswert ist ebenfalls die Högakustenbrücke, ein Hängebrücke über den Ångermanälven an der E4 bei Härnösand. Sie ist mit 1867 m fast genauso lang wie die Golden Gate Bridge in San Francisco und gilt als zweithöchstes Bauwerk Schwedens.

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  1. Cornelia Maßow sagt:

    Die Schönheit der Höga Kusten kann ich nur bestätigen. Wir sind sie im Sommer 2012 mit dem Segelboot entlang gefahen auf dem Weg nach Norden und haben in Docksta Halt gemacht. Es war wunderschön, insbesondere die Auffahrt auf den Skuleberg und der weite Blick von oben. Dort oben findet man „världens högsta kustlinjen på 286 meter över havsnivån“, bedingt durch die Landhebung. Der Abstieg zu Fuß war für uns über 60jährige ganz schön heftig!

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