Guitars – The Museum – Die rockige Saite von Umeå

Gitarrenmuseum Umeå

Rock and Roll in der Schule: Guitars – The Museum in der ehemaligen Vasa-Schule von Umeå . Foto: MikaelLindmark / commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

Mit Guitars – The Museum hat eine der größten und komplettesten Gitarrensammlungen der Welt im Zentrum von Umeå eine neue Heimat gefunden. Besucher erwartet eine rund 500 Exponate umfassende, mit Raritäten und exklusiven Stücken gespickte Ausstellung – in vier Jahrzehnten zusammengetragene Musikkultur.

Die Eröffnung des Gitarrenmuseums war einer der ersten Höhepunkte von Umeå 2014. Am 1. Februar, zum Auftaktwochenende des Kulturhauptstadtjahres der nordschwedischen Stadt, füllte ein neuer Sound die ehemalige Vasa-Schule. Ein 100 Jahre altes Backsteingebäude in der Vasagatan, zwischen Umeå Folkets Hus und Norrlandsoperan.

Guitars – The Museum macht Privatsammlung öffentlich

Das Hauptaugenmerk der Ausstellung im neuen Gitarrenmuseum liegt auf E-Gitarren, vor allem auf Exemplaren der 1950er und 1960er Jahre. Es ist eine kleine Reise durch die Geschichte des Rock and Roll.

Ausstellungsstücke wie die 1950 Fender Broadcaster, die Gibson Flying V 1958, die 1954 Fender Stratocaster oder die Les Paul Sunburst lassen nicht nur bei manchem Erinnerungen wach werden. Sie sorgen auch weltweit für Aufsehen.

Des Weiteren sind im Guitars – The Museum E-Bassgitarren, Verstärker und anderes rund um Gitarren und deren Geschichte und Geschichten zu sehen.

Die etwa 500 Artikel umfassende Sammlung ist das Werk der aus Umeå stammenden Zwillingsbrüder Samuel und Michael Åhdén. Früh mit einer Vorliebe für amerikanische Kultur infiziert, investierten sie 40 Jahre lang Zeit, einige Mühen und Geld in ihr Hobby. Das Ergebnis dieser Leidenschaft ist eine der umfassendsten privaten Gitarrensammlungen weltweit, die im „Guitars“ der Öffentlichkeit erstmals im Ganzen zugänglich ist.

Ein kleiner Rundgang mit „Guitarist“:

Gitarrenmuseum, Veranstaltungsort, Treffpunkt unter einem Dach

Neben der Gitarrensammlung stehen in dem ehemaligen Schulgebäude Räumlichkeiten für andere Ausstellungen wie Rock-Fotografie oder von Musik inspirierter Mode, für Vorlesungen und zur Präsentation von Neuigkeiten zur Verfügung. Zudem können Besucher den Fertigungsprozess einer Gitarre verfolgen.

Unter einem Dach mit Guitars – The Museum befinden sich ein Laden der Musikgeschäft-Kette 4Sound, Plattenladen, Restaurant und Bar, in der Gäste Kostproben aus einer Sammlung amerikanischer Whiskys nehmen können, während (an manchen Abenden) eine Band spielt.

Mehr Livemusik gibt es im Rock-Club Scharinska, der ebenfalls unter das Dach von Guitars – The Museum gezogen ist.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen im Scharinska und zum Gitarrenmuseum bietet http://www.guitarsthemuseum.com (schwedisch/ teilweise englisch). Zur Geschichte hinter Guitars – The Museum bietet die Homepage auch eine Version in Deutsch.

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Iron-Maiden-Bier: Verkaufsstart in Schweden

Trooper-Etikett für Schweden

Für den schwedischen Markt wurde das Etikett mit Maskottchen Eddie entschärft (Foto: www.ironmaidenbeer.com).

Von Ende Juni an soll das neue Iron-Maiden-Bier „Trooper“ endlich auch in Schweden erhältlich sein. Dort wird es – wie alle anderen alkoholischen Getränke auch – über die staatlichen Verkaufsstellen „Systembolaget“ verkauft. Außerdem soll es in Restaurants und Kneipen ausgeschenkt werden. Exklusiv für Schweden aber mit entschärftem Etikett.

Im Gegensatz zum ursprünglichen Design ist dort nur das Gesicht des Band-Maskottchens Eddie zu sehen. Auf die zerrissene Union-Jack-Flagge und den Säbel des toten Soldaten wurde verzichtet. Der Grund: Die skandinavischen Behörden hatten dem Verkauf einen Riegel vorgeschoben, da ihnen die Abbildung zu kriegerisch und waffenlastig war. Die schwedischen Gesetze verbieten nämlich solche Elemente im Zusammenhang mit der Werbung für alkoholische Produkte.

„Trooper“ ist ein traditionelles Ale, benannt nach der gleichnamigen Iron-Maiden-Single von 1983. Für die Herstellung hat sich die Heavy-Metall-Legende mit der britischen Familienbrauerei „Robinsons“ zusammengetan. „Ich bin schon mein Leben lang Fan von traditionellem, englischem Ale. Deshalb dachte ich, ich wäre gestorben und im Himmel gelandet, als sie uns baten, unser eigenes Bier zu kreieren“, freut sich Iron-Maiden-Frontmann Bruce Dickinson.

Das Bier ist seit Mai 2013 auf dem Markt und online über die offizielle Homepage www.ironmaidenbeer.com erhältlich.

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