Film

Fårö – die kleine Schwester von Gotland

Nach kurzer 5minütiger, kostenloser Überfahrt durch den Fårösund erreicht man mit der Autofähre die kleine nordöstlich von Gotland gelegene Insel Fårö.

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Das täglich Abend-Brot fürs Fernsehvolk

Frustriert mit dem deutschen TV-Programm? Dann ist für Sie das Schweden-Fernsehen auch kein Trost. Zwar haben Krimi-Fans im staatlichen SVT und den unzähligen privaten und Pay-TV-Sendern öfter die Chance, einen Wallander oder Irene Huss zu sehen. Im Original. Aber dafür muss man auch überproportional viele amerikanische Comedy-Formate und schlecht übersetzte B-Movies hinnehmen. Ansonsten sind vor allem Doku-Soaps und Reportage-Serien das täglich „Abend-Brot“ für das Fernseh-Volk in Schweden. Und mehr denn je im Trend…

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TV-Tip: Verblendung

Stieg Larssons Millennium-Trilogie um den Wirtschaftsjournalisten Micke Blomkvist und die Hackerin und Detektivin Lisbeth Salander avancierten in den letzten Jahren zu absoluten Bestsellern und werden von vielen als beste Kriminalromane des letzten Jahrzehnts angesehen. Die Mischung aus starken Charakteren und aktuellen Themen wie Wirtschaftskriminalität, organisiertes Verbrechen, Pornographie, Prostitution und Spionage vor der hinreißenden Kulisse Stockholms zogen zahllose Menschen in ihren Bann (ich habe für die drei Bücher genau drei Nächte gebraucht, und Mann, war ich danach kaputt). Die Bücher wurden vom schwedischen Regisseur Niels Arden Oplev mit den Schauspielern Noomi Rapace und Michael Nykvist in den Hauptrollen verfilmt. Eine Hollywood-Neuverfilmung mit James Bond- Darsteller Craig David in der Hauptrolle ist derzeit ebenfalls in Produktion. Die schwedische Fassung wird vom ZDF ab kommenden Sonntag ausgestrahlt.

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Familie Schimke: Auswandern an den Polarkreis

Logo der Vox-Dokusoap "Goodbye Deutschland"

Der ein oder andere beschwert sich ja immer mal wieder gern, dass die Qualität der Fernsehsendungen ständig weiter abnimmt. Die derzeit so beliebten Dokusoaps wie etwa „Goodbye Deutschland“ sind da für viele Zuschauer das höchste der Gefühle, muss man sich dort doch erst mit ansehen, wie Leute Deutschland mit einer kaum zu fassenden Arroganz beschimpfen, um dann im neuen Land kläglich zu scheitern. Es ist zum Fremdschämen!

Der Fairness halber muss man aber auch sagen, dass es auch Familien gibt, die dabei angenehm aus der Masse hervorstechen, weil sie die Dinge realistisch betrachten. Weil sie einen ganz bestimmten Grund haben, in ein anderes Land zu ziehen, und nicht nur allgemein unzufrieden sind. Und weil sie das beste Beispiel dafür sind, dass man es nirgendwo schafft, wenn man es in Deutschland nicht schaffen kann.
Da wäre zum einen die Kultfamilie Reimann, die mittlerweile sicher jeder kennt, aber auch die Familie Schimke aus Schweden. Kann sich noch jemand an sie erinnern?

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Warum sind alle Schwedinnen blond und leicht zu haben?

Anita Ekberg – Wikimedia Commons

Gestern habe ich seit langem wieder mit meiner schwedischen Freundin Eva telefoniert. Ich fragte sie, ob sie nicht irgendein Klischee kennen würde, mit dem sie selbst im Ausland konfrontiert wird – und nach kurzer Überlegung fiel ihr auch sofort eines ein.
„Im Ausland glaubt man, ich wäre locker, unkompliziert und leicht zu haben“, erzählte sie mir. Wie viele Schwedinnen ist auch Eva bei vielen Männern, besonders in südlichen Regionen, beliebt. Denn sie entspricht dem Klischee: Sie ist attraktiv, blauäugig und naturblond.

Aber warum glauben eigentlich so viele Menschen, dass eine echte Schwedin blond sein muss?

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TV-Tipp: Mensch ohne Hund von Håkan Nesser

erschienen im btb-Verlag

Ich habe noch nie eine Verfilmung eines Håkan-Nesser-Buches gesehen und ich würde lügen, wenn ich sage, ich wäre ein Nesser-Fan. Aber „Mensch ohne Hund“ habe ich mir damals kurz nach Erscheinen tatsächlich gekauft – und habe mir danach geschworen, dass es nicht mein letzter Roman von ihm bleiben wird. Da dies der erste Band mit dem neuen Ermittler Inspektor Gunnar Barbarotti war, hatte ich überhaupt keine Probleme, mich einzufinden. Er hat nach all den „Van Veeteren-Roman“ praktisch wieder bei null angefangen. 

Zum Inhalt: Zwei Runde Geburtstage sind Grund genug, um eine Familie wieder zusammenzuführen. Und was für eine Familie das ist! Da haben wir den Vater, das Alphatier der Familie, unter den besonders die Mutter, seine Ehefrau leidet. Sie plant heimlich einen Mord.

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„Irene Huss“ – Bald wieder im Einsatz

Für alle Fans der Buch- und Filmkommissarin „Irene Huss“ gibt es Grund zur Vorfreude. Gleich sechs neue, 90-minütige Filme mit der schwedischen Polizistin als Hauptfigur werden derzeit eingespielt – und sollen laut Produktionsfirma 2012 auch ins deutsche Fernsehen kommen. Die bisher gesendete Krimi-Reihe, die auf den Romanen der schwedischen Autorin Helene Tursten basiert, war bereits ein voller Erfolg: Drei bis vier Millionen hatten „Irene Huss“ regelmäßig in der ARD zur besten Sendezeit verfolgt.

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Ab morgen im Handel: Vergebung auf DVD

ab 04.10.2010 auf DVD erhältlich

Erst vor ein paar Tagen hatten wir hier darüber gesprochen, dass die Millennium-Trilogie demnächst von Hollywood verfilmt wird. Aber lassen wir Daniel Craig und all die anderen Stars einmal beiseite und konzentrieren uns auf die schwedische Version – genau genommen auf den letzten Teil „Vergebung“. Dieser ist nämlich ab morgen überall auf DVD erhältlich.

War es im ersten Teil noch ein Sadist und ein Frauenmörder, der neben Mikael Blomkvist im Vordergrund stand, verschieben sich die Themen in zweiten und dritten Teil und Lisbeth Salander rückt in den Vordergrund. Wir erfahren einiges darüber, warum sie ist, wie sie ist und was sie durchmachen musste. Natürlich wird ihr tiefer und kauziger Charakter dadurch nicht erklärbarer, aber es wird zum Beispiel plausibel, warum sie Menschen so sehr misstraut und sich bei Problemen nicht an die Polizei wendet. Denn Lisbeth ist ein Opfer von mafiosen Verbindungen, die sogar bis auf staatliche Ebene reichen.
Tolle Schauspieler und vor allem eine grandiose Noomi Rapace nehmen uns mit in die Welt der Zwangsprostitution und des Menschenhandels, und zeigen, wie sich das Ganze zu einer Verschwörung und zu einem vertuschten Staatsverbrechen entwickelt hat. Der Kampf zwischen Lisbeth Salander und einer geheimen Sektion der Sicherheitspolizei beginnt. Lisbeth weiß einfach zu viel, und deshalb muss sie aus dem Weg geschafft werden.

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Daniel Craig als Mikael Blomkvist – Verblendung goes Hollywood

"Verblendung" - die schwedische Verfilmung

Die Amis sind schon ein merkwürdiges Volk. Nirgendwo auf der Welt ist es so schwierig, einen Markt zu erobern. Und wenn es dann mal jemandem geglückt ist, dann wird schnellstmöglich überlegt, wie man dem Ganzen noch einen amerikanischen Stempel aufdrücken kann. Das haben wir erst kürzlich wieder bei der Millennium-Trilogie des 2005 verstorbenen Autors Stieg Larsson gesehen. Der Schwede schrieb drei Bücher rund um den erfolgreichen Wirtschaftsjournalisten Mikael Blomkvist und der toughen Hackerin Lisbeth Salander, die innerhalb kürzester Zeit zu weltweiten Bestsellern avancierten.

Dass da auch eine Verfilmung entstehen musste, war nur die logische Konsequenz. Und das ließen sich die Schweden nicht nehmen. 2009 kam der erste Teil, „Verblendung“, in die Kinos. Unter Leitung von Regisseur Niels Arden Oplev liefen die schwedischen Schauspieler Michael Nyqvist und Noomi Rapace zu Höchstleistungen auf und begeisterten die internationalen Kritiker.

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