Historisches

Ein König geht an Land

Helsingborg, die Pforte Schwedens zum Kontinent

Im Helsingborger Hafen wird am 20. Oktober einmal nicht der reguläre Fährverkehr die Hauptrolle spielen. Vielmehr feiert man einen großen Tag für die schwedische Monarchie: Denn in Helsingborg, der Pforte zum europäischen Kontinent, betrat vor 200 Jahren Jean-Baptiste Bernadotte erstmals schwedischen Boden. Der Franzose begründete nach 1810 das bis heute regierende Königsgeschlecht. Somit wird das Bernadotte-Jubiläum auch ganz gebührend mit gekrönten Häuptern begangen: König Carl XVI Gustav, Königin Silvia, Kronprinzessin Victoria, Prinz Daniel och Prinz Carl Philip werden bei der festlichen Zeremonie am Helsingörkajen anwesend sein. Auch Dänemarks Monarchin Margrethe II. hat sich angekündigt. Ein Volksfest am Sundstorget mit Musik und Schauspiel folgt dem offiziellen Teil am Hafen.

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„Ich, Birger Jarl!“

Ein persönliches Treffen nach 800 Jahren - mit Birger Jarl

In einer archaischen Zeit, die von kleinlichen Machtfehden zwischen Königsgeschlecht und anderen „Großmännern“ geprägt war, trat Birger Jarl auf den Plan der Geschichte. Als er wieder abgeht, hinterlässt er ein katholisches Königreich von großer Bedeutung für das mittelalterliche Europa. Und noch im Jahr 2010 erinnert man sich an den Mann, der vor 800 Jahren in Bjälbo, Östergötland, geboren wurde: Birger Magnusson – der letzte Jarl Schwedens und Begründer Stockholms. In einer Ausstellung im Stockholmer Medeltidsmuseum kann man ihm sogar ins Angesicht schauen. Birger Jarl wurde nämlich nach neuesten kriminaltechnsichen Methoden rekonstruiert, sein Schädel vermessen, seine strengen Züge modelliert. Noch bis 10. Januar 2011 läuft die Sonderausstellung über den für Schwedens Geschichte so wichtigen Staatsmann. Ihr Titel: „Jag, Birger Jarl“.

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Ein Meisterwerk aus dem 13. Jahrhundert – Bjälboättens Palats

Vadstena

Vadstena

Vadstena beheimatet zahlreiche Sehenswürdigkeiten, mit denen sich meist beeindruckende Bauwerke präsentieren. Viele stammen aus den vergangenen Jahrhunderten. Die meisten Bauwerke wurden bis heute gut erhalten und genossen in der jüngsten Vergangenheit umfangreiche Restaurationen, bei denen vor allem auf die Details geachtet wurde. Hinter der Klosterkirche von Vadstena trifft man auf ein Bauwerk, das oftmals in Vergessenheit gerät. Mit dem Bjälboättens Palats präsentiert sich zweifelsohne ein architektonisches Meisterwerk. Es stammt aus dem 13. Jahrhundert und wurde durch Birger Jarl errichtet. Birger Jarl ist bis heute als der Begründer des in Bjälbo beheimateten Folkunger-Geschlechts bekannt.

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Lödöse – ein Ort mit Vergangenheit

Lödöse Heimatmuseum

Lödöse auf dem Weg von Göteborg nach Trollhättan zeigt sich zunächst als etwas unscheinbarer Ort. Viele Durchfahrende bemerken lediglich die Lage am romantischen Lauf des Flusses Götaälv. Dass hier einst die größte Stadt und der einzige Hafen an Schwedens Westküste lag, verrät Lödöse nicht auf den ersten Blick. Wie auch? Die Hinterlassenschaften aus der großen Zeit im Mittelalter sind in Lödöse vier Meter unter der Erde begraben. 

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Mit dem Museum Gammlia zurück in die Vergangenheit

Umea gehört nicht nur zu den bekanntesten, sondern auch zu den beliebtesten Städten in Norrland. Alljährlich begrüßt die Stadt zahlreiche Gäste und hält für Entdecker, Genießer und Erholungssuchende die passenden Angebote bereit. Zu den bekanntesten Zielen der Stadt gehört das Museum Gammlia. Es befindet sich nordöstlich von der Innenstadt und hat für Besucher manch ein Highlight zu bieten. Dazu gehört unter anderem der älteste Ski der Welt, der heute in dem Museum ausgestellt wird. Das Gammlia bietet zudem einen großzügig gestalteten Freilichtbereich, in dem man sich vor allem während des Sommers auf eine Art Zeitreise begeben kann. In dem Bereich dreht sich alles um das Leben in der Vergangenheit und um den Alltag, den die Menschen meistern mussten.

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