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Magisches Gotland

 

Annette Weber

"Raukar auf Gotland"

 

Gotland ist die größte, aber auch die wärmste und sonnigste Insel Schwedens. Da sie überwiegend aus Kalkstein besteht, erscheint die Landschaft grau. Helle Schotterwege und graue Kieselstrände bestimmen das Bild. Im Kontrast dazu stehen die die grünen Kieferwälder und die fruchtbaren Anbaugebiete. Hier wachsen Kiwis und Maulbeeren.

Der Wind, das Meer, die karge Landschaft mit dem tiefen Horizont vermitteln den Eindruck von Ruhe und Weite. Schnell hat man das Gefühl, sich zu entspannen und auf dieser Insel zu sich selbst zu kommen.

„Gotland ist magisch“, sagen die Schweden. „Sie ist die Insel der Götter.“

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Schweden – ein Paradies für Landschaftsfotografen

Annette Weber

 

Im Norden Europas verändert sich das Spektrum der Sonnenstrahlen, bedingt durch den veränderten Lichteinfall. Das blaue Spektrum nimmt zu. Dieser veränderte Lichteinfall führt dazu, dass die Schatten länger werden und sich die Konturen der Motive dunkler und deutlicher abzeichnen. Eine perfekte Session für einen Landschaftsfotografen, denn die Landschaftsfotografie lebt vom Licht.  Da es in der Natur nicht künstlich erzeugt werden kann, muss man genau dieses Licht effektvoll einsetzen, das die Natur gerade bietet. Die Aufgabe des Fotografen besteht darin, den richtigen Moment zu erkennen,  in dem das Licht die Besonderheit der Landschaft hervorhebt.  Dann muss man nur noch abdrücken und das perfekte Landschaftsfoto ist im Kasten.

In Schweden treffen zwei gute Voraussetzungen für tolle Fotos aufeinander: Der Lichteinfall und das Landschaftsmotiv.

Schweden hat großartige, karge Landschaften, felsige Küsten, lange Sandstände, dunkle Wälder, tiefe Seen und weite weiße Schneelandschaften. Nicht immer scheint die Sonne, aber nach einem Regenschauer sind die Farben satter, und der Wolkenhimmel bietet oft interessante Konturen.

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Camping in Schweden

Annette Weber

 

Schweden ist ein Traumland für Camper und hält für jeden Typ von Camper ein Angebot bereit, das das Herz höher schlagen lässt. Im Süden des Landes findet man besonders am Meer und auf den Inseln große und kleine Campingplätze, die supersauber sind und eine gute Ausstattung aufweisen. Hier gibt es Spielmöglichkeiten für Kinder und Angebote zum Einkaufen und Essen gehen. Manche bieten sogar Kinderanimationen und ein attraktives Beiprogramm für die Feriengäste. Viele Plätze sind das ganze Jahr über geöffnet.

Je weiter man aber nach Norden vordringt, umso wilder und romantischer werden die Campingplätze. Sie liegen oft mitten in einer unglaublich schönen Landschaft an einem See, einem Fluss oder an einem Wasserfall. Da es aber so eine Fülle an Plätzen gibt, muss man sie oft nur mit wenigen Menschen teilen. Das hinterlässt das großartige Gefühl, die ganze schöne Natur für sich allein zu haben.

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Mühlen auf Gotland

Die Ostseeinsel Gotland ist die größte Insel Schwedens. Sie hat eine ganz eigene Atmosphäre. Obwohl sie groß ist, ist man sich zu jeder Zeit bewusst, auf einer Insel zu sein. Die weiten Graslandschaften und die einzigartige Natur strahlen eine große Ruhe aus. Schnell hat man das Gefühl, sich in einer anderen Zeitzone zu befinden. Man lässt die Hektik des Alltags hinter sich und kommt zur Ruhe.

Dazu trägt nicht nur die karge Graslandschaft bei. Auch die Holz- und Windmühlen, die aus der weiten Ebene heraus ragen, strahlen eine Ruhe und Gemütlichkeit aus.

Diese Mühlen sind charakteristisch für Gotland.

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Ein Wochenende im Elchpark

Im Moment haben Elche Hochkonjunktur. Sie blicken von Tischdecken, Servietten, Kleidungsstücken oder sogar Teetassen. Diese riesige Hirschart verbindet man mit Schnee und Kälte, mit Winter und Weihnachten.

So ein Elch ist wirklich eine imposante Erscheinung. Über zwei Meter kann er werden und bis zu 800 Kilogramm wiegen. Die dicke Elchnase und die herunter hängende Unterlippe machen sein Gesicht ungewöhnlich und ausdrucksstark. Der Schaufelbagger auf dem Kopf der männlichen Tiere ist atemberaubend, und wenn man einem ausgewachsenen Elch gegenüber steht, bleibt einem tatsächlich für einen kurzen Moment das Herz stehen.

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Am Fulufjället

 

 

 

 

 

 

 

Der Nationalpark Fulufjället gehört zu Schwedens 29 Nationalparks und liegt in der Provinz Dalarna, nicht weit von der norwegischen Grenze entfernt. Wir haben schon einiges über ihn gelesen, zum Beispiel, dass er aus einer kargen Landschaft besteht und den höchsten Wasserfall Schwedens in sich hat.

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Warum wir einen Teil unserer Kindheit in Schweden verbracht haben

 

 

 

 

 

 

 

Als ich zum ersten Mal in Schweden war, spürte ich eine große Vertrautheit mit dem Land. Diese roten Häuser mit der weißen Veranda, die dunkelblauen Seen, die sich hinter weißen Birkenhainen verbargen, diese Briefkastenreihen an den Straßen mit der Aufschrift: „Lundgast“ oder „Svensson“, das alles war irgendwie ein Déjà-Vu-Erlebnis.

Und auf einer langen Wanderung durch die Wälder kam mir ein Satz immer wieder: „Wir gingen und gingen und gingen.“ Es war ein Satz aus dem Buch „Wir Kinder aus Bullerbü“, das ich bestimmt hundertmal gelesen hatte. Plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Ich hatte einen Teil meine Kindheit in Schweden verbracht.

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Gruselige Morde in Ystad

 

 

 

 

 

 

 

Mit einem Stadtplan in der Hand stehen wir an einer Straßenkreuzung in Ystad, einer beschaulichen Stadt in der südschwedischen Provinz Skane län, und können uns nicht entscheiden, ob es nach links oder nach rechts geht. Da hält ein Autofahrer an und winkt uns über die Straße. Gerührt gehen wir hinüber – obwohl wir eigentlich in eine andere Richtung müssen. Aber der Mann ist so freundlich und hilfsbereit.

Freundlich und hilfsbereit? Das kann doch nicht sein! Wir sind doch in Ystad, der gefährlichsten Stadt Schwedens! Mehrmals im Monat rennen bewaffnete Gangster durch diese Stadt, werden Leichen an den Strand gespült, treiben geheimnisvolle Serienmörder ihr Unwesen. Denn in Ystad lebt Kommissar Wallander. Und wer die Serie im Fernsehen verfolgt, weiß, dass der sich über Arbeitslosigkeit nicht zu beklagen hat.

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Die Kupfermine in Falun

Kupfermine Falun

Beim Urlaub in der Region Dalarna halten wir in der Stadt Falun an, um uns die Kupfermine anzuschauen. Sie steht unter dem Schutz der Unesco. Beeindruckt stehen wir vor einem unglaublich tiefen Loch, das zum Schutz der Touristen von einem hohen Zaun umgeben ist. Von hier aus blicken wir tatsächlich irgendwie in die Abgründe des Erz-Abbaus. Diese Kupfermine hat Falun nämlich einerseits viele Jahrhunderte lang großen Reichtum beschert, gleichzeitig aber so vielen Menschen das Leben gekostet.

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