Historisches

Schloss Gripsholm, die Perle am Mälaren

Das wunderschöne Schloss Gripsholm

Das wunderschöne, romantische Schloss Gripsholm liegt am Mälarensee in Mariefred in der Gemeinde Strängnäs. Spätestens seit 1931 kennt man das Märchenschloss auch in Deutschland, denn in diesem Jahr schrieb Kurt Tucholsky die gleichnamige Liebesgeschichte. Schloss Gripsholm gehört zu den besondersten Sehenswürdigkeiten Skandinaviens. Malerisch erhebt es sich aus dem Wasser und leuchtet mit seinen Backsteintürmen in der Sonne. Das Schloss ist ein grosser Teil der schwedischen Geschichte. Schliesslich galt es ca. 500 Jahre als die königliche Residenz.

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„Zornsamlingar“ – die Kunstsammlungen von Anders Zorn

Anders Zorn 1908. Bild aus Wikipedia

Anders Zorn 1908. Bild aus Wikipedia

Anders Zorn war ein berühmter, schwedischer Maler, Grafiker und Bildhauer aus der schwedischen Kleinstadt Mora am Siljansee. Hier hat man ihm ein Andenken gesetzt. Seine Sammlungen und Kunstobjekte, Alltagsgegenstände und Häuser, die „Zornsamlingar“, sind hier der Allgemeinheit zugänglich.

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Räuberwald mit Schärengarten

„Junker Jäger“-Stein im Räuberwald Tiveden. Bild: Zejo, wikimedia.commons

Es gibt sie noch, die Orte, die der Mensch der Natur einfach überlassen hat. Zwischen den großen schwedischen Seen Vänern und Vättern liegt so ein Naturreich – der heutige Nationalpark Tiveden. Schon in alten Zeiten wuchs hier ein Wald, in dem nur wilde Tiere und die sprichwörtlichen Räuber lebten. Tiveden, oder auch „Trolltiven“ genannt, war damals „Grenzwald“ und bildete die natürliche Barriere zwischen Götaland und Svealand. Ein unzugängliches Gebiet voller Gefahren. Und wer es dennoch durchqueren musste, war nicht zu beneiden…

Heute ist es umgekehrt: Wer Zeit hat, Tiveden zu erkunden, ist wirklich zu beneiden. Nach wie vor an vielen Stellen  im „Urzustand“, ist das Waldgebiet eines der Schönsten, das Schweden zu bieten hat. Durch den schroffen Untergrund mit bis zu 50 Meter tiefen Risstälern hat sich eine urtümliche Landschaft erhalten, auf der nicht einmal die Forstwirtschaft Fuß fassen konnte. Felsblöcke, Grotten, Gesteinsrücken und moosgefüllte Täler inspirierten vielmehr zu Märchen und Legenden. Noch in moderner Zeit galt der Wald als verwunschen.

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Die Zitadelle Landskrona – Gärten, Geister und ein betrunkener Elch

Die Zitadelle von Landskrona

Die Zitadelle Landskrona bei Nacht, 2012. Foto: Francois Polito/ https://commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

Die Zitadelle von Landskrona galt einst als flächenmäßig größte Festungsanlage Europas. Heute gilt sie als eine der besterhaltenen Skandinaviens und ist ein monumentales Wahrzeichen der Hafen- und Industriestadt am Öresund. Die Zitadelle hat in ihren 450 Jahren eine bewegte Geschichte erlebt. Und wie es bei alten Gemäuern so ist, birgt Landskronas Zitadelle manch Kurioses.

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Elisabeth Hesselblad: Schwedische Heilige der Neuzeit

Elisabeth Hesselblad, 1870-1957

Elisabeth Hesselblad, 1870-1957

Dem Vorbild der Heiligen Birgitta (1303-1373) sind viele Ordensschwestern katholischen Glaubens seit dem Mittelalter gefolgt. Dass Schweden nach Birgitta nun eine weitere Heilige vom gleichen Orden bekommt, ist selbst für die katholische Glaubensgemeinschaft anno 2015 eine kleine Überraschung: Die schwedische Selige Elisabeth Hesselblad soll von Papst Franziskus im so genannten „Heiligen Jahr 2016“ in den Heiligenstand erhoben werden. Dies gab der Vatikan kurz vor Weihnachten 2015 bekannt.

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Antamåla rör – Mystik der Eiszeit

Antamåla rör. Bild: Hannes Hofer

Wer die Landschaft der schwedischen Provinz Småland kennt, der weiß, dass es inmitten der üppigen Wälder, verstreuten Seen und von Kühen besiedelten Wiesen vor allem eines gibt: Steine. Steine, die seit der Eiszeit die schwedische Landschaft prägen.

Antamåla rör – das ist die Bezeichnung für eine Steinansammlung, die jedoch von ganz außergewöhnlicher Erscheinung ist, als es die vereinzelten mannshohen Steine sind, denen man immer wieder in den Wäldern begegnet. Wenige Kilometer von Vissefjärda entfernt, unweit des Örtchens Eremitemåla, befindet sich die 150 Meter lange und 50 Meter breite Ansammlung von runden Steinen, deren Höhe an die 11 Meter erreicht.

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Schloss Kalmar

IMG_4520Die Geschichte von Schloss Kalmar beginnt im 12 Jahrhundert. Damals wurde ein Verteidigungsturm gegen Piraten und andere Feinde an dem Platz errichtet, an dem das Schloss heute steht, nämlich auf einer Halbinsel an der Ostsee, umgeben von einem heute mit Gras überwachsenen Burggraben. Zu jener Zeit wurde Kalmar offiziell zur Stadt ernannt. Unter der Regentschaft von König Magnus Barnlock wurden Ende des 13. Jahrhunderts mehrere Türme und eine Ringmauer gebaut. Durch den Eingang, der sich im grossen Turm befindet, gelangte man damals wie auch heute noch ins Schloss. Bei seiner Fertigstellung war das Schloss Kalmar eines der modernsten Gebäude Schwedens.

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Wadköping – Vom alten Örebro

Freilichtmuseum Wadköping

Freilichtmuseum Wadköping, Örebro: Idyll am Svartån. Foto: gula08/ flickr.com (CC BY-ND 2.0)

Wadköping scheint einem Bilderbuch entsprungen: Kopfsteinpflaster, alte Holzhäuser und Höfe, mal prächtig, mal geduckt und etwas windschief erscheinend. Natürlich mangelt es nicht roter Farbe. Grüne Umgebung. Ruhig fließt der Svartån vorbei. Dabei haben die Gebäude eine Menge zu erzählen – Geschichte und Geschichten des alten Örebro.

Es ist nur ein kleiner Spaziergang am Svartån entlang vom modernen Örebro ins historische Örebro, ins Freilichtmuseum Wadköping. Genauso lässt sich vom Kulturzentrum oder von einer Museumsstadt Wadköping sprechen. Wie eine kleine Stadt in der Stadt präsentieren sich Gebäude unterschiedlicher Epochen und zeigen das alte Örebro. In dem es nicht immer so idyllisch zuging, wie im heutigen Museum.

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Otto Nordenskjöld – schwedische Spuren in Patagonien

Der Lago Nordenskjöld, benannt nach Otto Nordenskjöld. Foto aus Wikipedia. Fotograf: Philipp Ross

Der Lago Nordenskjöld, benannt nach Otto Nordenskjöld. Foto aus Wikipedia. Fotograf: Philipp Ross

Otto Nordenskjöld war ein schwedischer Geologe und Polarforscher, der am anderen Ende der Welt seine Spuren hinterlassen hat. Weit weg von Schweden stößt man auf diesen Namen, der sofort an einen Schweden denken lässt.

Reist man durch den wunderschönen Torres del Paine Nationalpark in Patagonien, so kommt man auch zum türkisfarbenen Lago Nordenskjöld. Ein etwas seltsamer Name für einen See im Süden Chiles, den die Chilenen zu dem auch gar nicht aussprechen können. Dieser See wurde nach Otto Nordenskjöld benannt, der ihn Anfang des 20. Jahrhunderts auf seiner ersten Forschungsreise entdeckte.

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