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Västerbottens Museum – Sami und der älteste Ski der Welt

Museum von Västerbotten

Hauptgebäude des Västerbottens Museum in Umeå, März 2014. Foto: MikaelLindmark /commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

Das Västerbottens Museum in Umeå ist so etwas, wie das Herz kulturellen und kulturhistorischen Lebens der Stadt wie der Region Västerbotten. Das Museum erzählt über das Leben der Sami und der Siedler, von Schifffahrt und Fischfang und vom unverzichtbaren Fortbewegungsmittel in diesen Breiten – dem Ski. Es ist Träger vielfältiger Projekten, Veranstaltungen und Ausstellungen zur Kultur, Kunst und Geschichte der Region und zählt zu den wichtigsten Akteuren in Umeås Jahr als Kulturhauptstadt.

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Schloss Stjernsund – Könige und Rindviecher

Schloss Stjernsund

Schloss Stjernsund: Das Hauptgebäude von Süden aus gesehen. Foto: Artifex /commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

Umgeben von Parklandschaft liegt Schloss Stjernsund, oder Schloss Stjärnsund, auf einer Landzunge am Nordzipfel des Vättern. Der klassizistische Prachtbau aus dem frühen 19. Jahrhundert gilt als eines der schönsten Schlösser Schwedens.

Genauer gesagt liegt Schloss Stjernsund am Sund zwischen dem See Alsen, dem nördlichsten Ausläufer von Schwedens zweitgrößtem See und dem eigentlichen Vättern. Im südlichen Närke, am Riksväg 50, wenige Kilometer südlich von Askersund.

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Sölvesborg und die leuchtenden Bögen über Sölvesborgsviken

Sölvesborgs-Brücke

Neues Wahrzeichen von Sölvesborg: Die Sölvesborgsbron. Foto: Adville /commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

Sölvesborg ist ein 8.400 Einwohner zählendes Städtchen und Hauptort der gleichnamigen Gemeinde an der südschwedischen Küste. Der Ort hat eine Burgruine, die mittelalterliche Kirche, den historischen Ortskern mit Kopfsteinpflastergassen, Wald und Strand. Und Sölvesborg hat die Sölvesborgsbron – die längste Fußgänger- und Radfahrerbrücke Europas.

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Ratan – Der „Hafen von Norrland“

Tullgården in Ratan

Der Tullgården in Ratan. Früher Zollhof, heute Gaststätte und Kulturzentrum. Foto: Hans Lindqvist /commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

Ratan ist ein kleines Dorf, rund 50 Einwohner zählend, etwa 50 km nördlich von Umeå. Holzhäuschen, ein paar Felder, ein paar Boote im Hafen und viel Ruhe im Schutz der Insel Rataskär. Doch an Zollhof, Wehren und Gräben, Kriegsgräbern, altem und neuem Mareograf lässt sich ablesen, dass Ratan mehr ist als ein Idyll an der Küste von Västerbotten. Ratan ist kulturgeschichtliches Erbe – ein Ort von nationalem Interesse.

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Olofsfors bruk – Industrie und Kultur

Olofsfors bruk

Die Verladerampe für den Hochofen von Olofsfors bruk. Foto: Xauxa, Håkan Svensson /commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

„Anno 1762“ heißt das Café, das einst die Schule von Olofsfors war. Anno 1762 wurde Olofsfors bruk an den Ufern des Leduån gegründet. Heute zählt die Industrieanlage zu den besterhaltensten Eisenhütten in Schweden. Auch weil in die alten Gebäude neues Leben einzog.

Jährlich finden rund 25.000 Besucher den Weg zu dem Industriedenkmal, womit Olofsfors bruk zu den meistbesuchten Touristenzielen der Region Västerbotten (län) zählt.

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Piteå Summer Games – Fußball unter der Mitternachtssonne

IF Brommapojkarna (Sverige) vs FC Deren Sumida (Mongoliet).

Piteå Summer Games 2010: Abschluss in der Partie IF Brommapojkarna (Schweden) vs FC Deren Sumida (Mongolei). Foto: Jonas N /flickr.com (CC BY-SA 2.0)

Wenn Ende Juni die Piteå Summer Games mit einer großen Parade durchs Zentrum der nordschwedischen Stadt eröffnet werden, ist das der Auftakt für ein Wochenende ganz im Zeichen des runden Leders. Die Piteå Summer Games, kurz PSG, sind Schwedens zweitgrößtes Jugendfußballturnier. Dieses Jahr treffen sich zum 25. Mal Teams aus verschiedenen Ecken der Welt zum Kick unter der Mitternachtssonne.

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Värmland – Das „schöne, herrliche Land“

See StoraGla in Värmland
Seenlandschaft in Värmland: Der Stora Gla im Naturreservat Glaskogen im Westen der Provinz. Foto: Jörg Zipperer (= Pharcye) /commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

„Oh Värmland, du schönes, du herrliches Land“, lässt sich die erste Zeile des Värmlandlieds übersetzen. Der Hymne der mittelschwedischen Provinz. Värmland gilt als Naturparadies, als Land des Wassers und der Wälder. Doch es ist auch Kulturland und Land der Kultur. Selma Lagerlöf setzte dem Landstrich und seinen Bewohnern nicht nur ein literarisches Denkmal.

Die „Krone der schwedischen Länder“

Värmland, im Lied sinngemäß die „Krone der schwedischen Länder“, liegt im Westen von Schweden. Erstreckt sich zwischen Dalsland, Vänern, Västergötland im Süden, Närke, Västmanland im Osten. Vom Osten bis in den Norden grenzt die Landschaft an Dalarna, im Westen an Norwegen. Oslo ist 100 km entfernt, Stockholm 250 km. Es ist ein dünn besiedelter Landstrich. Rund 311.000 Einwohner teilen sich gut 19.000 km².

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Norrbyskär und die Norrbyskären – Inselidyll von nationalem Interesse

Ehemalige Arbeiterwohnung an der Långgrundgatan.

Im Musterort Norrbyskär: Ehemalige Arbeiterwohnung an der Långgrundgatan, auf der Insel Långgrundet. Foto: Atteism /commons.wikimedia.org/

In Norrbyskär zu leben galt einst als Privileg, die Norrbyskären „bedeuteten die Welt“: Ende des 19. Jahrhunderts entstand auf ein paar unbewohnten Inseln im Bottnischen Meerbusen eine der größten Sägewerksanlagen Europas. Gleichzeitig wurde eine neue Gemeinde gegründet. Eine Modellgemeinde für Arbeiter und Angestellte, die „ideale Gesellschaft im Ozean“ sollte entstehen. Ein industrielles und kulturelles Erbe, dessen Erhalt von nationalem Interesse ist. Und ein beliebtes, eines der bedeutendsten Touristenziele in der Region.

Die Inselgruppe Norrbyskären liegt 40 Kilometer südlich der Kulturhauptstadt 2014 Umeå.  Etwa eine Viertelstunde dauert die Fährüberfahrt von dem Örtchen Norrbynan der Küste von Ångermanland, zur Anlegestelle auf Stuguskär, einer der größeren Inseln des Archipels im südlichen Kvarken.

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Kunst erleben im Bildmuseet Umeå

Umea Bildmuseet

2012 bezog das Bildmuseet Umeå den Neubau am Umeälven. Foto: Polly Yassin/ commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

Das Bildmuseet Umeå ragt heraus – als Zentrum für zeitgenössische schwedische und internationale Kunst und visuelle Kultur. Zum einen. Im wahrsten Sinne des Wortes heraus ragt das Bildmuseet seit dem Umzug in sein neues Domizil: Ein siebengeschossiger Holz- und Glas-Turm am Umeälven.

1981 öffnete das Bildmuseet erstmals seine Türen. Eingerichtet wurde es von der Universität Umeå. Unter anderem mit der Intention staatliche Kunst, beispielsweise aus dem Besitz des Nationalmuseums oder des Moderna museets auch im Norden zu zeigen. 30 Jahre hatten zeitgenössische Kunst, Fotografie, Design und Architektur, Lesungen, Vorträge, Workshops, musikalische und künstlerische Darbietungen ihren Platz auf 1.200 Quadratmetern in einem Bau neben dem Västerbotten-Museum.

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