Schweden-Blog

Studieren in Schweden / Auslandssemester in Schweden

Schweden ist nicht nur das ideale Land für den Urlaub, sondern auch ein sehr beliebtes Land für Austauschstudenten. Der Grund dafür ist, dass die schwedischen Universitäten viele Kurse auf Englisch anbieten und zum anderen, weil das Land mit seiner Kultur, der atemberaubenden Natur und nicht zu vergessen der Tiervielfalt begeistert. Anstatt Backpacking in Schweden zu machen entscheiden sich daher viele einfach für ein Auslandssemester.

Highlights beim Auslandssemester in Schweden
• die schwedische Kultur mit Köttbullar, Knäckebrot und Kanelbulle
• günstige Studentenreisen durch Schweden und sogar bis nach St.Petersburg
• Wanderungen durch die einzigartige Natur mit seiner Tiervielfalt

Ganz zu Anfang stellt sich immer die Frage, was beim Studieren in Schweden anders ist im Vergleich zu Deutschland. Die schwedischen Semester sind nochmals in zwei Zeiträume unterteilt, die jeweils mit einem Prüfungszeitraum enden. Jedes Jahr gibt es also vier Prüfungszeiträume. Die in diesen Zeiträumen geschriebenen Klausuren machen jedoch lediglich die Hälft der Endnote aus, da die andere Hälft aus Vorträgen, Ausarbeitungen und der aktiven Teilnahme während der Vorlesung besteht. Die Prüfungszeiträume sind daher viel entspannter, da es nicht mehr allzu viel neuen Lernstoff gibt und der erste Teil der Note ja bereits schon sicher ist. Des Weiteren wird auf Gruppenarbeit sehr viel Wert gelegt. So werden die Vorträge oder Ausarbeitungen meist als Teamaufgabe gestellt, um so die Teamfähigkeit für das spätere Berufsleben zu fördern.

In der Planung für das Auslandssemester kommt meist immer noch die Frage nach den Kosten für ein Auslandssemester in Schweden. Die Kosten für Studium in Schweden sind gar nicht so teuer wie die meisten denken. Dank der Erasmus-Förderung werden die etwas höheren Lebenskosten gut kompensiert. Die Kosten pro Monat für ein Auslandssemester in einer kleineren Stadt liegen bei 900-1000€, was die Miete, Lebensmittel und Sonstiges beinhaltet. Abzüglich der Förderung von rund 350€ (variiert je nach Universität) kommt man also im Monat auf Kosten von 650€-750€. Die meisten Erasmus-Studenten reisen allerdings viel, weshalb je nach Reiseverhalten nochmals bis zu 250€ pro Monat einzuplanen sind. Es ist also vergleichsweise gar nicht so teuer wie die meisten Austauschstudenten denken werden.

Jede deutsche Hochschule hat in der Regel eine Partnerschaft mit einer schwedischen. Meist sind die Partnerhochschulen in kleineren Orten im Süden von Schweden. Auf der Website der eigenen Universität stehen meist die schwedischen Partnerhochschulen. Es ist daher bereits möglich vor der Wahl der Universität sich die passenden Studiums-Module zu suchen. Du kannst dich meist zwischen mehreren Universitäten entscheiden. Als kleiner Tipp gilt hier, dass es nicht gerade sinnvoll ist in Stockholm zu studieren. Zum einen sind die Kosten deutlich höher als in der oben genannten Kostenkalkulation, die Wohnungssuche ist deutlich schwerer und zum anderen ist die Gemeinschaft nicht so ausgeprägt wie in den Studentenstädten. Empfehlenswert sind kleinere Städte wie Linköping oder Jönköping. Diese bieten alles was man während des Auslandssemestern benötigt und sind zudem noch sehr günstig. Von diesen Städten aus fahren regelmäßig Busse und Züge nach Stockholm, Göteborg und sogar bis nach Oslo in Norwegen.

Das Studentenleben in Schweden ist sehr gemeinschaftlich. Es gibt viele Veranstaltungen von den Fakultäten und Studentenorganisationen sowie Campus-Partys die unter dem Namen „Kravallen“ bekannt sind. Hier lernt man Studenten aus aller Welt kennen und kann bei dem einen oder anderen Bier seine Englischkenntnisse verbessern. Aber keine Sorge, ein Auslandssemester sieht auch im Lebenslauf sehr gut aus. Es wird damit nämlich nicht nur bewiesen, dass Sprachkenntnisse in Englisch und Schwedisch bestehen, sondern auch über interkulturelle Kompetenzen. Ein Auslandssemester ist daher immer eine gute Wahl um sich selbst weiterzuentwickeln und seine späteren Jobchancen zu verbessern.

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Habo kyrka – „Die Holzkathedrale am Vättern“

Habo kyrka

Die Kirche von Habo, auch als „Holzkathedrale am Vättern“ bezeichnet, August 2016. Foto: Helen Simonsson /https://commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 4.0)

Die Habo kyrka, die Kirche von Habo, liegt nicht etwa im Zentrum des Städtchens am Vättern, sondern etwas außerhalb. Eine Kirche aus Holz. An sich nichts Außergewöhnliches in Schweden. Vom typischen Rot ganz zu schweigen. In seiner Architektur hebt sich der hölzerne Sakralbau dennoch hervor. Erst recht bemerkenswert ist die innere Ausgestaltung der Kirche von Habo.

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Evert Taube – ein vielfältiger schwedischer Künstler

Bild: State von Evert Taube auf dem Järntorg in Stockholm. Foto aus Wikipedia. Fotograph: Mats Hallldin

Bild: Statue von Evert Taube auf dem Järntorg in Stockholm. Foto aus Wikipedia. Fotograph: Mats Hallldin

Maler, Sänger, Schriftsteller. Evert Taube war auf mehrfachen Gebieten künstlerisch tätig, ein schwedischer Künstler in vielfacher Hinsicht.

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Die Kirche von Tärnaby

Ähnliches FotoTärnaby hat nur etwa 500 Einwohner, liegt in der schwedischen Provinz Västerbotten und gehört zur Gemeinde Storuman im schwedischen Teil von Lappland. Der kleine Ort Tärnaby ist ein weltbekannter schwedischer Skiort, indem u.a. die schwedischen Ski-Legenden Ingemar Stenmark und Anja Pärson aufgewachsen sind. Mit 86 Weltcupsiegen ist der Schwede Ingemar Stenmark immer noch der erfolgreichste Skirennläufer der Skigeschichte.

Die Kirche in Tärnaby ist das christliche Zentrum der Kirchgemeinde Tärna. Diese erstreckt sich ca. 40 km westlich von Tärnaby bis zur norwegischen Grenze. Erst  seit  1904 gibt es diese eigene Kirchgemeinde. Zuerst gehörte sie zu Umea, dann zu Lycksele und später noch zu Stensele.

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Barken Viking – Windjammer mit drei Sternen

Barken Viking

Die Barken Viking mit dem Skanskaskrapan im Hintergrund, 2013. Foto: Fred PetterSonic Pettersen /https://commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

Die Viking gehört zu einer der bekanntesten Ansichten Göteborgs. Der stählerne Koloss mit seinen vier Masten macht Eindruck, auch wenn er nicht mehr unter Segeln steht und seine  Zeiten auf den Weltmeeren längst der Vergangenheit angehören. Die Viking ist ein Stück Seefahrtsgeschichte. Sie ist eine der wenigen überhaupt noch existierenden Viermastbarken und gilt als der größte im skandinavischen Raum gebaute Windjammer.

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Der Blå Vägen – eine der Traumstraßen in Schwedisch Lappland

Der Blå Vägen durch Schweden. Bild aus Wikipedia. Fotograph: Sunehelgesson

Der Blå Vägen durch Schweden. Bild aus Wikipedia. Fotograph: Sunehelgesson

Silvervägen, Sagavägen, Blå Vägen – die schwedischen Straßen, vor allem in Lappland, tragen häufig einen Namen der Neugierde weckt. Was verbirgt sich hinter diesen Bezeichnungen?

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Schloss Gripsholm – Schloss und Roman

Schloss Gripsholm. Bild aus Wikipedia. Fotograph: Håkan Svensson

Schloss Gripsholm.
Bild aus Wikipedia. Fotograph: Håkan Svensson

Schweden hat ein paar interessante Schlösser zu bieten. Genau genommen gibt es 9 offizielle Königsschlösser. Neben dem Stockholmer Schloss, Schloss Drottningholm und Solliden – wohl die bekanntesten – gehört auch Schloss Gripsholm zu den für Besucher interessanten Sehenswürdigkeiten.

Nicht weit von Stockholm entfernt liegt Schloss Gripsholm auf einer kleinen Insel im Mälaren, bei Mariefred in der Provinz Södermanland, etwa eine Autostunde von der Hauptstadt entfernt. Es wurde 1537 von Gustav Wasa erbaut.

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Skissernas Museum – Von der „Geburt eines Kunstwerks“

Skissernas Museum

Der internationale Saal im Skissernas Museum in Lund. Foto: Bengt Oberger /https://commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 4.0)

Das Skissernas Museum im südschwedischen Lund ist in seiner Art ein einzigartiges Kunstmuseum. Für gewöhnlich zeigen Kunstausstellungen vollendete Werke, das Ergebnis künstlerischen Schaffens. Genau um diesen Schaffensprozess oder um die „Geburt eines Kunstwerks“, wie es sein Gründer nannte, dreht sich das Skissernas Museum.

Das Skissernas Museum einfach als „Skizzenmuseum“ zu übersetzen, wäre etwas zu kurz gegriffen. In vollständiger Form heißt es Museum für den künstlerischen Prozess und öffentliche Kunst. Außer Museum ist es, wie in seiner Gründungszeit, ein Archiv.

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ICA: Gut einkaufen seit 100 Jahren

Die Einkaufsgemeinschaft für selbstständige Kaufleute startete 1917 und wurde 1939 zur "Inköpscentralernas AB Ica". Foto: ICA-Gruppen

Die Einkaufsgemeinschaft für selbstständige Kaufleute startete 1917 und wurde 1939 zur „Inköpscentralernas AB Ica“. Foto: ICA-Gruppen

Von Lappland im Norden bis Skåne im Süden kennt sie jeder: Die ICA-Geschäfte. Sie sind Einkaufszentrum, Treffpunkt und Arbeitsplatz für die örtliche Bevölkerung und halten den Handel selbst an kleinsten Orten lebendig. Viele Touristen lernen ICA bereits kurz nach ihrer Ankunft kennen, denn die Märkte sind beliebte Anlaufstellen für frische Lebensmittel und Waren des täglichen Bedarfs. Der Vertrauensvorschuß kommt nicht von ungefähr, – schließlich gibt es ICA schon seit 100 Jahren! 2017 feiern die Kaufleute zusammen mit den Kunden das große Jubiläumsjahr.

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