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Skalunda Hög

Skalunda Hög

Skalunda Hög

Skalunda war eine kleine Kirchengemeinde, die auf der Halbinsel Kålland liegt, welche von Süden in den Vänern hineinragt. Diese Siedlung war im Mittelalter ein regionales Zentrum. Darauf verweist auch der monumentale Grabhügel „Skalunda Hög“, denn diese Ruhestätte ist eine der größten, die in Schweden gefunden wurde. Mit einem Durchmesser von 65 Metern und einer Höhe von sieben Metern zeugt er von Macht und Reichtum der Verstorbenen. Es ist unumstritten, dass hier eine Königsfamilie beerdigt worden sein muss.

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Årnäs borg

Einer Sage zufolge lag seit dem 11. Jahrhundert eine Burg auf einer Landzunge beim Vänernsee. Untersuchungen ergaben jedoch, dass diese Burg erst im 13. Jahrhundert gebaut wurde.

Sie besaß drei Wallgräben, eine Hauptburg und ein Vorburggelände mit palastähnlichen Gebäuden. Erbaut wurde dieses Prunkstück von dem Klein-Adeligen Aranæs. Ebenso residierte hier der Reichsmarschall Tygils Knutsson, der Vormund des Königs Birger Magnussons war, weshalb davon ausgegangen werden kann, dass es sich um eine Königsburg handelte. Nach seiner Hinrichtung 1306 gab es einen regen Wechsel der Eigentümer, wobei der Palast allmählich zerfiel. Im 16. Jahrhundert war Årnäs eine Ruine.

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Lindholmens slott

Lindholmens slott

Diese Schlossruine war einst das Zentrum der schmalen Meerenge zwischen Kålland und Kållandsö. Im Jahre 1514 wurde diese Einrichtung erbaut und zunächst „Lindholmz Spetal“ genannt.

Der Reichshofmeister Ture Jönsson übernahm das Herrenhaus 1516. Für drei Generationen blieb das Anwesen in den Händen der Familie. Nach dem Tod des Enkels von Ture Jönsson übernahm dessen Tochter Sigrid zusammen mit ihrem Ehemann Bengt Gabrielsson Oxenstierna das Herrenhaus, welches 1662 zum ersten Mal abbrannte. Oxenstierna baute das Herrenhaus wieder auf. Es entstanden vier prachtvolle Wohnflügel, die mit meterdicken Mauern befestigt waren.

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Lasses Grotte – dort lebte Schwedens letzter Höhlenmensch

Einen Kilometer westlich von Husaby lebten, mitten im Wald, Lars Eriksson (oder auch nur Lasse genannt), seine Frau Inga Andersdottir und ihre beiden Kinder in einer Höhle. Nicht immer wohnte Lars, der 1828 geboren wurde, mit seiner Familie dort. Einige Jahre zuvor mieteten sie sich ein Haus in Husaby. Als jedoch der Onkel, dem das Anwesen gehörte, wieder dort einziehen wollte, wurden sie obdachlos. Kein anderer Vermieter erklärte sich bereit, den eigenwilligen, temperamentvollen Mann aufzunehmen. Aus diesem Grund erbaute Lars 1880 ein Haus mitten im Wald unter einem Felsvorsprung und lebte dort bis zu seinem Tode 1910.

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Husaby Kyrka –Die Kirche von Husaby

 

Husaby Kyrka

Nordöstlich von der Stadt Lidköping in der schwedischen Provinz Västra Götlands län befindet sich die Kirchengemeinde Husaby. Im Jahre 1008 soll der erste schwedische König Olaf Skötkonung in der St.-Siegfrieds-Quelle getauft worden sein. Weiterhin wird behauptet, dass Olaf die Bischofsburg errichten ließ, die heute nur noch als Ruine zu bestaunen ist. Später wurde der Ort zum ersten Sitz des Erzbischofs von Schweden ernannt.

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August Strindberg – Fröken Julie

Fröken Julie

Nun soll das Werk „Fröken Julie“ vorgestellt werden. Diese Tragödie wurde 1888 verfasst. Ein knappes Jahr später gab es die Uhraufführung in Kopenhagen. In der Rolle der Fräulein Julie schlüpfte Strindbergs Frau Siri von Essen. Es folgten weitere Aufführungen in Deutschland, Frankreich und 1906 dann auch in Schweden. Bis heute wurde dieses Stück einige Male verfilmt, so unter anderem 1999 von Mike Figgis.

Die Hauptpersonen dieser Tragödie sind die junge, hochadelige Fräulein Julie und ihren Diener Jean. Julie lebt von Gegensätzen. Sie genießt ihre hohe Position, dennoch will sie aber den gesellschaftlichen Pflichten nicht in allen Maßen nachkommen. Ihr ist langweilig und Julie will etwas Neues erleben. Weiterhin verabscheut sie die Männer, will aber auch ihrer Lust nachgeben. Jean, der dem niederen Adel entstammt, träumt von einem eigenen Hotel, Geld, Ruhm und Ansehen.

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Johann August Strindberg

Johann August Strindberg wurde am 22. Januar 1849 in Stockholm als viertes Kind von Carl Oscar Strindberg und Ulrika Eleonora geboren. Seine Jugend gestaltete sich schwierig, besonders als seine Mutter 1862 verstarb und der Vater die 22-jährige Erzieherin der Kinder heiratete.

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Visingsö – eine Insel im Vätternsee

Im südlichen Teil vom Vättternsee, rund sechs Kilometer entfernt von Gränna, dem Zentrum des Polkargris, befindet sich die idyllische Insel Visingsö. Von Gränna aus besteht eine direkte Fährverbindung mit der Insel. Man kann mit dem Auto übersetzen, jedoch kann man sich auch ein Fahrrad ausleihen und so die Visingsö erkunden. Bekannt ist die Insel für ihre historischen Grabstätten und für zwei Burgen, welche in der Geschichte Schwedens eine bedeutende Rolle inne hatten.

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Motala Motormuseum

 

In Motala, nahe gelegen am Vätternsee im Östergötlands län, können auf 2000m² diverse Ausstellungsstücke, die mit der Thematik Motor zu tun haben, besichtigt und bestaunt werden.

Einblick in die Motorwelt

Motala Motormuseum

Angefangen von alten Fernseh- und Radioapparaten bis hin zu Fotokameras kommen nicht nur eingefleischte Motorfans auf ihre Kosten. Egal ob männlich oder weiblich, jung oder alt (wobei die etwas älteren Besucher das ein oder andere Ausstellungsstück vielleicht sogar selbst einmal besaßen oder zumindest schon mal in Action gesehen haben) jeder wird sein persönliches Lieblingsstück entdecken und bewundern.

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