Gamla Linköping – Zeitreise ins alte Linköping

Hauptplatz Gamla Linköping

Gamla Linköping: Der zentrale Platz mit Post und Polizeimuseum (rechts) und einem Café (links). Foto: Clemensfranz / https://commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

Gamla Linköping entführt Besucher zu einer Zeitreise. Zurück ins alte Linköping. Zurück ins südschwedische Kleinstadtleben, wie es sich um 1900 darbot. Gamla Linköping ist ein Freilichtmuseum. Eines, das mit seinen Gärten, Läden und Handwerk, Cafés und heute noch zumindest teilweise bewohnten Holzhäusern wie lebendiger historischer Stadtteil anmutet.

Rund zwei Kilometer westlich des Zentrums der Universitäts- und Industriestadt Linköping können Besucher in das Leben einer schwedischen Kleinstadt, wie es sich vor rund 100 Jahren darstellte, eintauchen.

Alte Stadt an neuem Platz

Etwa 100 Gebäude umfasst Gamla Linköping. Die meisten davon stammen aus Linköping selbst. Und wurden im Zuge des Wachstums und damit einhergehender Modernisierung der Stadt während der 40er und 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts nach dem Vorbild des Skansen in Stockholm hierher versetzt und bewahrt.

Die Anlage der Häuser ist dem alten Stadtkern Linköpings nachempfunden. Außer der Holzstadt gehört der Vallahof zu Gamla Linköping. Wobei ursprünglich der gesamte Grund, auf dem das Freilichtmuseum entstand zu diesem Gehöft gehörte. Der Vallahof wartet ebenfalls mit historischen Bauten und weiteren Museen – wie Landwirtschafts- und Wagenmuseum – wie auch Streichelzoo und Minigolfbahn auf.

Zwischen der neu erschaffenen alten Stadt und dem Vallahof liegt der Vallaskogen, der Vallawald. Der 400 Hektar umfassende Wald ist ein Naturreservat und wichtiger Bestandteil des Freilichtmuseums. Der Wald dient als Anschauungsbeispiel für die Forstwirtschaft vergangener Tage. Zudem zeugen Funde von der frühzeitlichen Agrargesellschaft.

Der Vallawald lässt sich auf einem Erlebniswanderweg – mehr Spaziergang als Wanderung – entdecken.

Stadt, Land, Wald: Gamla Linköping zeigt die Verbindung auf.

Lebendiges Gamla Linköping

Auf Kopfsteinpflaster, durch schmale Gassen und Hinterhöfe, entlang historischer Holzhäuser, vorbei an Gärten, roten Zäunen und Laternen, wie sie zu jener

Straße Gamla Linköping

Straßenzug in Gamla Linköping. Foto: Clemensfranz / https://commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

Zeit typisch waren. In Gamla Linköping ist ziemlich alles zu sehen und erleben, was das (Klein-)Stadtleben ausmacht.

Läden und Werkstätten, Restaurants und Cafés, kleine Museen – wie das Schulmuseum, Bankmuseum oder Apothekenmuseum – sowie auch das Naturwissenschaftszentrum laden zu einem Stopp ein. Begegnungen mit Straßenmusikern, Landstreichern oder dem Wachtmeister und anderen „alten“ Figuren Linköpings sind nicht ausgeschlossen.

In der Weihnachtszeit gibt es einen traditionellen Weihnachtsmarkt, und besonders während der Sommermonate Führungen – bei denen auch die Wohnhäuser teilweise offen stehen – sowie weitere Veranstaltungen und Angebote für Groß und Klein.

Manchmal erscheint Gamla Linköping dann doch sehr im Heute.

http://www.gamlalinkoping.info/de

 

 

 

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Iron-Maiden-Bier: Verkaufsstart in Schweden

Trooper-Etikett für Schweden

Für den schwedischen Markt wurde das Etikett mit Maskottchen Eddie entschärft (Foto: www.ironmaidenbeer.com).

Von Ende Juni an soll das neue Iron-Maiden-Bier „Trooper“ endlich auch in Schweden erhältlich sein. Dort wird es – wie alle anderen alkoholischen Getränke auch – über die staatlichen Verkaufsstellen „Systembolaget“ verkauft. Außerdem soll es in Restaurants und Kneipen ausgeschenkt werden. Exklusiv für Schweden aber mit entschärftem Etikett.

Im Gegensatz zum ursprünglichen Design ist dort nur das Gesicht des Band-Maskottchens Eddie zu sehen. Auf die zerrissene Union-Jack-Flagge und den Säbel des toten Soldaten wurde verzichtet. Der Grund: Die skandinavischen Behörden hatten dem Verkauf einen Riegel vorgeschoben, da ihnen die Abbildung zu kriegerisch und waffenlastig war. Die schwedischen Gesetze verbieten nämlich solche Elemente im Zusammenhang mit der Werbung für alkoholische Produkte.

„Trooper“ ist ein traditionelles Ale, benannt nach der gleichnamigen Iron-Maiden-Single von 1983. Für die Herstellung hat sich die Heavy-Metall-Legende mit der britischen Familienbrauerei „Robinsons“ zusammengetan. „Ich bin schon mein Leben lang Fan von traditionellem, englischem Ale. Deshalb dachte ich, ich wäre gestorben und im Himmel gelandet, als sie uns baten, unser eigenes Bier zu kreieren“, freut sich Iron-Maiden-Frontmann Bruce Dickinson.

Das Bier ist seit Mai 2013 auf dem Markt und online über die offizielle Homepage www.ironmaidenbeer.com erhältlich.

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