Essen und Trinken

Hjortron – das süße Gold des Nordens

Hjortron (Wikipedia)

Hjortron (Wikipedia)

Die schwedischen Wälder sind reich an Beeren. Weniger bekannt als Heidelbeeren und Preiselbeeren sind Hjortron (lat. rubus chamaemorus), auf Deutsch auch Moltebeeren oder Multebeeren genannt. Die goldgelbe Beere kommt in Mitteleuropa so gut wie gar nicht vor, die wenigen in Norddeutschland zu findenden Exemplare stehen unter Naturschutz.

In Schweden findet man die schmackhafte Beere von Småland an und weiter nördlich, viele Hjortron gibt es in den Bergen in Nordschweden. Die Beeren reifen im Juli oder August, nach dem schwedischen Allemansrätten dürfen sie gepflückt werden.

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Smörgås – typisch Schwedisch

Smörgåsar in einer Konditorei. Foto: Heide

Smörgåsar in einer Konditorei. Foto: Heide

Redet man von Schweden, so hört man immer wieder als Reaktion „Smørrebrød, Smørrebrød“. Dabei ist das völlig falsch. Smörebrød gibt es in Dänemark, und das was man in Schweden damit meint, sind die Smörgåsar. Und Smörgåsar sind für Schweden so typisch wie Smörebrød für Dänemark.

Wörtlich übersetzt handelt es sich hier um ein Butterbrot. Aber auf einem Smörgås befindet sich natürlich nicht nur Butter. Ein Smörgås kann mit unendlich vielen Zutaten belegt und garniert sein. Es kann als Teil einer Mahlzeit gereicht werden, als Vorspeise oder auch das eigentliche Gericht sein. Es dient als Zwischenmahlzeit und gerne nimmt man es auch zum Picknick mit. Dann wäre es etwa mit einem Sandwich gleichzusetzen. Dieses nennt man in Schweden dubbelsmörgås oder dubbelmacka.

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Mittsommer in Schweden

FotoDie Tage werden endlich wieder länger und man geniesst die Zeit draussen im Freien. Mittsommer steht vor der Tür. Mit Mittsommer bezeichnet man die Sommersonnenwende. Diese wird in mehreren Ländern auf ganz verschiedene Weise gefeiert. In Schweden geht das so!

Nach dem langen Winter, der meist kalt und eher grau verläuft, ist der Juni für die Schweden, aber auch allgemein die Skandinavier, der wichtigste Monat im Jahr, für manche sogar wichtiger als Weihnachten. An keinem anderen Tag als dem 21. Juni, geht die Sonne früher auf und später unter als an allen anderen.

Ganz im Norden verschwindet sie sogar gar nicht und man kann bereits die Mitternachtssonne bestaunen. Dies muss doch so richtig gefeiert werden.

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Kladdkaka – ein schwedischer Kuchen

Kladkaka – schwedischer Schokoladenkuchen. Bild aus Wikipedia. Fotograph: Meloday

Kladkaka – schwedischer Schokoladenkuchen. Bild aus Wikipedia. Fotograph: Meloday

Kladdkaka – ein Kuchen den man nur in Schweden kennt! Zumindest unter diesem Begriff. Auf Deutsch übersetzt würde man diese typisch schwedische Spezialität „Klebkuchen“ nennen. Klingt etwas komisch, und man stellt sich im ersten Moment darunter nicht unbedingt etwas richtig Appetitliches und Leckeres vor. Aber der Name täuscht, es handelt sich um einen richtig guten Schokoladenkuchen, der ganz einfach zuzubereiten ist und der auch nicht klebt.

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Äggtoddyparfait

Ostern steht vor der Tür und wie hier zu Lande, wird auch in Schweden gross gefeiert. Nicht genau mit den gleichen Bräuchen aber doch mit ein paar Gemeinsamkeiten. Wie bei uns auch, freuen sich die Kinder vor allem auf die Süssigkeiten und die Schokoladenhasen. Dieser von Deutschland kommende Brauch gehört in Schweden noch nicht lange dazu und wurde vor allem seit der Verbreitung der Lidl Supermarktkette bekannt.

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Nutti Sámi Siida, Sámi Öko Abenteuer

Jukkasjärvi liegt in der Provinz Norrbottens län und der historischen Provinz Lappland. Es gehört zu der Gemeinde Kiruna, liegt auf 321 Meter über Meer und ca. 200 Km nördlich vom Polarkreis. Neben dem berühmten Eishotel und der schönen Sámischen Kirche, gibt es in dem wunderschönen kleinen Ort noch etwas Weiteres zu besuchen: Nutti Sámi Siida

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Kladdkaka, Schweden`s saftiger Schokoladenkuchen

IMG_2909Kladdkaka (saftiger Schokoladenkuchen)

Etwas Süsses, am besten schön Schokoladiges zum Kaffee? In schwedischen Cafés und Konditoreien kommt man an diesem Kuchen fast nicht vorbei. Und auch wenn man zu einer typisch schwedischen Fika eingeladen wird, steht er höchstwahrscheinlich auf dem schön gedeckten Tisch.

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Donnerstag: Erbsensuppe – Eine Spezialität mit eigenem Wochentag

Foto: Susanne Walström, imagebank.sweden.se

Foto: Susanne Walström, imagebank.sweden.se

Schwedische Hausmannskost hat vor allem im Winterhalbjahr Hochkonjunktur. Und wenn es ein Gericht gibt, das sich dabei besonders nach dem Kalender richtet, dann ist es die Erbsensuppe. Denn die schwedische „ärtsoppa“ gibt es von September bis Mai immer donnerstags: in den Lunch-Restaurants, in Schulen, in Altersheimen und in der Armee.

Wirte und Großküchen sind auf diese Tradition eingestellt. Und die Gäste sind es auch! Die Erbsensuppe muss mit ins Angebot an einem Donnerstag, – selbst wenn zahlreiche Alternativen auf der Speisekarte stehen. Dabei fragt man kaum noch nach den Hintergründen. Warum gerade Donnerstag? Die deftige Spezialität hat ihre Wurzeln in frühen Zeiten, vielleicht sogar bei Thor – dem Donnergott, nach dem der Donnerstag benannt wurde.

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Das Luciafest und die Lussekatter

Der wichtigste Tag in der Vorweihnachtszeit ist in Schweden der 13. Dezember, der Luciatag. Dieser alte Brauch wird aber erst seit ca. 100 Jahren wieder gefeiert. Das Freilichttheater Skansen in Stockholm liess zu dieser Zeit den westschwedischen Brauch neu aufleben und mit der Zeit war er in ganz Schweden wieder verbreitet. Auch in Norwegen, Dänemark und Finnland erfreut er sich immer grösserer Beliebtheit.

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