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Kungsträdgården – beliebter Park in Stockholm

Kungsträgården während der Kirschblüte. Foto: Wikipedia, Larske

Kungsträgården während der Kirschblüte. Foto: Wikipedia, Larske

Der Kungsträdgården, eine der ältesten Parkanlagen in Stockholm, ist das ganze Jahr über ein beliebter Treffpunkt in der schwedischen Hauptstadt. Nicht weit vom Sergelstorg, mitten in der Stockholmer City, im Stadtteil Normalm befindet sich eine schöne Parkanlage, der Kungsträdgården, auf Deutsch der Königsgarten. Hier flanieren die Stockholmer während der Mittagspause oder beim Shopping, und auch für die Touristen gehört ein Bummel durch den Kungsträdgården, sowohl im Sommer wie auch im Winter, zu einem Besuch Stockholm dazu. Rings um den Platz finden sich viele Restaurants und Cafés, wo man mal eine Pause einlegen kann, und auch viele Parkbänke stehen zum Ausruhen zur Verfügung. Zur Unterhaltung wird hier ebenfalls viel geboten.

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Der Stora Sjöfället Nationalpark und sein Wasserfall

Der Stora Sjöfället der dem gleichnamigen Park seinen Namen gab. Bild aus Wikipedia

Der Stora Sjöfället der dem gleichnamigen Park seinen Namen gab. Bild aus Wikipedia.

Ein eindrucksvoller Wasserfall, der Stora Sjöfället, gab dem Nationalpark seinen Namen. Der Stora Sjöfället Nationalpark im schwedischen Lappland ist eines der Naturschutzgebiete im Norden Schwedens, das jährlich viele Besucher anzieht. Einige schöne Wanderwege durchziehen den Park.

Gegründet wurde der Park 1909, im gleichen Jahr wie auch der Abisko Nationalpark, der sich weiter nördlich befindet. Stora Sjöfället heißt auf Deutsch „der große Wasserfall“, und der große Wasserfall in dieser Region war auch einer der Gründe, warum man hier einen Nationalpark gründete und ihm diesen Namen gab. Die Samen nennen diesen Wasserfall Stour Muorkkegårttje.

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Die Saltoluokta Fjällstation

Gemütlicher Empfangsbereich der Saltoluokta Fjällstation. Foto erstellt vom STF, Schweden

Gemütlicher Empfangsbereich der Saltoluokta Fjällstation. Foto erstellt vom STF, Schweden

Am Anfang oder Ende eine Wanderung im nördlichen Teil des Kungsleden – des berühmten Wanderwegs in Lappland – bietet sich eine Übernachtung in der Saltoluokta Fjällstation an. Saltoluokta ist eine der ältesten Übernachtungstationen am Kungsleden, und dazu eine der rustikalsten und gemütlichsten.

Der gesamte Kungsleden, oder Königspfad, wie er auf Deutsch genannt wird, erstreckt sich über eine Länge von fast 800 km von Sälen in Dalarna bis Abisko in Lappland. Der nördliche Teil, der bisher noch keine Verbindung mit dem südlichen hat, verläuft über 425 km von Hemavan bis Abisko. Entlang des Kungsleden kann man in den Fjällstugor (Hütten) übernachten oder in den größeren, etwas komfortableren Fjällstationen. Eine davon ist die Saltoluokta Fjällstation. Viele Wanderer beginnen hier ihre Tour entweder nach Süden oder nach Norden auf dem Kungsleden oder auch in den Sarek. Gerade die Strecke von Saltoluokta bis Abisko ist sehr beliebt und kann in etwa 8 Tagen erwandert werden. Aber auch Tagestouren bieten sich von Saltoluokta aus an.

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Smörgås – typisch Schwedisch

Smörgåsar in einer Konditorei. Foto: Heide

Smörgåsar in einer Konditorei. Foto: Heide

Redet man von Schweden, so hört man immer wieder als Reaktion „Smørrebrød, Smørrebrød“. Dabei ist das völlig falsch. Smörebrød gibt es in Dänemark, und das was man in Schweden damit meint, sind die Smörgåsar. Und Smörgåsar sind für Schweden so typisch wie Smörebrød für Dänemark.

Wörtlich übersetzt handelt es sich hier um ein Butterbrot. Aber auf einem Smörgås befindet sich natürlich nicht nur Butter. Ein Smörgås kann mit unendlich vielen Zutaten belegt und garniert sein. Es kann als Teil einer Mahlzeit gereicht werden, als Vorspeise oder auch das eigentliche Gericht sein. Es dient als Zwischenmahlzeit und gerne nimmt man es auch zum Picknick mit. Dann wäre es etwa mit einem Sandwich gleichzusetzen. Dieses nennt man in Schweden dubbelsmörgås oder dubbelmacka.

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Otto Nordenskjöld – schwedische Spuren in Patagonien

Der Lago Nordenskjöld, benannt nach Otto Nordenskjöld. Foto aus Wikipedia. Fotograf: Philipp Ross

Der Lago Nordenskjöld, benannt nach Otto Nordenskjöld. Foto aus Wikipedia. Fotograf: Philipp Ross

Otto Nordenskjöld war ein schwedischer Geologe und Polarforscher, der am anderen Ende der Welt seine Spuren hinterlassen hat. Weit weg von Schweden stößt man auf diesen Namen, der sofort an einen Schweden denken lässt.

Reist man durch den wunderschönen Torres del Paine Nationalpark in Patagonien, so kommt man auch zum türkisfarbenen Lago Nordenskjöld. Ein etwas seltsamer Name für einen See im Süden Chiles, den die Chilenen zu dem auch gar nicht aussprechen können. Dieser See wurde nach Otto Nordenskjöld benannt, der ihn Anfang des 20. Jahrhunderts auf seiner ersten Forschungsreise entdeckte.

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Kladdkaka – ein schwedischer Kuchen

Kladkaka – schwedischer Schokoladenkuchen. Bild aus Wikipedia. Fotograph: Meloday

Kladkaka – schwedischer Schokoladenkuchen. Bild aus Wikipedia. Fotograph: Meloday

Kladdkaka – ein Kuchen den man nur in Schweden kennt! Zumindest unter diesem Begriff. Auf Deutsch übersetzt würde man diese typisch schwedische Spezialität „Klebkuchen“ nennen. Klingt etwas komisch, und man stellt sich im ersten Moment darunter nicht unbedingt etwas richtig Appetitliches und Leckeres vor. Aber der Name täuscht, es handelt sich um einen richtig guten Schokoladenkuchen, der ganz einfach zuzubereiten ist und der auch nicht klebt.

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Das Ungeheuer vom Storsjön

Bild: Abbild des Storsjöodjuret auf dem Runenstein von Frösön. Bild aus Wikipedia. Fotograf: Andreaze

Bild: Abbild des Storsjöodjuret auf dem Runenstein von Frösön. Bild aus Wikipedia. Fotograf: Andreaze

Jeder kennt das Ungeheuer von Loch Ness. Aber wer kennt das Ungeheuer vom Storsjön?

Es ist tatsächlich so, auch Schweden hat sein Ungeheuer, das in einem See sein Unwesen treibt.

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Die Hexenverfolgung von Mora

Hexenhinrichtung auf dem Scheiterhaufen. Aus Sammlung Wickiana, Zentralbibliothek Zürich. Quelle: Dietegen Guggenbühl

Hexenhinrichtung auf dem Scheiterhaufen. Aus Sammlung Wickiana, Zentralbibliothek Zürich. Quelle: Dietegen Guggenbühl

Die Hexenverfolgungen in Europa machten auch in Schweden nicht Halt. Bekannt sind vor allem die Hexenprozesse von Mora in Dalarna.

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Sapmi – das Land der Samen

Sapmi, das Land der Samen auf der Landkarte Bild aus Wikipedia. Fotograf: Rogper

Sapmi, das Land der Samen auf der Landkarte
Bild aus Wikipedia. Fotograf: Rogper

Die Samen sind ein indigenes Volk, das nördlich des Polarkreises beheimatet ist. Sie bezeichnen ihr Siedlungsgebiet als Sapmi oder auch Sáme Ätnam, was so viel heißt wie das Land der Samen. Dazu gehören der Norden von Schweden, Norwegen, Finnland, Karelien sowie die russische Kola-Halbinsel. Im Süden erstreckt sich das Gebiet bis Dalarna, bzw. auf norwegischer Seite bis zur Hedmark.

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