Die Wahrheit über IKEA Teil I
18. Oktober 2010 von Nicole
Abgelegt unter Literatur, Schweden entdecken
Wie in diesem Artikel beschrieben, hat sich das Ansehen von Ingvar Kamprad in den letzten Jahren gewandelt. Vom liebevollen alten Herren, der es mit seiner Bescheidenheit zum Ruhm schaffte, wurde er zum Ex-Nazi mit Alkoholproblem.
Als wäre das nicht schon genug, schrieb nun auch noch ein ehemaliger IKEA-Mitarbeiter ein Enthüllungsbuch mit dem Titel “Die Wahrheit über IKEA“. Letztes Jahr ist es in Schweden erschienen, seit August ist es auch auf Deutsch erhältlich. Und darin geht es nicht nur um kritische Stimmen, wie sie jedes erfolgreiche Unternehmen ertragen muss, es deckt auch angebliche kriminelle Aktivitäten auf.
Und der Autor, Johan Stenebo, muss es wissen. 20 Jahre war er beim Möbelhaus als Top-Manager beschäftigt und hat es zeitweise sogar geschafft, sich als Kamprads persönlicher Assistent hochzuarbeiten. Warum er das Unternehmen am Ende verlassen hat, erfährt man nicht im Detail, sondern nur so viel, dass es Streit gegeben hat und er Kamprads Söhne für absolut ungeeignet hielt.
Er beschreibt IKEA als eine Art Sekte, bei der jeder Mitarbeiter geschickt manipuliert wird. Desto mehr Verantwortung er trägt, desto weiter reicht diese Gehirnwäsche. Dadurch, dass die PR-Abeilung jederzeit auf Hochtouren läuft und die Mitarbeiter eine unausgesprochene Verschwiegenheitserklärung einhalten, dringt nie irgendetwas nach außen. Welche psychologischen Parameter das geschafft haben, bleibt ein großes Fragezeichen. Denn auf den Schultern aller Mitarbeiter soll sehr viel Druck lasten. Es wird gearbeitet bis zum Umfallen und an allen Ecken versucht man, Gehälter einzusparen. Auch Kurzarbeit zu absoluten Niedriglöhnen ist keine Seltenheit.
1/3 des verwendeten Holzes soll illegal aus russischen und chinesischen Urwäldern beschafft worden sein. Damit man sich dennoch als vorbildlich und ökologisch bezeichnen kann, soll man heimlich mit Greenpeace Verhandlungen geführt haben.
Ein wirkliches Verbrechen ist aber die Tatsache, dass Milliardengewinne in einem undurchsichtigen Konstrukt verschwinden. Man meint, Kamprad habe eine Stiftung gegründet, um so sein Lebenswerk zu erhalten. Allerdings hat diese ihren Sitz in Holland, einem Land, von dem man weiß, dass es viele Scheinstiftungen beherbergt. Außerdem fließt nur ein kleiner Teil des Geldes dahin. Fragt man IKEA, was mit dem Rest passiert, erhält man die Antwort, dass es reinvestiert wird. Alles Lüge, so Stenebo. In Wirklichkeit schiebe man die Gelder in einem weltweit verschachtelten System von Tochterfirma zu Tochterfirma. Finanzbehörden scheitern mit der Verfolgung an den Landesgrenzen. Am Ende soll das meiste davon im Steuerparadies in der Karibik landen, etwa auf Curacao. Denn dort zahlt man keine oder nur sehr geringe Steuern. Steuersünder Kamprad?
Hier geht es zum zweiten Teil des Artikels
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IKEA ist ein Scheißladen!
Entgegen aller Werbung – Leute vergesst IKEA, wenn ihr nicht in eine Service-Wüste kommen wollt.
Die Preise sind, zumindest teilweise günstig – die Qualität ist aber dem Preis entsprechend, sehr durchwachsen und minderwertig.
Ein Bekannter hat eine Küche gekauft. Der Wagen war hoch beladen mit teilweise schweren Kartons.
Da er schwerbehindert ist, fragte er an der Kasse – nachdem er immerhin ca. 1.800,- Euro bezahlt hatte – ob ihm jemand beim Einladen helfen könne.
„Ja, ja, draußen sind Leute von uns, die die Wagen einsammeln und die helfen ihnen“.
Draußen wurde meinem Bekannten von diesen Leuten gesagt, dass ihnen das Helfen beim einladen, vertraglich verboten sei. Da stand er nun, hatte für seine Verhältnisse viel Geld bei IKEA gelassen und wurde verschaukelt.
Das den Mitarbeitern, das Helfen beim Beladen verboten ist, war an der Kasse mit Sicherheit bekannt. Egal, schnell kassieren, soll er doch sehen, wie er fertig wird …
So sieht Kundendienst bei IKEA aus!
Die Qualität der gekauften Küche war mehr als mäßig und für den gezahlten Preis, teuer gekauft.
Ich selbst hatte ebenfalls ein für IKEA typisches Erlebnis.
Ich hatte mir von Freunden, Anti-Rutsch-Unterlagen für Teppich-Brücken bzw.
Läufer von IKEA mitbringen lassen.
Abgesehen davon, dass die Brücken ohne diese Unterlagen besser lagen, als mit diesem minderwertigen IKEA-Zeug, lagen, wollte ich den Rest dieser Unterlagen, die originalverpackt waren, bei IKEA zurück geben.
Den Kassenbon konnten meine Freunde nicht mehr finden. Ich dachte, dass dies kein Problem sein würde, weil die Ware deutlich mit dem IKEA-Signet versehen war und sich in unbeschädigter Verpackung befand.
Da hatte ich aber die Rechnung, ohne den sogenannten Kundendienst von IKEA gemacht: „Ohne Kassenbon, dürfen wir nichts zurücknehmen.“
Das war die Antwort auf mein Ansinnen. Es sei eine ausdrückliche Anweisung vom „obersten Chef“.
Diese Beispiele zeigen deutlich, was IKEA bedeutet bzw. was den Kunden bei IKEA wirklich erwartet.
Seh hier gerade, wie mal wieder über jemanden der ein Macher ist, das Maul zerrissen wird
immer das gleiche, nimm Dir nichts vor, dann schlägt Dir nicht fehl. Muss erst einmal nachgemacht werden können was hier geleistet wurde!
Außerdem mal ehrlich, wenn es keine besseren Beispiele bei den Kommentaren gibt um auch mal jemanden durch den Kakao zu ziehen wie: Nicht mitgebrachte Quittungen bei Warenrückgabe(wäre meines Erachtens der erste Laden, wo das nicht üblich wäre) oder unterlassene Hilfeleistung (man kann doch schließlich postwendend seine Sachen wieder abgeben und von seinem Rückgaberecht Gebrauch machen, wenn einem der Laden nicht passt) ist ja eigentlich ein bisschen mager in seinen Argumenten.
Liebe Grüße Kiki