Historisches

Nils „Mora-Nisse“ Karlsson – erfolgreichster Wasalauf-Sieger aller Zeiten

Mora-Nisse als Sieger beim Wasalauf 1953. Bild aus Wikipedia. Fotograf unbekannt.

Mora-Nisse als Sieger beim Wasalauf 1953.
Bild aus Wikipedia. Fotograf unbekannt.

Nils Karlsson war der erfolgreichste „Wasaläufer“ aller Zeiten. Insgesamt gewann er den Wasalauf neun Mal. Aber auch sonst konnte er als Skilangläufer einige Erfolge verzeichnen.

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Die Hintergründe des Wasalaufs

Ziel des Wasalaufs in Mora. Bild aus Wikipedia. Fotograf: BIL

Ziel des Wasalaufs in Mora. Bild aus Wikipedia. Fotograf: BIL

Jedes Jahr im März findet in Dalarna der berühmte Wasalauf statt, der über 90 km von Sälen nach Mora verläuft und an dem jedes Jahr ca. 15000 Skilangläufer teilnehmen.

Was hat es mit diesem speziellen Lauf auf sich, was sind die Hintergründe dieses Events?

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Bråbygden – wo der Wind sich drehte….

Bauern bei der Arbeit Foto:Bråbygden.se

Bauern bei der Arbeit
Foto:Bråbygden.se

Bråbygden – wo der Wind sich drehte…..und kam in Fahrt! Hier  erlebt man die Brågegend. Sie ist ein einzigartiger Teil von Småland und ein echtes Stück von Schweden. Hier leben und wohnen das ganze Jahr über mehr als 270 Menschen. Das Durchschnittsalter beträgt ca. 35 Jahre. Die Bewohner der Brågegend engagieren sich schon seit Jahren für die Erhaltung und Entwicklung ihrer Heimat.

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NorrlandsOperan – 40 Jahre Oper in Umeå

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NorrlandsOperan in Umeå. Foto: Hanka/ http://commons.wikimedia.org/

NorrlandsOperan lädt zu einer „beeindruckenden Kavalkade von Opern-Juwelen“: Gegründet als regionales Ensemble entwickelte sich das Opernhaus NorrlandsOperan zu einem Zentrum für darstellende Kunst. Ein bedeutender Akteur im kulturellen Leben von Umeå und der Region Västerbotten. Und eine wichtige Säule im Kulturhauptstadtjahr 2014. Nun feiert Schwedens nördlichste Oper in Europas nördlichster Kulturhauptstadt ihr 40-jähriges Jubiläum.

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Schwedens Geschichte: Kampf um Gustav Vasas Erbe

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Gustav Vasas ältester Sohn und direkter Thronfolger: König Erik XIV. von Schweden. Gemälde von Steven van der Meulen, 1561. Aus: Hearn, Karen, ed. Dynasties: Painting in Tudor and Jacobean England 1530-1630. New York: Rizzoli, 1995. ISBN 0-8478-1940-X /commons.wikimedia.org/

Gustav Vasas Vermächtnis war ein nach innen und außen befriedetes, reformiertes und zentralisiertes Reich – sowie die Erbmonarchie. Thronfolgekonflikte, die Schwedens Geschichte seit Jahrhunderten begleiten, schloss diese nicht aus. Wie Gustav Vasas Erben bewiesen.   

Gustav Vasas Sohn Erik erbt Thron

Gustav I. Vasa bestimmte in seinem Testament, der „letzten Rede“ von 1560, seinen ältesten Sohn Erik zum König. König Erik XIV. Zugleich versah er seine anderen Söhne mit eigens geschaffenen Herzogtümern – unter Eriks Oberherrschaft. Das barg Konfliktpotenzial. Die Herzogtümer entpuppten sich als Machtbasen gegen die königliche Zentralmacht.

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Riga – Kulturhauptstadt im Zeichen „Höherer Gewalt“

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Nächtliches Weltkulturerbe: In der Altstadt von Riga. Foto: Guillaume Speurt /commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 2.0)

 

In diesem Jahr teilen sich Lettlands Hauptstadt Riga und das nordschwedische Umeå den Titel „Europäische Kulturhauptstadt“. Zwei ungleiche Städte. 1201 gegründet die eine, 1622 die andere. Deutscher Orden und Hanse hier, samische Tradition dort. Auf den ersten Blick scheint lediglich die Ostsee verbindendes Element.

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Jonas Bronck – schwedischer Auswanderer

Jonas Bronck, Dunsmore

Ausschnitt des Gemäldes „Signing the Treaty with the Indians“ von J.W. Dunsmore

Lange blieb die Herkunft des Jonas Jonasson Bronck, Namensgeber eines berühmt-berüchtigten New Yorker Stadtteils, unklar. Man spekulierte, dass er von den Faröer Inseln stammte oder Däne war. Erst in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts betrieb ein irischer Historiker eingehende Ahnenforschung und fand heraus, dass Jonas Bronck um 1600 in Komstad, Schweden, geboren wurde. Das Dorf Komstad liegt in der Gemeinde Sävsjö, Småland, zur damaligen Zeit im Grenzgebiet zwischen Dänemark und Schweden.

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Tveta – eine romantische Hochzeitskirche

Tveta - eine romantische Hochzeitskirche

Foto: visithultsfred.se

Tveta – eine Kirche aus meterdicken Mauern, aus dem Jahre 1100 und die am häufigsten begehrte Hochzeitskirche des Landes und auch wohl eine der ersten Kirchen im östlichen Småland bei Mörlunda, in der Kommune Hultsfred.

Der Name Tveta, so wird angenommen, stammt ab von dem alten schwedischen Wort  thve, was soviel bedeutet wie, unbekannter Ort.

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Pest (iges) in Schweden

Besonders Ältere in Schweden meinen, es gäbe bzw. wäre hierzulande eine Pest. Gemeint sind die „sladdare“ – also Jugendliche, die es mögen, insbesondere in den Sommermonaten, auf etwas abseitigen Landwegen, jedoch in der Nähe ruhiger Sommerhäuser, Auto-Rennen zu veranstalten und mit quietschenden Reifen, rauchende Gummispuren auf den Asphalt oder Schotterweg zu zeichnen.

Krankheiten mit flächengreifender Ausbreitung sind seit jahrtausenden bekannt und beschrieben, allerdings tauchte mehr die Bezeichnung Seuche – so im Gilgamesch-Epos – als Pest auf.  Das Schwedische bezeichnet die „Pestilenz“ eher als „digerdöden“ – der grosse Tod. Die Quellen freilich, die berichten könnten, wie und wann Schweden von dieser Infektionskrankheit betroffen war, sind eher spärlich und berichten oft widerspruechlich.

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