Ein schwedischer Bär auf Abenteuern: Kinderheld Bamse

Bamse

Bamse. Foto: Bamse.se

Mitte der 60er Jahre gelang Rune Andréasson der berufliche Durchbruch als Comiczeichner. Der Schwede erfand „Bamse“, den stärksten Bären der Welt. Die animierten Trickfilme wurden schnell zum Publikumsliebling im schwedischen Fernsehen, in den schwedischen Zeitungen erschien „Bamse“ als Comicstrip. Ab 1973 wurde die Kinderserie auch als eigenes Comicheft veröffentlicht.
Auch heute noch ist Bamse in Schweden und auch international als Kinderheld beliebt: Der kleine Braunbär, der mit dem Honig seiner Großmutter Wunderkräfte erlangt, durchsteht in Begleitung seiner beiden Freunde Lille Skutt, dem weißen, schreckhaften Kaninchen und Skalman, der erfinderischen Schildkröte, zahlreiche Abenteuer. Die ersten Kurzfilme, ausgestrahlt auf SVT, waren freilich noch in Schwarz-Weiß. Doch bereits zu Beginn der 70er Jahre wechselte man zu Farbe.
Ausgangspunkt der Handlungen sind drei verschieden hohe Berge, auf denen Bamse, Lille Skut und Skalman ihr Zuhause haben. Von dort führt die Freunde der Weg mal mit einem fliegenden Teppich in den Dschungel (1972), mal auf Trolljagd in die Berge (1991) und mal zur Überlistung eines immer hungrigen Drachens (1972). Trotz vieler wundersamer Begebenheiten fußt die Abenteuerserie auf festen Werten, die einen gewaltfreien und fairen Umgang miteinander propagieren. Gleichzeitig birgt die Story, die Andréasson noch bis Mitte der 70er Jahre selbst schrieb, immer auch eine Situationskomik. Die 70er Jahre waren es auch, in denen man „Bamse“ vorwarf, politisch zu links, ja sogar kommunistisch orientiert zu sein.
Die späteren Folgen aus den 80ern zeigen schließlich die Familiengründungen von Bamse und Lille Skut und drehen sich vor allem um Bamses Kinder. Auch Gegenspieler gibt es in der Kinderserie: Etwa den Wolf, der später Bamses Freund wird, oder die habgierige Wühlmaus Krösus Sork.
Im Zuge der Vermarktung wurde auch ein langer Spielfilm von Rune Andréassons Sohn produziert (2006) sowie zahlreiche Schul- und Themenhefte. 1998 eröffnete außerdem der Themenpark „Bamses Värld“, den man in der Nähe des mittelschwedischen Ortes Norrköping besichtigen kann.

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  1. Herbert Kårlin sagt:

    Mehr über Bamse und seine Schöpfer auch bei
    http://schweden-forum.blogspot.com/2011/12/rune-andreasson-und-der-beruhmteste-bar.html

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