Auktionen und „Loppis“

Hofauktion auf dem Lande - Alle sind dabei! Foto: hittaauktion.com

Hofauktion auf dem Lande – Alle sind dabei! Foto: hittaauktion.com

Wir haben eine neue Leidenschaft entdeckt. Es ein neues Hobby zu nennen, wäre vielleicht etwas übertrieben, aber es kommt der Sache schon sehr nah. Wir gehen auf Auktionen und Loppis in Schweden!

Im ganzen Land gibt es, vor allem im Sommer,  Auktionsveranstaltungen und zahlreiche „Loppis“. Loppis = Loppmarknad = Flohmarkt.

Besonders viel Spaß machen uns die Auktionen, die bei den einheimischen Schweden ebenfalls sehr beliebt sind. Es werden alle möglichen Gegenstände versteigert, – von Möbeln, über alte Zeitschriften, Teller und Gardinen. Die Gegenstände stammen meistens aus Haushaltsauflösungen, und so ist der gesamte Hausrat zu verkaufen. Kleinigkeiten werden in Pappkartons versteigert, und einen Karton kann man oft für nur 20 Kronnen ergattern. Darin findet sich dann meist Besteck, Krüge usw. zusammen mit dem eigentlich gewollten Exemplar. Wir könnten inzwischen einen zweiten und dritten Hausstand mit zu viel ersteigenten Gegenständen einrichten…

Aber eigentlich ist der Auktionator der eigentliche Grund, warum wir zu Auktionen fahren. Einfach nur zusehen ist nämlich auch ein Erlebnis! Wer in Schweden Urlaub maccht, sollte unbedingt solch eine Veranstaltung aufsuchen: – Es lohnt sich.

Zu dem Kaufpreis kommt immer eine Gebühr von 10 Kronen, aber so billig habe ich noch nie Regale, Pfannen, Töpfe oder ganze Gartenmöbelsets gekauft. Man muss nur aufpassen, – denn es macht süchtig, die Hand zu heben oder einen Preis vorzuschlagen, denn man muss nicht unbedingt den geforderten Preis annehmen, da ist auch mal ne Diskussion drin…

Nachdem das letzte Stück verkauft wurde, tauschen wir oft mit anderen Käufern, denn man ersteigert ja nicht nur das Gewünschte, sondern wie schon erwähnt oft ganze Kartons mit allem möglichem Inhalt. So haben sich auch schon sehr nette Freundschaften entwickelt – und man trifft sich auf der nächsten Auktion oder Loppis wieder!

Kofferraum-Flohmärkte

Lustig sind auch die Kofferraum-Flohmärkte = „baklucke-loppis“. Man packt alles, was zu verkaufen ist, in seinen Kofferraum und los geht´s. Diese Loppis werden oft von den Tankstellen organisiert und jeder verkauft seine  privaten Dinge.

Rummel beim "Bagage-Loppis" in Göteborg. Foto: www.bagageloppis.se/

Rummel beim „Bagage-Loppis“ in Göteborg. Foto: www.bagageloppis.se/

Bei den großen „Loppis“ werden die Gegenstände gespendet und dann vom roten Kreuz oder anderen Vereinen verkauft. Hier ist alles genau sortiert. Es gibt Tische mit DVD´s, Tische mit Tellern, Tische mit Weihnachtssachen usw.  Sehr viele Möbel und Elektrogeräte gibt es hier auch immer. Manchmal finden diese Flohmärkte im Freien statt und wenn man das Pech hat, das es regnet, werden leider die PC´s und Fernsehen etwas nass, aber was soll´s – Spaß macht es trotzdem….

Viel Spaß bei de nächsten Auktion und denken Sie dran: das größere Auto mitnehmen, man kauft immer mehr als man geplant hatte. Und sagt nie „Wir wollen nur zuschauen…“, denn der Kauf-Virus ist stark ansteckend!

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Iron-Maiden-Bier: Verkaufsstart in Schweden

Trooper-Etikett für Schweden

Für den schwedischen Markt wurde das Etikett mit Maskottchen Eddie entschärft (Foto: www.ironmaidenbeer.com).

Von Ende Juni an soll das neue Iron-Maiden-Bier „Trooper“ endlich auch in Schweden erhältlich sein. Dort wird es – wie alle anderen alkoholischen Getränke auch – über die staatlichen Verkaufsstellen „Systembolaget“ verkauft. Außerdem soll es in Restaurants und Kneipen ausgeschenkt werden. Exklusiv für Schweden aber mit entschärftem Etikett.

Im Gegensatz zum ursprünglichen Design ist dort nur das Gesicht des Band-Maskottchens Eddie zu sehen. Auf die zerrissene Union-Jack-Flagge und den Säbel des toten Soldaten wurde verzichtet. Der Grund: Die skandinavischen Behörden hatten dem Verkauf einen Riegel vorgeschoben, da ihnen die Abbildung zu kriegerisch und waffenlastig war. Die schwedischen Gesetze verbieten nämlich solche Elemente im Zusammenhang mit der Werbung für alkoholische Produkte.

„Trooper“ ist ein traditionelles Ale, benannt nach der gleichnamigen Iron-Maiden-Single von 1983. Für die Herstellung hat sich die Heavy-Metall-Legende mit der britischen Familienbrauerei „Robinsons“ zusammengetan. „Ich bin schon mein Leben lang Fan von traditionellem, englischem Ale. Deshalb dachte ich, ich wäre gestorben und im Himmel gelandet, als sie uns baten, unser eigenes Bier zu kreieren“, freut sich Iron-Maiden-Frontmann Bruce Dickinson.

Das Bier ist seit Mai 2013 auf dem Markt und online über die offizielle Homepage www.ironmaidenbeer.com erhältlich.

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