Historisches

Kubb – Wikingerschach

Kubb-wikingerschach 'Foto: kubb-deutschland.de

Kubb-wikingerschach
‚Foto: kubb-deutschland.de

Was ist Kubb – Wikingerschach und woher kommt es? Wer hat es erfunden? Kubb kommt vom schwedischen Wort „vedkubbar“, was soviel heisst wie Holzklötze. In der Blütezeit der Wikinger, so im Frühmittelalter von 800 bis 1050 unserer Zeitrechnung waren die Wikinger sehr umtriebig und ein sehr reiselustiges Volk, welches viele Eroberungen verzeichnen konnte. Ihr Tätigkeitsbereich fiel in alle Himmelsrichtungen. Auf diesen Reisen sollen die Wikinger immer ein Kubbspiel mitgenommen haben, da man dieses auch auf den Decks von Schiffen spielen konnte. Überlieferungen zufolge soll es bei diesem Spiel damals aber wesentlich härter zugegangen sein als heute. Es wird erzählt, dass die Wikinger dieses Spiel mit Äxten spielten.

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Weltwunder in Karlskrona

Weltwunder haben immer einen besonderen Anfang: Man schreibt das Jahr 1679, da wird der alte dänische Bauer Vittus Andersson gezwungen von der schwedischen Krone, sein Eigentum an eben diese zu verkaufen. Die Schweden hatten den letzten Krieg gewonnen gegen den Erzfeind Dänemark und begannen, das Land neu zu ordnen. Da war es etwas Pech für den dänischen Bauern, dass ausgerechnet seine Insel Trossö eine strategisch günstige Lage hatte – historisch gesehen, ist das kleine Eiland die Stammzelle des heutigen Karlskrona, welches 1998 in die  Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde und welches durchaus eine Verbindung zu den sieben Weltwundern der Antike besitzt.

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Schwedens neue Banknoten ab 2015

Schwedens neue Banknoten ab 2015

Schwedens neue Banknoten ab 2015

Die aktuellen Banknoten sollen in zwei Jahren also 2015 ausgetauscht werden. Es soll neue Motive geben, unter anderem Astrid Lindgren und Ingmar Bergmann. Allerdings verschwindet ein Motiv scheinbar endgültig von den Scheinchen.

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Seit 40 Jahren König: Thronjubiläum von Carl Gustaf

König Carl Gustaf im Portrait anlässlich seines Thronjubiläums

Carl Gustaf feierte nach 40 Jahren im Dienste Schwedens im September sein Thronjubiläum (Foto: Sveriges Kungahuset).

Am 15. September 1973 wurde Carl Gustaf zum schwedischen Staatsoberhaupt – vier Tage nach dem Tod seines Großvaters Gustav VI. Adolf, von dem er durch den Tod seines Vaters direkt die Krone übernahm. Ans Aufhören denkt der heute 67-Jährige noch lange nicht. Und so lange die Gesundheit mitspielt, wird sich daran auch nichts ändern. Drei Tage lang haben die Schweden mit ihrem Monarchen gefeiert.

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Wildschweine auf dem Vormarsch

Wildschweine, Frischlinge

Wildschwein-Bache mit ihren Frischlingen. Quelle: Dave Pape

Denkt man an frei lebende Wildtiere in Schweden, so fällt wohl den meisten zuerst der Elch ein. Ein (im übrigen Europa) alter Bekannter war dagegen jahrhundertelang aus den schwedischen Wäldern verschwunden. Nun ist er wieder auf dem Vormarsch. Die Rede ist vom Wildschwein. Aufgrund der Schäden, die die Tiere auf landwirtschaftlichen Flächen anrichten können, hatte man eine Abschussprämie ausgesetzt und dafür gesorgt, dass die Tiere bis Ende des 17. Jahrhunderts ausgerottet waren.

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Die „Festung“ Karlskrona

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Teil des inneren Verteidigungsrings von Karlskrona: Das Pulvermagazin auf Ljungskär, westlich von Trossö. Foto: Boatbuilder /commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

 

Mit der Gründung der Marinebasis gediehen die Pläne zum Ausbau der „Festung“ Karlskrona. Nicht alle Pläne wurden verwirklicht – teils aus Geld- oder Zeitmangel, teils in Friedenszeiten zurückgestellt. Dennoch entstand im Laufe der Jahre und Jahrhunderte ein Verteidigungsring um Marinebasis und Stadt. Großteils erhalten sind die Festungsanlagen Bestandteil des Weltkulturerbes „Marinestadt Karlskrona“.

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Christina von Schweden – Minerva des Nordens?

Die mythologischen Überlieferungen wollen es so. Die römische Göttin Minerva gilt als die Patronin der Künste und des Handwerklichen, worunter dereinst auch Ärzte und Lehrer zählten. Warum nun jemand auf die Idee kam, Christina von Schweden (1626-1689) als die Minerva des Nordens zu bezeichnen und zu verehren, ist unklar. Jedoch: es gibt einen überlieferten Kupferstich von Jeremias Falck aus dem Jahre 1649, der eben jene allegorische Widmung als Porträt abbildet.

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Riddarholmen

Blick auf Riddarholmen. Foto: Henrik Trygg / imagebank.sweden.se

Blick auf Riddarholmen. Foto: Henrik Trygg / imagebank.sweden.se

Riddarholmen, die Insel der Ritter, ist eine mit außergewöhnlichen Gebäuden und allgemein etwas ruhigere Insel von Stockholm und direkt am Riddarfjärden gelegen. Aus dem nordwestlichen Bereich der Stockholmer Altstadt erreicht man den Übergang nach Riddarholmen. Zuvor passiert man noch den Riddarhustorget und das Riddarhuset.  Hier wurde eine Statue Gustav Vasas errichtet, auf der anderen Seite befindet sich ein Abbild des ehemaligen schwedischen Reichskanzlers Axel Oxenstiernas. Riddarholmen ist von der stark frequentierten Centralbron abgetrennt über eine kleine Brücke zu erreichen.

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Schwedens Geschichte: Aufstieg der Vasa-Dynastie – Äußerer Frieden

Gustav I. und Vasa Kristian III. in Brömsebro

Treffen Gustavs I. Vasa und des dänische Königs Kristian III. in Brömsebro 1541. Bild: Reproduktion eines verschollenen Gemäldes aus einer fünfteiligen Serie, welche die „Triumphe Gustavs I. Vasa“ zeigt. Die Gemälde entstanden während dessen Herrschaft. /commons.wikimedia.org/

 

Äußerer Frieden war – neben der inneren Befriedung – eine der drängenden Aufgaben nach dem Ausscheiden Schwedens aus der Kalmarer Union und der Thronbesteigung Gustav Vasas. Um das schwedische Königtum und den Staat zu stärken, musste vor allem  Revancheansprüchen Dänemarks entgegengetreten werden. Auf längere Sicht konnte nur ein Ausgleich mit dem benachbarten Königreich die schwedischen Grenzen – und die Vasa-Dynastie – sichern.

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