Autorelikte im Wald – Kyrkö Mosse

Auf dem Schrottplatz Kyrkö Mosse - ein Saab

Vielen Schweden-Reisenden, die schon mal in den USA waren, ist sicherlich schon aufgefallen, dass sich die beiden Länder in vielen Dingen ähneln. Etwas was eigentlich für viele auch typisch amerikanisch ist, ist der verlassene Schrottplatz Kyrkö Mosse mitten im Wald.

 

 

 

Amerikanische Autos stehen auch im Wald bei Ryd

Hier, in der Nähe des Städtchen Ryd, stehen über 150 Autos aus den 40er und 50er Jahren. Der ehemalige Torfbauer von Åke Danielsson gründete den Schrottplatz in den 50er Jahren, um seinen Lebensunterhalt mit dem Schlachten der alten Autos zu verdienen. Bis er Anfang der 90er Jahre starb und seine Autos im Wald in Vergessenheit gerieten.

 

 

 

Ford Taunus P3 auf dem Schrottplatz Kyrkö Mosse

Die Natur holte sich nach und nach wieder was ihr genommen wurde, so wächst nicht nur Moos auf den rostigen Oldtimern, von denen man aufgrund des rauen skandinavischen Klimas wohl nicht ein Teil mehr gebrauchen kann, sondern auch Bäume wachsen durch die Löcher im Fahrzeugboden, durch offene Türen und Motorhauben.

 

 

Unschwer zu erkennen - ein VW Käfer

Der Schrottplatz ist zu einem Autofriedhof geworden und noch mehr. Als die örtlichen Umweltbehörden Kyrkö Mosse beseitigen wollte, machten die Anwohner für den Erhalt dieser Kultstätte für Autofans stark. Schließlich ist der Platz so etwas wie eine Touristenattraktion geworden…

Fotos: Michael Houben (privat)

 

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  1. Alexandra Hannema sagt:

    Hej från Sverige,

    ich liebe diese Schrottautos, nenne sie immer “Moorleichen” und fotografiere
    sie schon seid ueber 12 Jahren.
    Ich mache jedes Jahr einen limitierten Kalender,
    habe eine Postkarten serie erstellt
    und mittlerweile auch Leinwände mit diesen Bildern

    Wer interessiert ist an mehr Bilder und Geschichten
    kann gerne auf meine HP vorbei schauen :-)

    Schönen Gruss,
    Alexandra
    http://www.rustydreams.net

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Iron-Maiden-Bier: Verkaufsstart in Schweden

Trooper-Etikett für Schweden

Für den schwedischen Markt wurde das Etikett mit Maskottchen Eddie entschärft (Foto: www.ironmaidenbeer.com).

Von Ende Juni an soll das neue Iron-Maiden-Bier „Trooper“ endlich auch in Schweden erhältlich sein. Dort wird es – wie alle anderen alkoholischen Getränke auch – über die staatlichen Verkaufsstellen „Systembolaget“ verkauft. Außerdem soll es in Restaurants und Kneipen ausgeschenkt werden. Exklusiv für Schweden aber mit entschärftem Etikett.

Im Gegensatz zum ursprünglichen Design ist dort nur das Gesicht des Band-Maskottchens Eddie zu sehen. Auf die zerrissene Union-Jack-Flagge und den Säbel des toten Soldaten wurde verzichtet. Der Grund: Die skandinavischen Behörden hatten dem Verkauf einen Riegel vorgeschoben, da ihnen die Abbildung zu kriegerisch und waffenlastig war. Die schwedischen Gesetze verbieten nämlich solche Elemente im Zusammenhang mit der Werbung für alkoholische Produkte.

„Trooper“ ist ein traditionelles Ale, benannt nach der gleichnamigen Iron-Maiden-Single von 1983. Für die Herstellung hat sich die Heavy-Metall-Legende mit der britischen Familienbrauerei „Robinsons“ zusammengetan. „Ich bin schon mein Leben lang Fan von traditionellem, englischem Ale. Deshalb dachte ich, ich wäre gestorben und im Himmel gelandet, als sie uns baten, unser eigenes Bier zu kreieren“, freut sich Iron-Maiden-Frontmann Bruce Dickinson.

Das Bier ist seit Mai 2013 auf dem Markt und online über die offizielle Homepage www.ironmaidenbeer.com erhältlich.

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