Der Weg als Ziel: Mit der Fähre nach Schweden

Wikinger Schiff

Diese Briefmarke der Färöer-Inseln zeigt einen Seemann der Wikingerzeit.

In der altnordischen Sage ging es mit dem „Wellenross“ über die „Walstraße“, wenn die Krieger und Eroberer in andere Teile der Welt ziehen wollten. Durch das Meer vom Kontinent getrennt, haben die Nordmänner ihre beschwerlichen und gefährlichen Schiffsreisen ziemlich poetisch beschrieben. Heute ist davon nicht mehr viel übrig – aber die Anstrengung einer Überfahrt zur See müssen Schweden-Reisende noch heute auf sich nehmen. Und was wäre das moderne nordeuropäische Verkehrsnetz ohne einen regen Fährbetrieb!?

Für Schweden-Touristen ist die Fahrt übers Meer bereits ein Teil des Urlaubs. Und der Weg ist das Ziel: Man geht an Bord, genießt die Aussicht und die Annehmlichkeiten auf dem Schiff. Die Hafen-Aus- und Einfahrt können Passagiere lange genießen, denn das Tempo der Fähre ist hier sacht genug, um sich richtig „satt zu sehen“. Eine Fährüberfahrt ist also immer noch: Reisen mit Zeit und Muße.

Trotzdem wollen Urlauber natürlich wissen, welche Fährverbindung die schnellste oder günstigste ist. Hier helfen Direktvergleiche zwischen den Anbietern – und natürlich die Schwedenstube! Im Portal www.schwedenstube.de unter „Fährticket-Buchung“ haben wir eine Auswahl der wichtigsten Schiffsverbindungen von Deutschland nach Schweden: http://www.schwedenstube.de/faehren.php.

Fährverbindungen

Häfen und Verbindungen für den Start in den Schweden-Urlaub.

Kiel, Puttgarden, Travemünde, Rostock oder Sassnitz bieten sich als Starthäfen für Schweden-Urlauber an. Ein Blick auf die Landkarte zeigt bereits die verschiedenen Strecken und Ziele. Je nach Vorliebe, Zeit und Geldbeutel kann man dann wählen: Sollte man der Vogelfluglinie folgen – und die Autofahrt mit zwei Fährstopps auflockern? Oder will man bei tuckernden Schiffsmotoren in einer Kabine einschlafen und morgens auf der anderen Seite der Ostsee aufwachen?

Da die Preise für Fährtickets je nach Saison und Auslastung variieren, verlinken wir in der Schwedenstube direkt auf die Homepages der Reedereien. Hier kann man sich bequem und unverbindlich durch die Suchfunktionen klicken und sich den individuellen Preis anzeigen lassen. Er hängt von der gewählten Strecke, der Personenzahl und der Reisezeit ab. Hier wird auch genau angezeigt, wie lange die Fähren unterwegs sind.

Wer mit Seekrankheit zu kämpfen hat, sollte die kurzen Strecken wählen. Auch wenn die Ostsee erfahrungsgemäß sehr ruhig ist, können die oft hoch aufragenden Fährschiffe auf langen Wellen „rollen“ – für manche Reisende ist dies auf die Dauer unangenehm.

Wer weniger empfindlich ist, mag die Überfahrt als willkommene Auszeit ansehen und sich mal richtig amüsieren! Die meisten Fähren bieten ein Unterhaltungsprogramm, Bars, Buffets, Spiel- und Shoppingmöglichkeiten. Mehr und mehr Anbieter wollen sich hier als Mini-Kreuzfahrtschiffe etablieren und bieten daher auch Angebotspakete, bei denen die Schiffsreise – und nicht der Landgang – im Zentrum steht. Neueste Infos zu solchen Cruise-Paketen daher regelmäßig auch auf unserer Facebook-Seite.

Stena-Fähre

Die Einfahrt in den Göteborger Hafen ist ein echtes Erlebnis. Foto: Stena Line

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