Essen und Trinken

Räven och Osten – Hofladen bei Järnforsen

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Hofladen Räven och Osten. Foto: privat

Hofläden (gårdsbutiker) sind in Schweden in; einer davon ist Räven & Osten, der im September seine (Stall)-Tore außerhalb von Järnforsen öffnete. Die Inhaberin Matilda Johansson begann im Frühjahr 2013 mit der Herstellung von Käse aus pasteurisierter Kuhmilch. In dem umgebauten Stallgebäude aus der Zeit um 1890 richtete sie im September 2013 ihre Meierei ein. Am 27./28. September 2014 war die offizielle Eröffnung des Hofladens auf Lida gård mit angeschlossenem Café.

Matilda hat Blauschimmelkäse, Brie, Frischkäse, Salatkäsewürfel in Öl und Hartkäse in ihrem Angebot. In Zusammenarbeit mit anderen Hofläden verkauft sie daneben weitere schwedische Delikatessen wie Säfte, Knäckebrot, Marmeladen und Senf. Außerdem sind ein Café und Versammlungslokal eingerichtet. Zur Eröffnungsfeier lud die Chefin zu Kaffee und einem Stück Karottenkuchen ein. An einem Probierstand durfte der Käse verkostet werden – und die Schlange an der Verkaufstheke reichte bisweilen bis vor die Tür. Bei gerade noch angenehmem Spätsommerwetter konnte man im Freien seine fika geniesen und Sara beim Apfelpressen zuschauen. Denn nicht nur der Käse lockte jede Menge Volk an diesem Wochenende hinaus nach Lida. Hanna aus Björkeby war vor Ort mit Wildkebab und Sara von Saras trädgård hatte eine mobile Mosterei dabei – die sie erst in diesem Jahr angeschafft hat. Mostereien sind leider sehr dünn gesäht in Schweden, was bei der Vielzahl an Apfelbäumen eigentlich recht verwunderlich ist. Umso begeisterter brachten viele Besucher ihre Äpfel mit, um sich ihren eigenen wunderbar frischen Apfeldirektsaft pressen zu lassen. Bei ausreichenden Mengen war auch ein Pasteurisieren und Abfüllen in Bag & Box möglich. So behandelt hält sich der Saft über ein Jahr.

Um zu Räven och Osten zu gelangen fährt am aus Richtung Vetlanda kommend direkt am Ortseingang von Järnforsen links ab in den Wald (Beschilderung nach Lida). Dann geht es noch 7 km über einen Schotterweg und man ist am Ziel. Ab sofort ist der Laden donnerstags von 15.00-18.00 Uhr geöffnet, sowie nach Vereinbarung.

 

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Am 4. Oktober ist Kanelbullensdag

Kanelbulle. Foto aus Wikipedia. Fotograf: Ranveig

Kanelbulle.
Foto aus Wikipedia. Fotograf: Ranveig

In Schweden widmet man vielen Ereignissen oder auch bestimmten Speisen einen eigenen Tag. Dazu gehört auch der Kanelbullensdag, ganz im Gedenken an die beliebten Kanelbulle.

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Wohlduftender Trompetenpfifferling – ein Verwandter des Pfifferlings

Wohlduftender Trompetenpfifferling, trumpetsvamp

Wohlduftender Trompetenpfifferling – wächst gerne in Gesellschaft. Foto: privat

Der wohlduftende Trompetenpfifferling (Cantharellus lutescens), den die Schweden einfach trumpetsvamp nennen, ist ein Verwandter des Pfifferlings, der es mindestens ebenso verdient hat gefunden und verspeist zu werden wie der klassische Pfifferling.

 

In Deutschland ist er außerhalb von Naturschutzgebieten selten geworden, in Schweden hat man eher Glück, ihn zu finden.

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Isterband – eine schwedische Wurst

 

Isterband mit Kartoffeln und Gurken Foto aus Wikipedia. Fotograf: Carl Svensson

Isterband mit Kartoffeln und Gurken
Foto aus Wikipedia. Fotograf: Carl Svensson

Die Isterband ist eine vor allem im Süden Schwedens bekannte Wurst, die man häufig aus dem Smörgåsbord findet, die aber auch beim traditionellen Hyttsillessen serviert wird.

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Hembygdsgårds Café in Vaxholm

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Norrhamn. Foto: Martina R.

Etwas abseits vom Dorfzentrum von Vaxholm, am Norrhamn, wo auch die ältesten Häuser der Insel liegen, betreibt eine Familie das einzigartige Hembygdsgårds Café. Das Kulturerbe-Zentrum mit zugehörigem Museum vom Jahre 1880 liegt direkt am Wasser in einer kleinen, lieblichen Bucht. Im café-eigenen Museum kannst du hier bestaunen, wie früher gewohnt wurde.

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Pyttipanna – ein schwedisches Resteessen

Ein Teller Pyttipanna. Foto aus Wikipedia.

Ein Teller Pyttipanna. Foto aus Wikipedia.

Pyttipanna ist zwar nicht gerade ein kulinarisches Highlight, kann jedoch sehr lecker sein. Es handelt sich um ein traditionelles Resteessen der schwedischen Küche.

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Leksands Knäckebröd

Traditionelles schwedisches Knäckebrot. Bild aus Wikipedia. Fotograf: Cymydog Naakka

Traditionelles schwedisches Knäckebrot.
Bild aus Wikipedia. Fotograf: Cymydog Naakka

Die Schweden essen gerne Knäckebrot, und hier in Schweden findet man Knäckebrot in allen Variationen: von süß bis salzig, dick und dünn. Ein großer Teil dieser Knäckebrotsorten stammt von der Firma Leksands Knäckebröd im Ort Leksand in Dalarna am Siljansee.

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Mariannelunds Karamellkokeri

IMG_2150-225x300[1] Dank Astrid Lindgren haben auch die Menschen, die noch gar nie in Mariannelund waren, ein ziemlich genaues Bild dieses schönen, typisch schwedischen Dorfes. Denn rundherum wurden ab 1970 viele ihrer bekannten Filme, die fast jeder gesehen oder aber die Geschichte davon gelesen hat,  gedreht. So brachte auch schon Michel feine Süssigkeiten von der Karamellkokeri in Mariannelund nach Katthult heim. Um 1929 fing die Geschichte der Bonbonfabrik oder wie man eben auf Schwedisch sagt, Karamellkokeri an, und zwar am Küchentisch des Auktionator Ernst Johansson und seiner Frau Gerda. Dort entstanden die ersten Süßigkeiten. Zuerst nur eine Handvoll und heute ca. 25 verschiedene.  Darunter natürlich auch Polkagris, Lakritze und Chokladbollar.

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Absolut – Vodka aus Schweden

Das Sortiment von Absolut Vodka im Eishotel. Fotogaf: Heide

Das Sortiment von Absolut Vodka im Eishotel. Fotogaf: Heide

Die Schweden feiern gern. Und sie trinken gerne Alkohol. In den schwedischen Systembolaget – den speziellen Geschäften, die berechtigt sind, Alkohol zu verkaufen, findet man alkoholische Getränke aus der ganzen Welt. Aber die Schweden stellen auch eigene hochprozentige Getränke her, und eines davon ist der Absolut, der Vodka aus Schweden.

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