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Der Kaknästurm – Auf einen Kaffee über Stockholm

Kaknästornet_17_March_2013

Der Kaknästurm. Fernseh- und Aussichtsturm in Djurgården, Stockholm. Foto: U3island /commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

Der Kaknästurm, auf Schwedisch Kaknästornet, war einmal das höchste Gebäude in Skandinavien. Diesen Nimbus hat das Bauwerk im Osten von Stockholm längst verloren. Geblieben sind der Stadt höchstes Restaurant und Café. Vor allem aber die Aussicht auf Schwedens Hauptstadt auf der einen, der Blick hin zu Stockholms Schärengarten auf der anderen Seite.

Den Rang des höchsten Gebäudes in Schweden und ganz Skandinavien mag der 34 Stockwerke zählende, 155 m Hohe (170 m mit Antenne) Kaknästurm im Stockholmer Stadtteil Djurgården – genauer Norra Djurgården – nicht erst mit der Fertigstellung des Turning Torsos in Malmö verloren haben. Gehalten hat sich, neben der Aussicht, der Ruf, das höchste (regulär) für Besucher zugängliche Bauwerk in Schweden zu sein.

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Stadtbummel durch Karlskrona: Marinehafen und Marinewerft

Karlskrona Repslagarbanan

Schwedens längstes Holzhaus und Welterbe: Die Repslagarbanan. Die „Reeperbahn“ auf Lindholmen, Karlskrona. Foto: Boatbuilder /commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

Im Schutz der Schären, Bastionen und dicker Mauern liegen im Süden der Insel Trossö Marinehafen und Marinewerft. Seit 300 Jahren Basis der schwedischen Marine und Herzstück(e) des Welterbes „Marinestadt Karlskrona“.

Einst führten Gleise vom Bahnhof unter dem Herzen – des zivilen – Karlskronas, dem Stortorget, durch den heutigen Admiralitätspark bis zur Marinebasis im Süden Trossös. Besucher die den Spuren dieser „geheimen“ Linie bei einem Stadtbummel durch Karlskrona folgen, erreichen bald das Tor zum Welterbe Örlogshamnen und Örlogsvarvet, zum Marinehafen und der Marinewerft, die 1684 von Vämö nach Trossö verlegt wurde.

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Härjedalen – Im Land des großen Bären

Willkommen in Härjedalen

Willkommen in Härjedalen: In Sveg begrüßt der größte(?) Holzbär der Welt die Gäste. Der Braunbär ist ein Symbol von Härjedalen. Foto: andreasivarsson (Andreas Ivarsson) /flickr.com (CC BY 2.0)

 

In der Mitte Schwedens liegt die Provinz Härjedalen. Scheinbar grenzenlose Weite, meist in einer Höhe von 500 m und mehr. Härjedalen gilt als höchstgelegene Landschaft des Königreichs. Gleichzeitig eine der am dünnsten besiedelten Gegenden des Landes. Die Statistik weist mehr Wildtiere als Menschen aus. Darunter der Braunbär. Das Landschaftstier von der Provinz. Ein besonders imposantes Exemplar ist in der „Provinzmetropole“ Sveg zu bestaunen.

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Stadtbummel durch Karlskrona: Bummeln im Grünen

Blekingeflickan im Hoglands park

Blekingeflickan im Hoglands park. Erschaffen von Gustav Nilsson, 1960. Im Hintergrund die Statue Karls XIII. Foto: Boatbuilder /commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

 

Ein Stadtbummel durch das Welterbe „Marinestadt Karlskrona“ mit den Festungsanlagen, Marinehafen und –werft, historischer Bebauung kann tages- und Tage füllend sein. Aussicht auf Erholung und Zerstreuung bietet die Schärenwelt vor der Haustür. Doch auch bei den Streifzügen durch Schwedens einzige Barockstadt selbst gibt es Möglichkeiten zum Verschnaufen – in den Parks und Grünanlagen.

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Öloppet – Inselhopping extrem in Göteborg

Auf der Insel Styrsö im südlichen Schärengarten von Göteborg.

Eine von 15 Inseln: Für die schönen Seiten, wie hier auf Styrsö, werden die Teilnehmer des Öloppet keinen Blick haben. Foto: pixelthing (Craig Morey) /flickr.com (CC BY-SA 2.0)

In vier Wochen fällt zum zweiten Mal der Startschuss für den Öloppet – über 36 Kilometer laufen und schwimmen. Öloppet ist eine Extremsportveranstaltung, offen für die sportliche Elite wie für Freizeitsportler, im südlichen Schärengarten von Göteborg.

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Schwedens Geschichte: Gustav Vasa – Aufbruch in eine neue Zeit

Aus der Kunstsammlung der Universität Uppsala: Gustav Vasa. Wahrscheinlich eine Ende des 16. Jhd. entstandene Kopie eines Porträts des Königs von 1542 von Jacob Binck. Quelle: commons.wikimedia.org

Aus der Kunstsammlung der Universität Uppsala: Gustav Vasa. Wahrscheinlich eine Ende des 16. Jhd. entstandene Kopie eines Porträts des Königs von 1542 von Jacob Binck. Quelle: commons.wikimedia.org

 

In Strängnäs wurde der Grundstein für weitreichende Veränderungen in Schwedens Geschichte gelegt: Am 6. Juni 1523 wurde im Dom des unweit der heutigen Hauptstadt Stockholm gelegenen Örtchens Gustav Eriksson Vasa zum König gewählt. Eine Wahl, die das Ende des Zeitalters der Kalmarer Union besiegelte. Eine Wahl, die für den Beginn einer Neuordnung Schwedens steht – der Aufbruch in eine neue Zeit.

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Stadtbummel durch Karlskrona: Der Stortorget

Lässt den Blick schweifen: Statue Karls XI. auf dem Stortorget, im Hintergrund das Rathaus von Karlskrona. Foto: Giåm (Guillaume Baviere) /flickr.com (CC BY 2.0)

Lässt den Blick schweifen: Statue Karls XI. auf dem Stortorget, im Hintergrund das Rathaus von Karlskrona. Foto: Giåm (Guillaume Baviere) /flickr.com (CC BY 2.0)

 

Der Stortorget ist das Herzstück Karlskronas. Der große Marktplatz liegt im Zentrum der Insel Trossö, am höchsten Punkt. Aus herausgehobener Position richtet Karl XI. seinen Blick gen Süden vorbei an Dreifaltigkeitskirche und „Wasserburg“, im Rücken das monumentale Rathaus, gegenüber die barocke Fredrikskyrkan – ausgewählte Gebäude des UNESCO-Welterbes „Marinestadt Karlskrona“.

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Der Säfflekanal – Auf dem „Wikingerpfad“ in Värmland

Die einzige Schleuse des Säfflekanals in Säffle. Foto: Meleagros /commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0 DE)

Die einzige Schleuse des Säfflekanals in Säffle. Foto: Meleagros /commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0 DE)

 

Der Säfflekanal verbindet den Glafsfjorden mit dem Vänern, führt von Schwedens „Binnenmeer“ nach Arvika, dem Zentrum Westvärmlands. Heute ausschließlich touristisch genutzt ließ die dem Byälven folgende Wasserstraße im 19. Jahrhundert Wirtschaft und Städte der Region aufblühen. Bedeutsam war die Route jedoch schon lange zuvor: Der Säfflekanal ist auch als Vikingaleden bekannt.

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Hälsingland – Wie „das Blatt eines Baumes“

Charakteristisch für Hälsingland: Der Blick über Rengsjö zeigt Wald und Wasser, Felder und Wiesen, Hügel und Berge. Foto: Nostalgi /commons.wikimedia.org/

Charakteristisch für Hälsingland: Der Blick über Rengsjö zeigt Wald und Wasser, Felder und Wiesen, Hügel und Berge. Foto: Nostalgi /commons.wikimedia.org/

 

Einst galten die Bewohner der Provinz Hälsingland als stolz und eigenwillig. Sie wehrten sich lange gegen Christentum und Steuerhebungen, lebten nach eigenen Gesetzen. Von Riesen und Trollen berichten die Legenden. Der Teufel selbst soll die Jugend des norrländischen Landstrichs zum „Tanz in den Tod“ verführt haben. Wen wundert’s, dass Hälsingland als Euphemismus für die Hölle diente. Die zerklüftete Küste, dichte Wälder, die blau schimmernde Hügellandschaft haben ihren Teil beigetragen.

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