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Norrbyskär und die Norrbyskären – Inselidyll von nationalem Interesse

Ehemalige Arbeiterwohnung an der Långgrundgatan.

Im Musterort Norrbyskär: Ehemalige Arbeiterwohnung an der Långgrundgatan, auf der Insel Långgrundet. Foto: Atteism /commons.wikimedia.org/

In Norrbyskär zu leben galt einst als Privileg, die Norrbyskären „bedeuteten die Welt“: Ende des 19. Jahrhunderts entstand auf ein paar unbewohnten Inseln im Bottnischen Meerbusen eine der größten Sägewerksanlagen Europas. Gleichzeitig wurde eine neue Gemeinde gegründet. Eine Modellgemeinde für Arbeiter und Angestellte, die „ideale Gesellschaft im Ozean“ sollte entstehen. Ein industrielles und kulturelles Erbe, dessen Erhalt von nationalem Interesse ist. Und ein beliebtes, eines der bedeutendsten Touristenziele in der Region.

Die Inselgruppe Norrbyskären liegt 40 Kilometer südlich der Kulturhauptstadt 2014 Umeå.  Etwa eine Viertelstunde dauert die Fährüberfahrt von dem Örtchen Norrbynan der Küste von Ångermanland, zur Anlegestelle auf Stuguskär, einer der größeren Inseln des Archipels im südlichen Kvarken.

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Kunst erleben im Bildmuseet Umeå

Umea Bildmuseet

2012 bezog das Bildmuseet Umeå den Neubau am Umeälven. Foto: Polly Yassin/ commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

Das Bildmuseet Umeå ragt heraus – als Zentrum für zeitgenössische schwedische und internationale Kunst und visuelle Kultur. Zum einen. Im wahrsten Sinne des Wortes heraus ragt das Bildmuseet seit dem Umzug in sein neues Domizil: Ein siebengeschossiger Holz- und Glas-Turm am Umeälven.

1981 öffnete das Bildmuseet erstmals seine Türen. Eingerichtet wurde es von der Universität Umeå. Unter anderem mit der Intention staatliche Kunst, beispielsweise aus dem Besitz des Nationalmuseums oder des Moderna museets auch im Norden zu zeigen. 30 Jahre hatten zeitgenössische Kunst, Fotografie, Design und Architektur, Lesungen, Vorträge, Workshops, musikalische und künstlerische Darbietungen ihren Platz auf 1.200 Quadratmetern in einem Bau neben dem Västerbotten-Museum.

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Schwedens Geschichte: Beginn der schwedischen Expansionspolitik

Reval im Jahre 1561

Im Zuge seiner Expansionspolitik errang Schweden die Herrschaft über Reval. Die Abbildung zeigt die Stadt im Jahr der Eroberung, 1561. Aus: Baltischer Kulturhistorischen Bilder-Atlas 1886 /commons.wikimedia.org/

Nach Auflösung der Kalmarer Union war Schwedens Geschichte von der Begründung und dem Aufstieg der Vasa-Dynastie geprägt. Dominierten zunächst die inneren Probleme die Politik, zeichnet sich in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts ein Wandel ab – der Beginn der schwedischen Expansionspolitik im Ostseeraum.

War es für die Stabilisierung des schwedischen Königreichs nach dem Ausscheiden aus der Kalmarer Union äußeren Frieden zu schaffen, zeichnete sich unter Gustav Vasas Nachfolgern schon bald ein Wandel in der Außenpolitik ab. Wobei die Bruderkämpfe um Gustav Vasas Erbe nicht ohne Folgen auf die außenpolitischen Konstellationen blieben.

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Småland aus der Vogelperspektive

Abendstimmung in Smaland

Abendstimmung in Småland. Foto: Florian Plag/ flickr.com (CC BY 2.0)

Småland aus der Vogelperspektive – in rasanter Fahrt am Drahtseil. Diese Aussicht eröffnet sich Besuchern im südöstlichen Småland. Ende Mai wird die Zip Line „Little Rock Lake“ eröffnet.

Der Blick reicht weit über Sågebäckens Kronopark im Glasreich. Über Baumkronen, über Änghultasjön bei Klavreström und den Värgöl, im Süden der Gemeinde Vetlanda, etwa 50 km nordöstlich von Växjö. Der Blick, bevor es im Gurtgeschirr am Drahtseil sausend von Station zu Station geht.

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Holmön – Schwedens sonnigste Insel

Holmön Vegetation

Vegetation am Ufer von Holmön. Foto: Mikael Lindmark /commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 2.5)

Gotland oder Öland. Falsch. Holmön heißt Schwedens sonnigste Insel. Doch nicht nur für seinen Sonnenreichtum ist das Eiland bekannt: Holmön ist Tor und Zentrum der Holmöarna, einer abwechslungs- und artenreichen Inselwelt im Bottnischen Meerbusen. Zur Natur kommt Kultur. So findet alljährlich das Visfestival auf Holmön statt. In diesem Jahr feiert das renommierte Song Festival seinen 20. Geburtstag – mit einem Sonderkonzert in der Kulturhauptstadt Umeå.

Holmön und Umeå trennen rund 30 km. Eine 45-minütige Seereise von Norrfjärden, nördlich der Kulturhauptstadt 2014, bis Byviken. Dem Fähr- und Jachthafen auf Holmön. Ausgangspunkt für Erkundungen der Inselwelt Holmöarna vor der Küste von Västerbotten.

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Skulpturenpark „Umedalen Skulptur“ in Umeå

Tony Cragg, Early Forms

Seit 1999 im Skulpturenpark „Umedalen Skulptur“: „Early Forms“ aus Bronze von Tony Cragg. Foto: Samuel Mann /flickr.com (CC BY 2.0)

Der Skulpturenpark Umedalen ist eine der renommiertesten Kunstausstellungen Europas unter freiem Himmel. Werke schwedischer wie internationaler Künstler erregen Aufmerksamkeit und machten das öffentlich zugängliche Kunstprojekt am Rande von Umeå zu einem Besuchermagneten in der Region Västerbotten.

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NorrlandsOperan – 40 Jahre Oper in Umeå

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NorrlandsOperan in Umeå. Foto: Hanka/ http://commons.wikimedia.org/

NorrlandsOperan lädt zu einer „beeindruckenden Kavalkade von Opern-Juwelen“: Gegründet als regionales Ensemble entwickelte sich das Opernhaus NorrlandsOperan zu einem Zentrum für darstellende Kunst. Ein bedeutender Akteur im kulturellen Leben von Umeå und der Region Västerbotten. Und eine wichtige Säule im Kulturhauptstadtjahr 2014. Nun feiert Schwedens nördlichste Oper in Europas nördlichster Kulturhauptstadt ihr 40-jähriges Jubiläum.

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Schwedens Geschichte: Kampf um Gustav Vasas Erbe

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Gustav Vasas ältester Sohn und direkter Thronfolger: König Erik XIV. von Schweden. Gemälde von Steven van der Meulen, 1561. Aus: Hearn, Karen, ed. Dynasties: Painting in Tudor and Jacobean England 1530-1630. New York: Rizzoli, 1995. ISBN 0-8478-1940-X /commons.wikimedia.org/

Gustav Vasas Vermächtnis war ein nach innen und außen befriedetes, reformiertes und zentralisiertes Reich – sowie die Erbmonarchie. Thronfolgekonflikte, die Schwedens Geschichte seit Jahrhunderten begleiten, schloss diese nicht aus. Wie Gustav Vasas Erben bewiesen.   

Gustav Vasas Sohn Erik erbt Thron

Gustav I. Vasa bestimmte in seinem Testament, der „letzten Rede“ von 1560, seinen ältesten Sohn Erik zum König. König Erik XIV. Zugleich versah er seine anderen Söhne mit eigens geschaffenen Herzogtümern – unter Eriks Oberherrschaft. Das barg Konfliktpotenzial. Die Herzogtümer entpuppten sich als Machtbasen gegen die königliche Zentralmacht.

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Riga – Kulturhauptstadt im Zeichen „Höherer Gewalt“

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Nächtliches Weltkulturerbe: In der Altstadt von Riga. Foto: Guillaume Speurt /commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 2.0)

 

In diesem Jahr teilen sich Lettlands Hauptstadt Riga und das nordschwedische Umeå den Titel „Europäische Kulturhauptstadt“. Zwei ungleiche Städte. 1201 gegründet die eine, 1622 die andere. Deutscher Orden und Hanse hier, samische Tradition dort. Auf den ersten Blick scheint lediglich die Ostsee verbindendes Element.

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